Bodenplatte

Sockeldämmung oder „Schlimmer kann es nicht werden!“

Wir hatten es geahnt. Aber man hofft ja irgendwie doch immer das Beste. Leider war es dann doch so, wie wir so ziemlich überall gelesen hatten – oder eigentlich (zumindest gefühlt) noch schlimmer. Wovon ich rede? Ich rede von meinem persönlichen „Erzfeind“, der Sockeldämmung 😉 Aber fangen wir mal von vorne an 🙂

Bereits zwei Wochen nach der Hausstellung hatten wir samstags Unterstützung von einem von Herrn Ps Brüdern. Bewaffnet mit einem Bohrhammer, einer Schaufel und nem Handfeger hatten wir zu dritt den Bereich um unseren Sockel etwas verbreitert. Teilweise lugte die Frostschürze der Bodenplatte noch sehr weit hervor, teilweise war dort noch stark verdichteter Schotter, den man unmöglich einfach wegschüppen konnte, ohne ihn vorher zu lockern. Ein ganzer Nachmittag und viel Schweiß später waren wir mit dem Ergebnis ganz zufrieden – es sollte eigentlich genug Platz vorhanden sein, damit man recht „bequem“ die Sockeldämmung vornehmen kann.

Isover auf dem Spitzboden

verbreiterter Bereich um den Sockel

verbreiterter Bereich um den Sockel

verbreiterter Bereich um den Sockel

 

 

 

 

 

 

 

Der nächste Schritt war dann die Bitumendickbeschichtung auf den Sockel aufzutragen. Zudem wollten wir auf jeden Fall gerne noch ein Armierungsgewebe einarbeiten. Es folgte also unser Erstkontakt mit der Dickbeschichtung. Aus Erzählungen wussten wir so in etwa, was auf uns zukommen würde – eine schwarze, extrem klebrige Masse. Und so war es dann auch. Trotzdem ging dieser Arbeitsschritt noch verhältnismäßig schnell und so hatte unser Sockel nach einem Tag Arbeit, auf dem Rücken bzw. der Seite im Schotter liegend;-), eine Schicht Bitumendickbeschichtung und ein eingearbeitetes Armierungsgewebe. Dies musste nun erstmal trocknen – und wir mussten uns die Bitumenreste von der Haut schrubben. War aber gar nicht so viel, ging dementsprechend auch mit so einer Waschpaste für solche Gelegenheiten gut weg.

Noch am Tag der Lieferung des Heizungsmaterials hatten wir uns einen „heißen Draht“ oder auch Styroporschneider  für das darauffolgende Wochenende geliehen. So gingen wir also freitags frisch ans Werk, die von uns gekauften XPS-Platten zuzuschneiden. So ein heißer Draht ist schon ein feines Werkzeug. Auch wenn der, den wir hatten, zu klein für unsere XPS-Platten war und wir somit immer noch einen zusätzlichen Schneidevorgang hatten. Aber ohne dieses Teil wäre es wirklich ein riesiger Kraftakt geworden, da die XPS-Platten ja (so soll es ja auch sein) viel dichter und fester sind als normaler Styropor. Nach einigen anfänglichen Schwierigkeiten (man muss sich in sowas ja auch erst einmal hinein denken), ging es aber recht zügig vorwärts. Außerdem war das Wetter schön – wir hatten den heißen Draht draußen am Gerüst montiert, sodass wir sogar noch einen schönen Sonnenuntergang erleben konnten.

Heißer Draht im Sonnenuntergang

Heißer Draht im Sonnenuntergang

Für den Samstag war dann geplant nochmals mit dem Bohrhammer an die Stellen zu gehen, bei denen wir schon beim „Anprobieren“ der XPS-Platten (in Vorbereitung auf das Zuschneiden) gemerkt hatten, dass es noch Platzprobleme gibt und wir mit der Platte nicht gut unter das Haus kommen. Dafür hatten wir Andreas kleinen Bruder engagiert 😉 Wir wollten dann die erneute Schicht Bitumen auftragen und die XPS-Platte ansetzen und festkleben.
Leute, ich sag es Euch, war das eine Sch…arbeit!!! Zu wenig Platz, alles sehr beengt, man sieht nicht wirklich viel, weil sich ja alles eigentlich irgendwie unter dem Haus abspielt, das matschige/klebrige Bitumen, zudem war es warm…. Ich könnte jetzt noch so weiter machen, aber kurzum: Wir waren uns sehr schnell einig, dass wir uns nicht vorstellen können, dass es noch schlimmere Arbeiten geben kann. Es ging extrem schleppend vorwärts, da im Grunde nochmal jede Platte explizit auf die Verhältnisse am Sockel angepasst werden musste, damit sie wirklich perfekt saß und auch ihren Zweck erfüllte. 42 Meter zogen sich somit ewig hin… Es wurde Samstag Abend und wir stellten fest, dass wir noch nicht einmal ganz die Hälfte der Strecke geschafft hatten und dass unser Bitumeneimer sich immer mehr dem Ende näherte. Furchtbar gefrustet und furchtbar dreckig 😉 machten wir Schluss und fuhren noch kurz in einen Baumarkt, um einen neuen Eimer dieses Teufelszeugs zu kaufen. Dort wurde ich von einem Mitarbeiter direkt auf meine schwarzen Arme angesprochen, die er zunächst für Tattoos hielt 😉 erst als ich ihm sagte, dass ich Nachschub von genau diesem Zeug bräuchte, verstand er, dass es sich nur um Bitumen handelte. Leider hatten sie keine Eimer mehr und so verabschiedeten wir uns, nachdem er noch drei Mal viel Spaß beim Schrubben wünschte 🙂 Klar war jedenfalls, dass wir nun am Sonntag in „Trockenübungen“ weiter machen mussten, weil wir die Platten auf jeden Fall schon exakt zuschneiden mussten, da wir den heißen Draht am Sonntag Abend noch wieder abgeben mussten. Dann also einpassen, ohne anschließend mit Bitumen zu schmieren….

Bitumen-Tattoo

Bitumen-Tattoo

Hier sieht man übrigens noch die „harmloseren“ Stellen. Fragt mich nicht, warum ich nichts Langärmeliges an hatte – so wirklich kann ich das rückblickend auch nicht sagen… Es war warm und ich war genervt – vielleicht lag es daran 😉

Den Sonntag verbrachten wir dann noch fluchend beim Zuschnitt – oder sagen wir besser: ICH habe geflucht wie nix – der Mann war (Gott sei Dank) die Ruhe selbst und hat getreu seinem Motto „Einfach machen“ einfach gemacht 😉

Gestern und heute konnten wir die Sockeldämmung dann komplett fertig stellen (die letzten Tage standen einfach zu viele andere Sachen an und vermutlich brauchten wir auch einfach mal eine Pause ;-)). Nun sind wir froh und glücklich, dass wir es geschafft haben. Aber ich ziehe ja ganz gerne ein Fazit – das möchte ich hier auch tun:
1) Wir haben im Internet so viele Berichte über die Sockeldämmung gelesen, bei den meisten hieß es, dass das in einem, maximal zwei Tagen gegessen gewesen sei. Ich möchte niemanden angreifen (und wenn man viele Helfer hat, funktioniert das vielleicht auch), aber zu zweit, wenn man es wirklich ordentlich auf das Haus anpassen möchte – never ever! Das kann ich mir nicht vorstellen! Also vielleicht lieber mehrere Tage oder viele Helfer einplanen, dann ist man möglicherweise nicht so schnell gefrustet.
2) Auf jeden Fall langärmelige Arbeitskleidung tragen!!! Und auch solche Kleidung, die man ggf. später einfach wegwerfen kann. Denn selbst nach mehrmaligem Waschen befinden sich auf einem Oberteil von mir noch immer so kleine Bitumenkügelchen, die man jetzt Stück für Stück abpiddeln müsste. Und auf keinen Fall mit „normalen“ Klamotten waschen – die Kügelchen übertragen sich auch 😉
3) Auf jeden Fall einen heißen Draht besorgen/leihen – totale Arbeitserleichterung!!!
4) Ruhe bewahren 😉

Ich mache demnächst auch nochmal Fotos von der Sockeldämmung und ergänze die hier einfach… Ihr wisst schon: Frust und Überforderung = keine Fotos 😉

 

 

 

Bodenplatte herrichten

Nachdem die Bodenplatte also fertig war, hatten wir am Montag darauf die Abnahme durch den Bauleiter (bei uns durch dessen Vertreter, da Urlaubszeit). Alles war im grünen Bereich – die Maße stimmten und auch sonst war alles okay. Da hatte uns unser guter Eindruck des Bodenplattenteams also nicht getäuscht – die beiden haben wirklich top gearbeitet. Die Einschalung sollte einige Tage später noch von ihnen abgenommen werden.

Bagger in action - Der Erdaushub kommt weg!

Bagger in action – Der Erdaushub kommt weg!

Der nächste Punkt auf unserer To-Do-Liste war, den Erdaushub endlich los zu werden. Ich sehnte mich danach, dass man mal wieder sieht, wo unser Grundstück eigentlich endet 😉 und der Hausbautrupp braucht ja um das Haus auch etwas Platz – mindestens für das Gerüst, gerne auch mehr. Also sind wir das „Erdaushub-Problem“ angegangen und konnten über myhammer einen Baggerfahrer finden, haben einen Bagger gemietet und LKWs, die die Erde dann zur Kiesgrube bringen und dort entladen. Wieder einmal war das schon ganz schön viel Arbeit das alles zu koordinieren, aber letztlich hat alles prima geklappt und wir waren die riesigen Erdhügel endlich los. Das war dann natürlich erstmal wieder ein ungewohnter Anblick – aber ein sehr schöner 🙂 Endlich Platz 🙂

Freie Bodenplatte

Freie Bodenplatte

Zwei Dinge fehlten nun noch: Die Einschalung der Bodenplatte musste weg und wir mussten die Platte mit Bitumen Voranstrich bepinseln, damit später die Sockeldämmung besser haftet/hält. Problem an der ganzen Sache: Das Wetter hatte sich seit letztem Montag mal kurz für Hochsommer entschieden. Nicht wirklich günstig, wenn man am Nachmittag an der Bodenplatte arbeiten muss – zumal der Voranstrich auch nur bis zu einer Oberflächentemperatur von 25 Grad verarbeitet werden soll. Dienstag sind wir also hingefahren und haben in der prallsten Sonne schon mal die Bodenplatte gefegt. Da die Einschalung noch nicht abgemacht worden war, sind wir kurzerhand selbst tätig geworden, da wir uns nicht sicher waren, ob wir evtl. schon einen Tag später mit dem Voranstrich beginnen würden. Freitag gegen Abend haben wir uns dann an den Voranstrich gewagt, was auch wirklich gut geklappt hat und erstaunlich schnell ging. Jetzt trägt unsere Bodenplatte also Frack 😉 Und der Bodenplattentrupp war wohl auch froh, dass wir die schweißtreibende Arbeit der Entfernung der Einschalung für sie schon übernommen hatten – als wir Freitag zur Baustelle kamen, leuchtete ein dickes Danke auf unserer Platte 😉

Bodenplatte mit Bitumen-Voranstrich

Bodenplatte mit Frack 😉

Ebenfalls mussten wir uns noch um die Straßensperrung kümmern – ein sehr leidiges Thema bei der Firma massa. Offiziell bräuchten wir bei uns im Neubaugebiet nämlich eigentlich gar keine Straßensperrung, da es sich noch um eine Privatstraße handelt. Die Stadt Euskirchen ist somit nicht zuständig. Da man aber gar nicht versuchen muss bei massa ohne Straßensperrung durchzukommen, haben wir uns von der Stadt bescheinigen lassen, dass eine offizielle Straßensperrung nicht möglich ist und uns dann selber um Schilder gekümmert. Fündig geworden sind wir bei einem Schilderverleih, die uns

die benötigten Schilder/Sperrungen gegen einen Beitrag für die Kaffeekasse nun geliehen haben. Diese haben wir dann am Freitag ebenfalls schon aufgestellt, damit alle Bescheid wissen.

Und jetzt? Ja, jetzt warten wir auf morgen und darauf, dass wir vermutlich morgen Abend schon ein richtiges Haus auf unserem Grundstück stehen haben – ich fasse es noch immer nicht und bin schon richtig richtig aufgeregt 🙂

Bodenplatte

Nach der ganzen Zeit, die es letztlich ja leider gedauert hat, ist es jetzt um so schöner, dass Mittwoch und Donnerstag unsere Bodenplatte gegossen wurde. Genauer gesagt wurde am Mittwoch die Frostschürze ausgehoben und gegossen und am Donnerstag die Bodenplatte.

Startschuss war Mittwoch in aller Frühe. Als wir gegen 8h zur Baustelle kamen, war das Bodenplattenteam schon fleißig. Trotz immer stärker werdenden Regens wurde alles für die Frostschürze vorbereitet und auch die Erdung verlegt.

Vorarbeiten zur Frostschürze

Vorarbeiten zur Frostschürze

Fertige Bewehrung

Fertige Bewehrung

Donnerstag wurde zunächst eingeschalt, dann die Gewehrung verlegt und gegen 14h kam der Beton. Um ziemlich genau 16h standen wir vor unserer fertigen Bodenplatte. Tolles Gefühl – und sie wirkt echt riesig!! Was als vorbereiteter Boden und mit Schnurgerüst noch gar nicht sooo groß wirkte, kam uns plötzlich sehr lang und sehr breit vor 😉 Ich bin gespannt, wie der Eindruck dann wieder mit Haus ist… Verrückterweise dauert das ja nun auch nicht mehr lange! 🙂

Verteilen des Betons

Verteilen des Betons

Unsere fertige Bodenplatte

Unsere fertige Bodenplatte

Fazit: Top Arbeit des Teams der Firma Glatthaar! Es ist alles super gelaufen und die beiden Herren waren extrem kompetent und wahnsinnig nett! Auf diesem Weg nochmal ein ganz herzliches Dankeschön!

Stelltermin!!! 

Nachdem sich unser Bodenplattentermin um gut vier Wochen nach hinten verschoben hatte, stand für mich außer Frage, dass sich auch der Stelltermin für das Haus (den wir ja auch noch nicht kannten) ebenfalls nach hinten verschieben würde. Wir hatten uns immer an unseren neuen Nachbarn, die auch mit massa bauen, orientiert. Wir waren immer etwas über vier Wochen hinter ihnen was alle relevanten Termine betraf. Daher rechneten wir mit einem Stelltermin Anfang September, weil auch dies etwas über vier Wochen nach ihrem Stelltermin gewesen wäre. Aber wie gesagt, nach dem Bodenplattendrama zweifelte ich ein wenig daran. Herr Prumenbül, der ewige Optimist, war hingegen der Meinung, dass das so klappen wird, weil er vermutete, dass das Haus schon längst in Produktion und der Stelltermin bereits lange klar war. 

Und tatsächlich sollte er Recht behalten… Seit gestern wissen wir nun sicher: Unser Haus wird *Trommelwirbel * vom 29.8. bis 31.8. gestellt – exakt vier Wochen nach dem Haus unserer Nachbarn! Ich bin total perplex, überrascht, aufgeregt, sprachlos (auch wenn man letzteres hier gerade nicht merkt ;-)). 

Heißt also – und darüber wird im massa-Forum ja immer wild spekuliert – da steckt schon eine Art System bzw. Zeitplanung hinter dieser Stelltermingeschichte. Muss ja eigentlich auch, denn so ein Haus wird ja nicht innerhalb weniger Tage produziert. Ausschlaggebend wird, so vermute ich, der Eingang der Finanzierungsbestätigung bei massa sein. Dann kommt alles ins Rollen und ist scheinbar auch durch (kleinere) Probleme auf dem Weg erstmal nicht mehr aufzuhalten. 

Wir sind jedenfalls sehr froh und hoffen, dass diese blöde Bodenplatte nun reibungslos über die Bühne geht. Dann werden wir bereits ab Anfang September jede freie Minute auf der Baustelle verbringen – ich freue mich (noch ;-)). 

Bodenplattenproblematik

Die eifrige Leserin/der eifrige Leser wird sich schon gewundert haben – sollten wir nicht so langsam mal verkünden, dass wir eine Bodenplatte haben und Euch mit Bildern (Bodenplatte von links, Bodenplatte von rechts, Bodenplatte aus der Vogelperspektive) überschütten. Zumindest haben mich schon einige Nachfragen von treuen Lesern erreicht – danke dafür und fürs fleißige Mitlesen 😉 

Daher nun mal ein kleines Update: Nein, wir haben leider noch keine Bodenplatte. Der eigentliche Termin musste – zum Leidwesen meiner Nerven – zweimal im kurzfristigen Zeitraum verschoben werden, um dann letztlich leider komplett gecancelt zu werden. Die genauen Gründe und Umstände werden wir zu einem späteren Zeitpunkt auch noch in einem separaten und ausführlichen Blogbeitrag schildern. 

Wichtig ist, dass wir am 10.8./11.8. nun den nächsten – und hoffentlich endgültigen – Bodenplattentermin haben. Ich kann aber bereits jetzt sagen, dass es gut aussieht, dass es klappt. Die angesprochenen Fotos der Bodenplatte aus jeder erdenklichen Perspektive werden also definitiv folgen, keine Sorge 😉 

Das Baustrom-Problem

Bereits letzte Woche Donnerstag wollten wir unseren Baustromverteiler (den wir von guten Freunden geliehen bekommen haben) an unseren Hausanschlusskasten in der Hausanschlusssäule anschließen. Vor Ort mussten wir dann feststellen, dass der HAK voller Schlamm war. Kein Wunder – unsere Hausanschlusssäule stand, nachdem sie am 25.05. vom Elektriker angeschlossen worden war, bis zum 02.06. noch in einem sehr tiefen Loch. Erst am 02.06. kam der dafür zuständige Tiefbauer, machte das Loch wieder zu und buddelte die Säule ordnungsgemäß ein. Leider waren in diesen neun Tagen die sintflutartigen Regenfälle (wir berichteten ;-)), die dazu führten, dass das Loch voll mit Wasser lief und die Hausanschlusssäule quasi „schwamm“. Ende vom Lied: Der HAK war zugeschlammt, die Anschlussklemmen sahen aus wie ein Korallenriff und insgesamt war alles sogar noch leicht feucht. Absolut keine Voraussetzungen dafür einen Baustromverteiler anzuschließen!!!

Also kontaktierten wir direkt am Freitag Vormittag Westnetz, die den Vorfall zunächst aufnahmen und versicherten, dass sich Montag oder Dienstag jemand von dem Elektrobetrieb darum kümmern würde, die auch den HAK ans Netz angeschlossen hatten. Parallel riefen wir eben diesen Betrieb schon mal an und schilderten unser Problem – natürlich musste dort erst auf den tatsächlichen Auftrag/das Ticket von Westnetz gewartet werden. Aber so hatten wir das Ganze bereits angekündigt und geschildert.

Dienstag Nachmittag meldete sich dann Westnetz. Auf unserem Anrufbeantworter hinterließen sie eine Nachricht, dass sie nicht für unseren Fall zuständig seien und wir zunächst e-regio kontaktieren müssten. Schön – und warum hat uns das die Mitarbeiterin von Westnetz nicht direkt am Telefon gesagt??? Wir riefen also bei e-regio an. Der Fall wurde abermals aufgenommen, die verantwortliche Abteilung war aber nicht mehr zu erreichen. Wir würden morgen angerufen werden. Aha! e-regio hielt Wort, direkt Mittwoch früh kam der versprochene Anruf mit dem Hinweis darauf, dass Herr P. (den wir ja schon vom Baustellengespräch kannten) sich das Problem mal vor Ort anschauen würde. Okay! Gestern kam dann keine Rückmeldung mehr.

Als wir heute kurz am Grundstück waren, trafen wir dort auf Herrn P. Der hatte das Problem eigentlich nicht so richtig verstanden und kennt sich auch mit den Hausanschlusskästen/-säulen nicht weiter aus. Nach eigener Aussage „weiß er nur, dass man die Dinger braucht.“ Prima! Wie geht es nun weiter? Herr P. wird den Elektrobetrieb kontaktieren (wir sprechen hier von dem Elektrobetrieb, den wir direkt angerufen hatten, die aber ohne Auftrag nix machen können) und dieser wird nun wieder uns kontaktieren. Wann? Ich weiß es nicht… Ich weiß nur, dass wir bis spätestens zum Bodenplattentermin Baustrom brauchen… Ich hoffe nun einfach mal, dass wir morgen eine Rückmeldung erhalten und sich vielleicht spätestens Montag jemand kümmern kann. Die ganze Geschichte müsste nämlich vom Netz abgeklemmt und der HAK abgespritzt/gereinigt oder ersetzt werden. So eine große Sache kann das nicht sein. Aber wenn es schon so schwierig ist überhaupt den richtigen Ansprechpartner zu finden… wie war das noch gleich bei Asterix und Obelix…? 😉 Ich bin gespannt, wie es weiter geht!

Statik, Baubeginnsanzeige und neuer Bodenplattentermin

Heute trudelte bei uns nun auch die Hausstatik ein. Insgesamt haben wir etwas mehr als zwei Wochen darauf gewartet – finde ich absolut okay und annehmbar. Auch hier hört man immer wieder von deutlich längerer Wartezeit (im massa-Forum gibt es so manchen Bauherren, der sechs Wochen auf die Hausstatik warten musste!!). Bereits gestern haben wir beim Bauamt in Euskirchen unsere Baubeginnsanzeige persönlich abgegeben. Den Wärmeschutznachweis und die Statik der Bodenplatte hatten wir bereits. Und mit den wirklich wahnsinnig netten und sehr entspannten Herren der Bauordnung konnten wir ohne weiteres absprechen, dass die Hausstatik noch nachgeliefert wird. Zu dem Zeitpunkt war ja nicht zu ahnen, dass wir sie einen Tag später schon in den Händen halten werden 😉

Somit kann es jetzt richtig losgehen. Nach einigen Telefonaten mit Herrn P. von Glatthaar und unserem Tiefbauer war dann klar, dass am Freitag, den 17.06. der Bagger geliefert wird und die Erdarbeiten am Montag, den 20.06. und Dienstag, den 21.06. gemacht werden. Zu guter Letzt hatte Herr P. noch eine Überraschung für uns – ihm wäre es sehr lieb, wenn die Bodenplatte noch zwei Tage eher als eigentlich geplant kommen könnte, ob das okay sei? Was sollte ich sagen… NATÜRLICH ist das absolut okay 😉 Daher nun also Bodenplattentermin am Montag, den 27.06. und Dienstag, den 28.06. – verrückt :-)!

Bodenplattentermin fix

Am 29.06. und 30.06. wird es soweit sein: Wir bekommen unsere Bodenplatte! Heute erhielten wir, wie versprochen, von Herrn P. von Glatthaar die genaue Terminierung. Nun hoffen wir, dass die Statik zügig eintrudelt, damit wir die Baubeginnsanzeige einreichen und die Erdarbeiten frühzeitig (und – für nervöse Bauherrinnen – mit ein bisschen mehr Puffer als eingerechnet ;-)) starten können.

Erste Prognosen in Richtung Bodenplattentermin

Heute rief Herr P. von Glatthaar mit den Worten „Es kann losgehen, Frau `Prumenbül´!“ an. Ich war völlig verwirrt – hatte ich doch gestern erst noch mit unserer Kundenbetreuerin von massa gesprochen und erfahren, dass zwar die Lastenberechnung inzwischen fertig ist, wir uns in Sachen Statik aber noch etwas gedulden müssen. Und dann heute diese Aussage? Naja, Herr P. führte das dann etwas weiter aus und es stellte sich heraus, dass die Lastenberechnung heute auch bei ihm angekommen ist und er damit rechnet, dass die Statik bis zum 13.06. fertig sein wird. Diese müssen wir dann mitsamt der Baubeginnsanzeige bei der Stadt Euskirchen einreichen und dann kann es nach einer Woche wirklich mit den Tiefbauarbeiten losgehen. Das hieße also KW25 Tiefbauarbeiten, KW26 Bodenplatte. Herr P. bespricht die Terminierung nun mit unserem Tiefbauer und wird uns ins den nächsten Tagen einen genauen Terminplan inkl. konkretem Bodenplattentermin zukommen lassen. Coole Sache 😉 Vielleicht könnt Ihr Euch vorstellen, wie ich mich gefreut habe. Ich hoffe jetzt einfach mal, dass das alles so klappt. Innerlich hatte ich mit einem Bodenplattentermin etwa zu Beginn meiner Sommerferien gerechnet – nun lägen wir etwa zwei Wochen vor meinem „internen Terminplan“ 😉 Ich wiederhole mich: Coole Sache 😉

Unser Baustellengespräch

Da waren sie nun endlich – die lang ersehnten Termine, mit denen es endlich vorwärts gehen wird. Zunächst hatten wir am 11.05. das Baustellengespräch. Dann heute die Bemusterung. Zu beiden Terminen schreibe ich ein paar Worte – allerdings in zwei verschiedenen Artikeln, sonst wird es zu lang 😉

Baustellengespräch
Um 14 Uhr trafen wir an unserem Grundstück auf den Projektleiter von Glatthaar, Herrn P., und auf unseren Kundenbetreuer von e-regio, ebenfalls Herrn P., um dessen Anwesenheit die Firma Glatthaar gebeten hatte. Schnell stellte sich heraus, dass es sehr sinnvoll war, dass jemand von Seiten der Versorger am Gespräch teilnahm, denn zunächst wurde überlegt, welchen Weg die Versorgungsleitungen nehmen sollen und wo dementsprechend dann auch demnächst unsere Baustromsäule stehen soll. Schwierig daran war, dass das Architekturbüro eine Position der Hausanschlüsse in die Pläne eingezeichnet hatte, bei der die Garage den direkten Weg zu den Leitungen der Straße versperrt hätte. Nur unter bestimmten Voraussetzungen werden die Leitungen unterhalb von Gebäuden, in unserem Fall unterhalb der Garage gelegt. Die beiden wurden sich aber recht schnell einig, dass Glatthaar die Mehrspartenhauseinführung ein wenig schräg  und ein wenig weiter nach vorne zur Straße hin in die Bodenplatte legt, sodass die Versorgungsleitungen dann vor der Garage und parallel zu dieser laufen können. Als das geklärt war, konnte Herr P. von e-regio sich wieder verabschieden. Mit Herrn P. von Glatthaar sind wir dann noch alle relevanten Aspekte für die Bodenplatte durchgegangen. Angefangen beim Aufbau und Material der Bodenplatte, über die erforderlichen Maschinen und deren Positionierung auf bzw. an unserem Grundstück, bis hin zu den Dingen, um die wir uns noch kümmern müssen und Zusatzleistungen, die wir gerne haben möchten.
Als Fazit kann ich nur sagen, dass es ein sehr angenehmes Gespräch war und wir uns sehr gut informiert und beraten fühlten. Herr P. machte auf uns den Eindruck eines absoluten Fachmannes und war stets darauf bedacht für uns die beste und kostengünstigste Variante zu finden. Vielen Dank an dieser Stelle dafür!