Nachbarn

Planung der Außenbeleuchtung

Oder: „Unser Haus wird das hell erleuchtetste des ganzen Neubaugebietes sein!“ 🙂

Heute haben wir uns mit der Planung der Außenbeleuchtung beschäftigt – jede Menge Fragen beschäftigten uns: Wie viele Fassadenlampen bringen wir an? Wo positioniert man diese? Macht man „nur“ Fassenbeleuchtung oder noch weitere Lampen? Holen wir dann die Flugzeuge vom Himmel? 🙂

Schwierig, ich sag es Euch! Auf der Suche nach Inspiration sind wir durch mehrere Neubaugebiete gefahren, um festzustellen, dass wir mit unserer Idee von einer Fassadenbeleuchtung rund ums Haus ziemlich alleine auf weiter Flur stehen. Erstaunlicherweise haben die meisten Einfamilienhäuser (Neubauten) ziemlich wenig Außenbeleuchtung. Meist beschränkt sich das auf eine Lampe am Hauseingang. Viel geholfen haben uns diese Exkursionen also nicht. Natürlich haben wir auch bei unseren Nachbarn geschaut – einige haben schon etwas an Fassadenbeleuchtung. Das System, was viele verwenden – jeweils eine Lampe zwischen den Fenstern/Türen – können wir aber nicht einhalten, da unsere Fenster (insbesondere an der Seite nach hinten zum Garten hin) keinesfalls symmetrisch sind.

Entschieden haben wir uns letztlich für eine – nennen wir es – individuelle Gestaltung, angepasst auf unser Haus 😉 Auf den beiden Traufseiten haben wir nun jeweils vier Lampen geplant, auf den Giebelseiten auf jeden Fall zwei als Fassadenbeleuchtung. Evtl. werden wir hier noch Lampen in/auf die Fußpfetten setzen, um den Giebel noch schöner anzustrahlen, aber da sind wir uns noch nicht sicher…

Vielleicht ein Tipp für alle, die die Außenbeleuchtung selber machen und genau so wenig Vorstellungskraft haben wie ich ;-): Ich habe auf den Plänen vom Haus fleißig Kreuzchen gemacht. An diesen Kreuzchen wollte ich gerne eine Außenbeleuchtung haben. Als das Haus stand, sah alles plötzlich anders aus/wirkte anders. Die Kreuzchen hatte ich schnell vergessen – neue Kreuzchen mussten her 😉 Kurz und gut: Auf Plänen wirkt das alles ganz anders als in Realität! Wenn Ihr die Möglichkeit habt, dann entscheidet alles zur Außenbeleuchtung/Außengestaltung des Hauses besser erst, wenn das Haus steht. Ich hätte z.B. auch niemals die Höhe der Fassadenbeleuchtung auf dem Papier planen können – ich musste das sehen und „ausprobieren“.

Ich bin gespannt, wie es aussehen wird, wenn alles fertig ist – mit den derzeitigen Planungen bin ich sehr zufrieden. Mal sehen, ob wir die Flugzeuge vom Himmel holen oder das strahlendste Haus des ganzen Neubaugebietes werden… 😉 Bilder folgen dann wenn alles fertig ist…

Stelltermin!!! 

Nachdem sich unser Bodenplattentermin um gut vier Wochen nach hinten verschoben hatte, stand für mich außer Frage, dass sich auch der Stelltermin für das Haus (den wir ja auch noch nicht kannten) ebenfalls nach hinten verschieben würde. Wir hatten uns immer an unseren neuen Nachbarn, die auch mit massa bauen, orientiert. Wir waren immer etwas über vier Wochen hinter ihnen was alle relevanten Termine betraf. Daher rechneten wir mit einem Stelltermin Anfang September, weil auch dies etwas über vier Wochen nach ihrem Stelltermin gewesen wäre. Aber wie gesagt, nach dem Bodenplattendrama zweifelte ich ein wenig daran. Herr Prumenbül, der ewige Optimist, war hingegen der Meinung, dass das so klappen wird, weil er vermutete, dass das Haus schon längst in Produktion und der Stelltermin bereits lange klar war. 

Und tatsächlich sollte er Recht behalten… Seit gestern wissen wir nun sicher: Unser Haus wird *Trommelwirbel * vom 29.8. bis 31.8. gestellt – exakt vier Wochen nach dem Haus unserer Nachbarn! Ich bin total perplex, überrascht, aufgeregt, sprachlos (auch wenn man letzteres hier gerade nicht merkt ;-)). 

Heißt also – und darüber wird im massa-Forum ja immer wild spekuliert – da steckt schon eine Art System bzw. Zeitplanung hinter dieser Stelltermingeschichte. Muss ja eigentlich auch, denn so ein Haus wird ja nicht innerhalb weniger Tage produziert. Ausschlaggebend wird, so vermute ich, der Eingang der Finanzierungsbestätigung bei massa sein. Dann kommt alles ins Rollen und ist scheinbar auch durch (kleinere) Probleme auf dem Weg erstmal nicht mehr aufzuhalten. 

Wir sind jedenfalls sehr froh und hoffen, dass diese blöde Bodenplatte nun reibungslos über die Bühne geht. Dann werden wir bereits ab Anfang September jede freie Minute auf der Baustelle verbringen – ich freue mich (noch ;-)). 

Land unter im Baugebiet

Seit einigen Tagen herrscht bei uns im Baugebiet quasi der Ausnahmezustand – durch die ganzen Regenfälle steht alles unter Wasser. Es kann ja noch nicht alles ordentlich abfließen und der Lehmboden ist nicht wirklich förderlich bei solchen Wetterverhältnissen, das wussten wir bereits und das war ja auch ausschlaggebend für unsere Entscheidung gegen einen Keller!

Hochwasser

Land unter

Bei uns kann ja (Gott sei Dank) noch nicht viel passieren. Letztlich ist (nach Aussagen von Nachbarn) nur das Loch für die Hausanschlusssäule voll gelaufen und alles steht unter Wasser. Trotzdem „leide“ ich mit den Nachbarn mit, die bereits mitten im Bau sind und für die das wirklich kein Spaß ist. Ich hoffe, dass alle Baustellen diese extreme Wetterlage gut überstehen und nirgends großartige Schäden entstehen. Drücken wir mal die Daumen,
dass es sich in den nächsten Tagen beruhigt!

Photocredits: Das Bild haben wir nicht selbst aufgenommen. Es wurde von einem unserer Nachbarn fotografiert und in unserer WhatsApp-Gruppe gepostet – danke Marco (vom Blog sarah-marco.net) für die „Live-Berichterstattung“ 😉

 

„Hello neighbours!“

Das, was vor 16 Jahren (ach herrje, das sind schon 16 Jahre her!) eine skurrile, kleine, pummelige Kanadierin abends auf einem abgelegenen Campingplatz zu uns sagte, als sie die Gebühr für eine Nacht kassieren wollte, hätten wir gestern nun etliche Male hintereinander sagen können 😉 Denn gestern haben wir einige unserer zukünftigen Nachbarn mal live und in Farbe kennenlernen dürfen. In Kontakt sind wir schon eine ganze Weile durch eine WhatsApp-Gruppe – viele sogar noch viel länger als wir dabei sind. Und zwei Treffen haben auch schon stattgefunden als wir noch nicht der Gruppe angehörten.

Schon die WhatsApp-Gruppe finde ich super – wer selber baut weiß, wie hilfreich es ist Menschen zu haben, die gerade dasselbe durchmachen wie man selber und somit auch immer jemanden zu haben, bei dem man „mal kurz“ nachfragen kann. Das klappt in unserer Gruppe wirklich toll und wir profitieren von den Erfahrungen der anderen.

Jetzt aber auch mal live zu sehen, mit wem man später die Adresse, also den Straßennamen, teilt, fand ich noch viel besser. Getroffen haben wir uns – dank bombiger Organisation einiger aus der WhatsApp-Gruppe – im Dorfgemeinschaftshaus von Flamersheim. Das Wetter spielte auch mit und so verbrachten wir einen total netten Nachmittag/Abend mit Grillen im Hof vom DGH. Und was soll ich sagen: Uns hat es sehr gefallen. Ich bin froh einen ersten, sehr positiven Eindruck von meinen zukünftigen Nachbarn erhalten zu haben und freue mich nun noch mehr als sowieso schon darauf, „bald“ 😉 in Flamersheim wohnen zu dürfen.