Apr, 2016

Wir haben einen Termin für das Baustellengespräch!

Anfang dieser Woche tauchte dann auch endlich online im Bauherren-Login der langersehnte grüne Haken bei der technischen Prüfung auf. War uns zwar ja schon klar, weil wir sonst nicht von Mobau Wirtz wegen der Bemusterung angerufen worden wären, aber es ist ja schön das nun auch schwarz auf weiß bzw. grün auf weiß zu sehen 😉

Und heute ging es dann munter weiter. Erst meldete sich die Firma, die für uns das Material für Heizung und Sanitär plant. Wir erhielten eine erste Information und die Ankündigung, dass sich in den nächsten Tagen nochmal jemand telefonisch bei uns melden wird, um ein Planungsgespräch zu führen, in dem wir die Position der Sanitäranlagen und ähnliches besprechen und festlegen, damit die Firma weiß, welches und wie viel Material benötigt wird.

Keine zwei Stunden später rief dann ein netter Mitarbeiter der Firma Glatthaar an, um einen Termin für das Baustellengespräch zu vereinbaren. Dieses haben wir nun am 11.Mai, also einen Tag vor der Bemusterung. Auch hier sind wir schon sehr gespannt, was uns so erwartet…

Insgesamt muss man sagen, dass wir nun auch die Erfahrung gemacht haben, die viele teilen, nämlich, dass die DFH an sich recht zügig und zuverlässig arbeitet. Wenn alle Unterlagen dort sind, setzen sie die entsprechenden Hebel schon angemessen schnell in Gang. Das Problem sind leider immer wieder die Subunternehmen – wie in unserem Fall eben das Architekturbüro. Hoffen wir mal, dass wir nun genug Ärger mit Subunternehmen hatten und dass die wenigen weiteren, mit denen wir noch zu tun haben, ihre Arbeit gut und zuverlässig machen.

Ansonsten haben wir schon vor einiger Zeit die Versorger kontaktiert (läuft ja für Gas, Wasser und Strom hier alles über e-regio) und um ein Angebot für die Anschlusserstellung gebeten. Die Vertragsunterlagen erhielten wir auch recht flott, sodass wir dann heute direkt alles unterschrieben haben. Und weil wir so schön „im flow“ waren, haben wir auch direkt den Bauherrenservice der Telekom angerufen und unseren Telefonanschluss auf den Weg gebracht. In Sachen Haus war es dann heute also ein ziemlich erfolgreicher Tag – so kann es doch bitte jetzt mal weitergehen. Den nächsten Haken würden wir dann gerne bei der Statik setzen, die wir noch von der DFH erhalten müssen.

Wir haben einen Bemusterungstermin!

Tatsächlich kam heute der lang ersehnte Anruf von Mobau Wirtz mit der Einladung zur Bemusterung. Am 12. Mai machen wir uns auf den Weg nach Hückelhoven und werden uns dort mal anschauen, was für Möglichkeiten zur Gestaltung unseres Hauses wir haben. Kaufen möchten wir dort nichts. Dennoch wird es bestimmt interessant und wir freuen uns darauf. Und natürlich werden wir detailliert berichten, wie es bei uns ablief, da man ja die dollsten Dinge von diesem Bemusterungstag hört. Also seid so gespannt wie wir 😉

Von zu bestehenden Prüfungen…

Da denkt man, man hat im Studium und Referendariat genug Prüfungen hinter sich gebracht und auf genug Prüfungsergebnisse gewartet und dann steht da noch die technische Prüfung unseres Häuschens an – und damit verbunden wieder das Warten auf die Prüfungsergebnisse 😉
Im Vorhinein hatte ich die sogenannte „Technische Prüfung“ eher als Routinepunkt gesehen und mir darüber gar nicht so viele Gedanken gemacht. Doch als es bei uns dann schon wieder recht lange dauerte und sich in unserem Bauherren-Login einfach kein grüner Haken zeigen wollte, machte ich mir doch ein paar Gedanken. Im massa-Forum hatte ich schon einige Beiträge zu diesem Thema gelesen und wusste daher, dass man durch diese Prüfung natürlich durchaus durchfallen kann und sich damit eben wieder alles verzögert. Und ganz ehrlich: Das Vertrauen in unser Architekturbüro ist im Grunde gleich Null. Daher konnten wir uns wirklich sehr gut vorstellen, dass die DFH den ein oder anderen Fehler (den wir vielleicht mangels Fachkompetenz) übersehen hatten, doch noch findet.

Und tatsächlich bekamen wir – natürlich wieder ohne jegliche telefonische Vorwarnung oder Erklärung – ein Schreiben unseres Architekturbüros, welches die „Nachforderungen“ der DFH enthielt. Im Grunde handelte es sich hierbei um unser Planungsprotokoll, in dem sich noch der ein oder andere Fehler eingeschlichen hatte. Gut, also kontrolliert und unterschrieben – abgehakt. Jetzt müsste doch der grüne Haken in Sachen technischer Prüfung auftauchen… Es tat sich nichts. Ich spielte schon mit dem Gedanken unserer Kundenbetreuerin mal wieder auf den Anrufbeantworter zu sprechen und um Rückruf zu bitten, da flatterte der nächste Brief des Architekten ins Haus. Wieder eine „Nachforderung“ der DFH mit dem Kommentar (und ich war unglaublich überrascht, dass es mal möglich gewesen war, wenigstens ein bisschen mehr zum Grund des Schreibens zu formulieren) „das hatte ich beim letzten Brief vergessen dazu zu legen.“ Achso, nee, ist klar – wäre das das erste Mal gewesen, dass dieses Büro etwas vergessen oder falsch gemacht hat, wäre das für mich überhaupt kein Problem gewesen. Da es aber nun der drölftausendste Fehler in den letzten Monaten war, war ich ganz schön sauer. Nun gut, Ärger heruntergeschluckt, kontrolliert, unterschrieben und weg damit.

Wenn nun alles gut geht, erscheint in den nächsten Tag der lang ersehnte grüne Haken und wir werden zur Bemusterung eingeladen…

Tiefbauerproblem gelöst!

Wir haben einen Tiefbauer! Ich kann es noch so gar nicht fassen. Ähnlich wie ich es nicht fassen konnte, dass sich die Suche nach einem Tiefbauer als so schwierig herausstellte.
Aber fangen wir mal von vorne an: Anfangs noch recht naiv, begaben wir uns Anfang März auf die Suche nach einem Fachmann für die notwendigen Erdarbeiten. Da uns klar war, dass die Firmen natürlich einige Unterlagen von uns benötigen (Lageplan, Bodengutachten usw.), entschieden wir uns für eine E-Mail als erste Kontaktaufnahme, der wir dann die entsprechenden Informationen angehängt haben. Insgesamt schrieben wir rund 25 Firmen aus der Umgebung an. Die ersten Antworten erhielten wir nach einigen Tagen: Absagen. Zu viel zu tun, können keine weiteren Aufträge mehr annehmen, Kalkulationsabteilung vollkommen ausgelastet… Super, das ging ja gut los! Nach diesen wenigen direkten Absagen hörten wir zunächst mal länger nichts mehr.
Nach etwa zwei Wochen telefonierte ich dann an einem Tag alle Firmen durch, die sich nicht gemeldet hatten. Ergebnis: Viele überlastete Ehefrauen und Sekretärinnen, die „die Unterlagen dem Mann auf den Schreibtisch gelegt haben“ oder dann direkt am Telefon erklärten, dass sie zu viel zu tun hätten. Einige wenige versprachen aber noch ein Angebot zu schicken. Nun denn, wir warteten (können wir ja inzwischen ganz gut ;-))… Viel tat sich aber nicht mehr – insgesamt lag die Ausbeute bei drei Angeboten von 25 angeschriebenen Unternehmen. Prima, ich (als naiver Bauneuling) hatte mir das natürlich ganz anders vorgestellt und geriet geringfügig in Panik! Die erhaltenen Angebote waren teilweise unvollständig bzw. nicht exakt das, was wir angefragt hatten und insgesamt schwer zu vergleich. Uff!

Da kam uns unser Verkaufsberater, Herr H., in den Sinn. Schon ganz früh in den Gesprächen hatte er immer davon erzählt, dass sich ein Kollege von ihm ein zweites Standbein in Sachen Tiefbau  aufgebaut hat. „Wenn Sie jemanden für die Erdarbeiten suchen, dann sagen Sie Bescheid, ich gebe Ihnen die Kontaktdaten.“ Gesagt, getan – und zack hatte ich einen Fachmann am Apparat, der sich ausschließlich auf Tiefbauarbeiten für massa spezialisiert hat und sich auch endlich mal mit uns am Grundstück treffen wollte, um sich die Sache anzuschauen. SO hatte ich mir das doch vorgestellt! 🙂 Das Gespräch am Grundstück war gut, das Angebot passte und nun haben wir nach zweimonatiger Suche tatsächlich einen Tiefbauer. Die Erleichterung ist groß – und ein dickes Dankeschön geht an Herrn H. für den heißen Tipp 🙂

Baugenehmigung nun da!

Nur ein kleines Update heute: Wir haben nun ganz offiziell die Baugenehmigung! Einmal durchatmen, bitte! 🙂

Baugenehmigung oder Eingangsbestätigung – das ist hier die Frage!

Man hätte es für einen Aprilscherz halten können, aber leider rief niemand „April, April!“. Tatsächlich hat unser Architekturbüro einfach nur mal wieder nicht ordentlich gearbeitet. Welch Überraschung!

Die angekündigten Originale der Baugenehmigung kamen gestern per Post. Wir haben uns schon seit der Mail mit der Ankündigung der Baugenehmigung und den Scans im Anhang gewundert, wo denn das Formular für die Baubeginnsanzeige und unser Baustellenschild sind. Wir hatten schon viel darüber gelesen und wussten auch durch die Whats-App-Gruppe der Nachbarn unseres Neubaugebiets, dass diese Unterlagen eigentlich der Baugenehmigung beiliegen sollten. Nun gut, dachten wir uns, eine richtige Baugenehmigung erwarteten wir ja sowieso nicht, da wir das Ganze nur im Freistellungsverfahren nach §67 beantragt hatten. Doch trotzdem blieb so ein ungutes Gefühl, welches mich dazu trieb, unserem Sachbearbeiter bei der Stadt Euskirchen eine Mail zu schreiben und nachzufragen, woher wir nun das Formular für die Baubeginnsanzeige bekommen würden.

Heute erhielt ich per Mail die Antwort, dass dieses Formular dabei sein würde, wenn wir denn in KW14 dann auch unsere Baugenehmigung erhalten würden! Waaaasssss? Wir hatten doch schon die Mail und die Originale vom Architekten mit den Worten „anbei die Originale Ihrer Baugnehmigung“ erhalten. Verwirrung! Also rief ich unseren Sachbearbeiter an und der nette Herr B. erklärte mir, dass es sich bei den Unterlagen, die wir erhalten hatten, um die Eingangsbestätigung handeln würde – die Baugenehmigung käme noch. Interessant! Ich war echt platt. Herr B. war amüsiert, obwohl ich ihm – glaube ich – auch wirklich leid tat. Auch er fand es völlig unverständlich, wieso das Architekturbüro diese Eingangsbestätigung als Baugenehmigung ausgegeben hatte. O-Ton: „Ich habe ja schon viel mit Architekten erlebt, aber sowas auch noch nicht!“ Ich habe zwar noch nicht viel mit Architekten erlebt, aber trotzdem hatte ich sowas nicht erwartet.

Entsprechend sauer entschlossen wir uns mal eine generelle E-Mail an Herrn H., unseren Verkaufsberater, zu schreiben, um ihn darauf aufmerksam zu machen, dass er mit diesem Büro vorsichtig sein und seine Kunden vielleicht auch darauf hinweisen sollte, alles von diesen sogenannten Fachleuten in Frage zu stellen und zu überprüfen. Herr H.meldete sich kurze Zeit später telefonisch und berichtete von vielen ähnlichen Erfahrungen mit diesem Büro. Er sagte, dass er unsere Mail an die Bezirksleitung der DFH weitergeleitet hätte. Wir hatten nicht damit gerechnet, dass sich deswegen überhaupt jemand bei uns meldet, aber es dauerte wieder nur kurze Zeit und ein Mitarbeiter des Architekturbüros rief an. Ich will hier nicht das ganze Gespräch wiedergeben. Ergebnis war eine Entschuldigung und der Verweis darauf, dass es ein Kommunikationsproblem gegeben habe, da ihnen natürlich klar gewesen sei, dass es sich NICHT um die Baugenehmigung handele und sie einfach nur die Formulierung in ihren Mails und Anschreiben verändern müssten, was sie nun auch angehen würden. Gut, hilft mir jetzt auch nicht mehr viel, aber vielleicht erspart es den nächsten Kunden dann wenigstens etwas an Ärger – wer weiß… Wir warten dann mal auf unsere „richtige“ Baugenehmigung!