Jun, 2016

Das Baustrom-Problem

Bereits letzte Woche Donnerstag wollten wir unseren Baustromverteiler (den wir von guten Freunden geliehen bekommen haben) an unseren Hausanschlusskasten in der Hausanschlusssäule anschließen. Vor Ort mussten wir dann feststellen, dass der HAK voller Schlamm war. Kein Wunder – unsere Hausanschlusssäule stand, nachdem sie am 25.05. vom Elektriker angeschlossen worden war, bis zum 02.06. noch in einem sehr tiefen Loch. Erst am 02.06. kam der dafür zuständige Tiefbauer, machte das Loch wieder zu und buddelte die Säule ordnungsgemäß ein. Leider waren in diesen neun Tagen die sintflutartigen Regenfälle (wir berichteten ;-)), die dazu führten, dass das Loch voll mit Wasser lief und die Hausanschlusssäule quasi „schwamm“. Ende vom Lied: Der HAK war zugeschlammt, die Anschlussklemmen sahen aus wie ein Korallenriff und insgesamt war alles sogar noch leicht feucht. Absolut keine Voraussetzungen dafür einen Baustromverteiler anzuschließen!!!

Also kontaktierten wir direkt am Freitag Vormittag Westnetz, die den Vorfall zunächst aufnahmen und versicherten, dass sich Montag oder Dienstag jemand von dem Elektrobetrieb darum kümmern würde, die auch den HAK ans Netz angeschlossen hatten. Parallel riefen wir eben diesen Betrieb schon mal an und schilderten unser Problem – natürlich musste dort erst auf den tatsächlichen Auftrag/das Ticket von Westnetz gewartet werden. Aber so hatten wir das Ganze bereits angekündigt und geschildert.

Dienstag Nachmittag meldete sich dann Westnetz. Auf unserem Anrufbeantworter hinterließen sie eine Nachricht, dass sie nicht für unseren Fall zuständig seien und wir zunächst e-regio kontaktieren müssten. Schön – und warum hat uns das die Mitarbeiterin von Westnetz nicht direkt am Telefon gesagt??? Wir riefen also bei e-regio an. Der Fall wurde abermals aufgenommen, die verantwortliche Abteilung war aber nicht mehr zu erreichen. Wir würden morgen angerufen werden. Aha! e-regio hielt Wort, direkt Mittwoch früh kam der versprochene Anruf mit dem Hinweis darauf, dass Herr P. (den wir ja schon vom Baustellengespräch kannten) sich das Problem mal vor Ort anschauen würde. Okay! Gestern kam dann keine Rückmeldung mehr.

Als wir heute kurz am Grundstück waren, trafen wir dort auf Herrn P. Der hatte das Problem eigentlich nicht so richtig verstanden und kennt sich auch mit den Hausanschlusskästen/-säulen nicht weiter aus. Nach eigener Aussage „weiß er nur, dass man die Dinger braucht.“ Prima! Wie geht es nun weiter? Herr P. wird den Elektrobetrieb kontaktieren (wir sprechen hier von dem Elektrobetrieb, den wir direkt angerufen hatten, die aber ohne Auftrag nix machen können) und dieser wird nun wieder uns kontaktieren. Wann? Ich weiß es nicht… Ich weiß nur, dass wir bis spätestens zum Bodenplattentermin Baustrom brauchen… Ich hoffe nun einfach mal, dass wir morgen eine Rückmeldung erhalten und sich vielleicht spätestens Montag jemand kümmern kann. Die ganze Geschichte müsste nämlich vom Netz abgeklemmt und der HAK abgespritzt/gereinigt oder ersetzt werden. So eine große Sache kann das nicht sein. Aber wenn es schon so schwierig ist überhaupt den richtigen Ansprechpartner zu finden… wie war das noch gleich bei Asterix und Obelix…? 😉 Ich bin gespannt, wie es weiter geht!

Statik, Baubeginnsanzeige und neuer Bodenplattentermin

Heute trudelte bei uns nun auch die Hausstatik ein. Insgesamt haben wir etwas mehr als zwei Wochen darauf gewartet – finde ich absolut okay und annehmbar. Auch hier hört man immer wieder von deutlich längerer Wartezeit (im massa-Forum gibt es so manchen Bauherren, der sechs Wochen auf die Hausstatik warten musste!!). Bereits gestern haben wir beim Bauamt in Euskirchen unsere Baubeginnsanzeige persönlich abgegeben. Den Wärmeschutznachweis und die Statik der Bodenplatte hatten wir bereits. Und mit den wirklich wahnsinnig netten und sehr entspannten Herren der Bauordnung konnten wir ohne weiteres absprechen, dass die Hausstatik noch nachgeliefert wird. Zu dem Zeitpunkt war ja nicht zu ahnen, dass wir sie einen Tag später schon in den Händen halten werden 😉

Somit kann es jetzt richtig losgehen. Nach einigen Telefonaten mit Herrn P. von Glatthaar und unserem Tiefbauer war dann klar, dass am Freitag, den 17.06. der Bagger geliefert wird und die Erdarbeiten am Montag, den 20.06. und Dienstag, den 21.06. gemacht werden. Zu guter Letzt hatte Herr P. noch eine Überraschung für uns – ihm wäre es sehr lieb, wenn die Bodenplatte noch zwei Tage eher als eigentlich geplant kommen könnte, ob das okay sei? Was sollte ich sagen… NATÜRLICH ist das absolut okay 😉 Daher nun also Bodenplattentermin am Montag, den 27.06. und Dienstag, den 28.06. – verrückt :-)!

Bodenplattentermin fix

Am 29.06. und 30.06. wird es soweit sein: Wir bekommen unsere Bodenplatte! Heute erhielten wir, wie versprochen, von Herrn P. von Glatthaar die genaue Terminierung. Nun hoffen wir, dass die Statik zügig eintrudelt, damit wir die Baubeginnsanzeige einreichen und die Erdarbeiten frühzeitig (und – für nervöse Bauherrinnen – mit ein bisschen mehr Puffer als eingerechnet ;-)) starten können.

Erste Prognosen in Richtung Bodenplattentermin

Heute rief Herr P. von Glatthaar mit den Worten „Es kann losgehen, Frau `Prumenbül´!“ an. Ich war völlig verwirrt – hatte ich doch gestern erst noch mit unserer Kundenbetreuerin von massa gesprochen und erfahren, dass zwar die Lastenberechnung inzwischen fertig ist, wir uns in Sachen Statik aber noch etwas gedulden müssen. Und dann heute diese Aussage? Naja, Herr P. führte das dann etwas weiter aus und es stellte sich heraus, dass die Lastenberechnung heute auch bei ihm angekommen ist und er damit rechnet, dass die Statik bis zum 13.06. fertig sein wird. Diese müssen wir dann mitsamt der Baubeginnsanzeige bei der Stadt Euskirchen einreichen und dann kann es nach einer Woche wirklich mit den Tiefbauarbeiten losgehen. Das hieße also KW25 Tiefbauarbeiten, KW26 Bodenplatte. Herr P. bespricht die Terminierung nun mit unserem Tiefbauer und wird uns ins den nächsten Tagen einen genauen Terminplan inkl. konkretem Bodenplattentermin zukommen lassen. Coole Sache 😉 Vielleicht könnt Ihr Euch vorstellen, wie ich mich gefreut habe. Ich hoffe jetzt einfach mal, dass das alles so klappt. Innerlich hatte ich mit einem Bodenplattentermin etwa zu Beginn meiner Sommerferien gerechnet – nun lägen wir etwa zwei Wochen vor meinem „internen Terminplan“ 😉 Ich wiederhole mich: Coole Sache 😉

Land unter im Baugebiet

Seit einigen Tagen herrscht bei uns im Baugebiet quasi der Ausnahmezustand – durch die ganzen Regenfälle steht alles unter Wasser. Es kann ja noch nicht alles ordentlich abfließen und der Lehmboden ist nicht wirklich förderlich bei solchen Wetterverhältnissen, das wussten wir bereits und das war ja auch ausschlaggebend für unsere Entscheidung gegen einen Keller!

Hochwasser

Land unter

Bei uns kann ja (Gott sei Dank) noch nicht viel passieren. Letztlich ist (nach Aussagen von Nachbarn) nur das Loch für die Hausanschlusssäule voll gelaufen und alles steht unter Wasser. Trotzdem „leide“ ich mit den Nachbarn mit, die bereits mitten im Bau sind und für die das wirklich kein Spaß ist. Ich hoffe, dass alle Baustellen diese extreme Wetterlage gut überstehen und nirgends großartige Schäden entstehen. Drücken wir mal die Daumen,
dass es sich in den nächsten Tagen beruhigt!

Photocredits: Das Bild haben wir nicht selbst aufgenommen. Es wurde von einem unserer Nachbarn fotografiert und in unserer WhatsApp-Gruppe gepostet – danke Marco (vom Blog sarah-marco.net) für die „Live-Berichterstattung“ 😉