Jan, 2016

Fertigstellung der Erschließung

Grundstück (rechts) mit Baustraße

Grundstück (links) mit Baustraße

Tadaaaa – das Neubaugebiet ist inzwischen fertig erschlossen! Es existiert eine asphaltierte Baustraße und die riesigen Erdhügel, die anfangs auf jedem Grundstück aufgetürmt waren, sind nun auch verschwunden. Es wird, es wird… 🙂

 

Erste Entwürfe

Vor ein paar Tagen kam die lang ersehnte E-Mail mit den ersten Plänen. Wir waren total neugierig, ob es gelungen war unsere Änderungen aus dem Architektengespräch richtig zu übernehmen. Leider lag da schon beim Öffnen der Erdgeschoss-Zeichnung so einiges im Argen: Garage und Haus, die wir so weit wie möglich nördlich positionieren wollten, um einen großen Südgarten zu haben, waren auf dem ganzen Grundstück verteilt. Die Garage saß viel zu weit hinten (eine Idee, die die Architektin mehrfach angemerkt hatte, die wir aber immer wieder vehement zurückgewiesen hatten), das Haus mitten auf dem Grundstück – völlig ohne Sinn. Der zweite Blick überzeugte dann auch nicht wirklich – wo ist denn unser Schornstein hingekommen? Wir mussten uns auf die Suche begeben, denn an der Stelle, wo wir ihn im Gespräch positioniert hatten, war er nicht mehr. Bereits kurz nach dem Termin in Siegburg war mir aufgefallen, dass der Schornstein nicht an der abgesprochenen Stelle platziert werden kann, da er sonst im Obergeschoss mitten durch den Flur laufen würde. Leider war dies der Architektin im Gespräch nicht aufgefallen und das Team war dann im Anschluss scheinbar nicht in der Lage gewesen, mal kurz bei uns nachzufragen bzw. mit uns das Problem zu besprechen. Ende vom Lied war nun also, dass der Schornstein an einer Stelle platziert worden war, die für uns im Grunde nicht in Frage kam, nämlich zwischen Küche und Esszimmer. Da hätten wir aus dem Wohnzimmer heraus nicht viel vom Kamin gehabt. Zugegeben – das Problem war jetzt nicht einfach mal eben so zu klären, aber da hätten wir uns natürlich schon gewünscht, dass mit uns gemeinsam nach einer Lösung gesucht wird und wir nicht einfach mit einer Nullachtfünfzehn-Variante abgespeist werden. Wir haben uns dann hingesetzt und über Tage und Stunden nach einer passenden Alternative gesucht. Nun hoffen wir, dass das so passt, die Änderungen schnell gemacht werden und wir bald die Freigabe erteilen können. Gerne wiederholen wir hier unser Fazit vom Architektengespräch: Stellt alles in Frage. Prüft wirklich alles bis ins letzte Detail nach und sucht selbst nach geeigneten Lösungen.