Nov, 2016

Ein alter Bekannter – die Bitumendickbeschichtung

Und da war er wieder – der Eimer mit der Bitumendickbeschichtung. Ich wusste ja, dass wir sie auf jeden Fall noch benötigen werden, aber eigentlich hätte ich auch noch ein Weilchen Abstand gebrauchen können 😉
Es muss aber ja weitergehen und deshalb hatte auch unser Freund Bitumen seinen nächsten Auftritt: Auf den Quellmörtel, den wir ja vor einiger Zeit fertig gestellt hatten, gehört noch eine dicke Schicht Bitumen, um jeglicher Feuchtigkeit, die sich möglicherweise durch den Quellmörtel schleicht, den Garaus zu machen.
Allen Befürchtungen zum Trotz, machte die Arbeit mit dem Teufelszeug dieses Mal aber sogar Spaß und ging sehr leicht und schnell von der Hand – Erinnerungen an fröhliches Spielen im Matsch kamen direkt hoch 🙂

Und so sieht das Ganze dann aus:

Bitumendickbeschichtung auf Quellmörtel

Bitumendickbeschichtung auf Quellmörtel

Planung der Außenbeleuchtung

Oder: „Unser Haus wird das hell erleuchtetste des ganzen Neubaugebietes sein!“ 🙂

Heute haben wir uns mit der Planung der Außenbeleuchtung beschäftigt – jede Menge Fragen beschäftigten uns: Wie viele Fassadenlampen bringen wir an? Wo positioniert man diese? Macht man „nur“ Fassenbeleuchtung oder noch weitere Lampen? Holen wir dann die Flugzeuge vom Himmel? 🙂

Schwierig, ich sag es Euch! Auf der Suche nach Inspiration sind wir durch mehrere Neubaugebiete gefahren, um festzustellen, dass wir mit unserer Idee von einer Fassadenbeleuchtung rund ums Haus ziemlich alleine auf weiter Flur stehen. Erstaunlicherweise haben die meisten Einfamilienhäuser (Neubauten) ziemlich wenig Außenbeleuchtung. Meist beschränkt sich das auf eine Lampe am Hauseingang. Viel geholfen haben uns diese Exkursionen also nicht. Natürlich haben wir auch bei unseren Nachbarn geschaut – einige haben schon etwas an Fassadenbeleuchtung. Das System, was viele verwenden – jeweils eine Lampe zwischen den Fenstern/Türen – können wir aber nicht einhalten, da unsere Fenster (insbesondere an der Seite nach hinten zum Garten hin) keinesfalls symmetrisch sind.

Entschieden haben wir uns letztlich für eine – nennen wir es – individuelle Gestaltung, angepasst auf unser Haus 😉 Auf den beiden Traufseiten haben wir nun jeweils vier Lampen geplant, auf den Giebelseiten auf jeden Fall zwei als Fassadenbeleuchtung. Evtl. werden wir hier noch Lampen in/auf die Fußpfetten setzen, um den Giebel noch schöner anzustrahlen, aber da sind wir uns noch nicht sicher…

Vielleicht ein Tipp für alle, die die Außenbeleuchtung selber machen und genau so wenig Vorstellungskraft haben wie ich ;-): Ich habe auf den Plänen vom Haus fleißig Kreuzchen gemacht. An diesen Kreuzchen wollte ich gerne eine Außenbeleuchtung haben. Als das Haus stand, sah alles plötzlich anders aus/wirkte anders. Die Kreuzchen hatte ich schnell vergessen – neue Kreuzchen mussten her 😉 Kurz und gut: Auf Plänen wirkt das alles ganz anders als in Realität! Wenn Ihr die Möglichkeit habt, dann entscheidet alles zur Außenbeleuchtung/Außengestaltung des Hauses besser erst, wenn das Haus steht. Ich hätte z.B. auch niemals die Höhe der Fassadenbeleuchtung auf dem Papier planen können – ich musste das sehen und „ausprobieren“.

Ich bin gespannt, wie es aussehen wird, wenn alles fertig ist – mit den derzeitigen Planungen bin ich sehr zufrieden. Mal sehen, ob wir die Flugzeuge vom Himmel holen oder das strahlendste Haus des ganzen Neubaugebietes werden… 😉 Bilder folgen dann wenn alles fertig ist…