Feb, 2016

Unser Bodengutachten

Anfang Februar erhielten wir per Post unser Bodengutachten. Bereits im Dezember hatte mich der von massa beauftragte Geoingenieur versucht auf dem Handy zu erreichen. Als ich einen Tag später zurückrief, sagte er, dass es sich schon erledigt hätte und sie gestern schon die Bohrungen auf unserem Grundstück vorgenommen hätten. Das wunderte uns aus zwei Gründen: Erstens wussten wir, dass sich zu diesem Zeitpunkt noch riesige Erdhügel auf dem Grundstück befanden und zweitens (und das war auch das Ausschlaggebende) wussten noch nicht mal WIR, wo auf diesem Grundstück unser Haus positioniert werden würde. Das Architektengespräch stand erst in einigen Tagen an -niemals konnte der Geoingenieur wissen, wo er bohren soll… Es sei denn, er kann hellsehen 😉 Um das vorwegzunehmen: Er kann nicht hellsehen! Auf Nachfrage erklärte er, dass er unter Rückgriff auf seine Erfahrung einfach mal irgendwo gebohrt habe. Achso, ist klar… Es ist ja auch nicht enorm wichtig, dass die Bohrungen dort gemacht werden, wo unser Haus zukünftig stehen soll!!! #ironieaus

Beim Architektengespräch sprachen wir dann unsere Architektin und unseren Verkaufsberater auf dieses Problem an und siehe da – beide waren ebenso verwundert und bestätigten uns, dass auf jeden Fall da gebohrt werden müsse, wo das Haus stehen soll. Im Zweifel müsste der Geoingenieur dann also nochmal raus.

Als wir nun Anfang Februar das Bodengutachten bekamen, staunten wir nicht schlecht, dass er zwar im Januar nochmal auf dem Grundstück gewesen war, neue Bohrungen gemacht hatte, diese aber wieder nicht der Position des Hauses entsprachen. Diese hatten wir ja Mitte Dezember im Architektengespräch festgelegt, sie war dem Architekturbüro also längst bekannt, als der Bodengutachter im Januar erneut vor Ort war. Also haben wir nochmal beim Geoingenieur nachgefragt, der aber versicherte keine Ahnung von der Position gehabt zu haben. Der Fehler lag beim Architekturbüro. Unser Verkaufsberater hat sich dann erneut für uns eingesetzt und mit der DFH geklärt, dass eine neue Bohrung gemacht wird. Heute haben wir nun die Bestätigung vom Geoingenieur bekommen, dass die neue Sondierung keine anderen Ergebnisse gebracht habe als die beiden Alten. Wir können nun also beruhigt sein. Trotzdem ärgerlich – das Hin und Her hätte man sich sparen können.

Freigabe der Architektenpläne

Heute haben wir endlich die nochmals geänderten Zeichnungen vom Architekten erhalten. „Endlich“ passt hier deswegen so besonders gut, weil gute Nerven hier eine echte Voraussetzung waren. Nicht nur, dass sich immer wieder zwischendurch kleine Fehler eingeschlichen hatten und Dinge, die wir bereits angemerkt hatten, nicht korrigiert wurden – das Architekturbüro hatte darauf gedrängt, dass wir bereits während die ersten Änderungen noch in Arbeit waren, schon mal die Freigabe zur Erstellung der Bauantragsunterlagen erteilen. Quasi einfach mal in guter Hoffnung, dass schon alles richtig sein wird. Und für Änderungen, die sich nach der Freigabe ergeben hätten, würde das Architekturbüro dann lockere 600 Euro kassieren. Ich vermute, man wird verstehen können, dass wir das nicht machen wollten. Ich erteile ja nun mal keine Freigabe für etwas, dass ich noch nicht mal korrekt vor mir liegen hatte. Nach langem Hin und Her (ein großes Dankeschön hier auch nochmal an unseren Verkaufsberater, der sich sehr für uns eingesetzt hat) war es dann so okay wie wir es machen wollten und wie es ja eigentlich auch korrekt ist. Nun liegen also die korrekten Pläne vor uns und wir konnten vorhin ruhigen Gewissens die Freigabe erteilen. Wir nähern uns somit mit großen Schritten dem Bauantrag 🙂 Bin gespannt, wie lange es dauert bis wir die Antragsunterlagen vom Architekturbüro bekommen und uns damit an die Stadt Euskirchen wenden können.