Planung

Kabelei

Nun war es endlich soweit – wir konnten mit der Königsdisziplin unseres Hausbauprojektes starten: Zeit für das Gewerk Elektro 🙂 Bis hierher haben wir etliche Stunden über den Hausplänen gebrütet und überlegt, welche Steckdose wohin soll, wo wir welches Licht haben möchten und was wir uns von unserer Haussteuerung erwarten. Wir haben geplant. Recht professionell, wie ich finde, wenn ich das mal so sagen darf. Mit professioneller Planungssoftware. Und was soll ich sagen: Dem Mann hat es wahnsinnig viel Spaß gemacht, er hat sich da rein gefuchst – ich fand es einfach nur schwer. Ich konnte nur sehr schwer sagen, ob ich an der und der Position eine Steckdose, einen Taster, einen Temperatursensor und und und haben möchte, denn ich musste das ja alles auf Grundlage der Pläne entscheiden. Ich hatte schon mal erwähnt, dass ich mir die Dinge furchtbar schwer vorstellen kann? Mit viel intensiver Arbeit haben wir es aber geschafft: Wir hatten eine fertige Elektroplanung!

Nun ging es endlich daran, diese Planungen in die Realität umzusetzen. Klar ist jetzt schon: Wir werden einige Zeit lang nur Kabel ziehen ;-), denn die Menge an Kabeln muss auch erstmal verlegt werden…

Vor einigen Tagen legten wir den Startschuss, indem wir die ersten Löcher in die Erdgeschossdecke bohrten – Löcher für die Mantelleitung für die Steckdosen, Löcher für die Mantelleitung für das Licht, Löcher für das CAT7-Kabel, Löcher für die geplanten 16A-Leitungen, Löcher für die SAT-Verkabelung. Nachdem das erledigt war, konnten wir tatsächlich mit dem Kabel verlegen starten. Als erstes machten wir uns an die 5×1,5qmm-Mantelleitung, die wir für die normalen Steckdosen und für das Licht benötigen.

Erste Kabel

Erste Kabel

Einige Tage haben wir das nun schon gemacht, das Kabel verlegen. Ich muss sagen, das ist so eine Sache mit den Kabeln… 😉 Auf der einen Seite finde ich es großartig, dass wir das selber machen. Wir können später wirklich sagen, dass wir jedes einzelne Kabel in unserem Haus von Hand verlegt haben. Wir wissen genau (oder können zumindest in unserer Dokumentation nachschauen), wo ein jedes Kabel lang läuft. Und man muss ehrlich sagen: Dadurch, dass wir das alles selber machen, sparen wir eine wahnsinnige Summe an Geld, die ich sicher nicht bereit gewesen wäre zu zahlen, hätten wir das extern an einen Elektriker vergeben. ABER ;-): Junge, Junge ist das eine bekloppte Arbeit 🙂 Kabel von der Trommel ziehen, Kabel den Weg entlang ziehen, wo es her laufen soll, Kabel durch das gebohrte Loch nach oben schieben, Kabel oben befestigen, Kabel unten auf dem Weg festmachen, was bedeutet: Leiter hoch, Kabel festmachen (meist mit Hilfe einer Kabelklammer oder einer Kabelklemme), Leiter runter, Leiter verstellen, Leiter hoch, Kabel festmachen, Leiter runter, Leiter verstellen, Leiter hoch… jetzt könnt Ihr es auch 😉 Ich kann jetzt nicht sagen, dass es keinen Spaß macht – es ist nur wahnsinnig aufwendig (was sicherlich auch den hohen Preis rechtfertigt, wenn man es machen lässt!)!! Mein Problem an der ganzen Sache ist klar: Man arbeitet über Stunden und sieht nicht wirklich einen Fortschritt 😉 Das ist nichts für ungeduldige Gemüter 😉 Aber es wird… Und ich muss dazu sagen: Das ist wohl auch eher meine Sicht der Dinge. Der Mann macht das gerne, hat Spaß und sieht auch in den kleinsten Veränderungen den Fortschritt 😉 Und vielleicht, wenn die Zeit es zulässt, wird der Mann unsere Elektrik inkl. Haussteuerung auch nochmal mehr fachlich beleuchten – würde Euch das interessieren?

Unsere "Kabelautobahn" im Flur im EG

Unsere „Kabelautobahn“ im Flur im EG

 

 

Planung der Außenbeleuchtung

Oder: „Unser Haus wird das hell erleuchtetste des ganzen Neubaugebietes sein!“ 🙂

Heute haben wir uns mit der Planung der Außenbeleuchtung beschäftigt – jede Menge Fragen beschäftigten uns: Wie viele Fassadenlampen bringen wir an? Wo positioniert man diese? Macht man „nur“ Fassenbeleuchtung oder noch weitere Lampen? Holen wir dann die Flugzeuge vom Himmel? 🙂

Schwierig, ich sag es Euch! Auf der Suche nach Inspiration sind wir durch mehrere Neubaugebiete gefahren, um festzustellen, dass wir mit unserer Idee von einer Fassadenbeleuchtung rund ums Haus ziemlich alleine auf weiter Flur stehen. Erstaunlicherweise haben die meisten Einfamilienhäuser (Neubauten) ziemlich wenig Außenbeleuchtung. Meist beschränkt sich das auf eine Lampe am Hauseingang. Viel geholfen haben uns diese Exkursionen also nicht. Natürlich haben wir auch bei unseren Nachbarn geschaut – einige haben schon etwas an Fassadenbeleuchtung. Das System, was viele verwenden – jeweils eine Lampe zwischen den Fenstern/Türen – können wir aber nicht einhalten, da unsere Fenster (insbesondere an der Seite nach hinten zum Garten hin) keinesfalls symmetrisch sind.

Entschieden haben wir uns letztlich für eine – nennen wir es – individuelle Gestaltung, angepasst auf unser Haus 😉 Auf den beiden Traufseiten haben wir nun jeweils vier Lampen geplant, auf den Giebelseiten auf jeden Fall zwei als Fassadenbeleuchtung. Evtl. werden wir hier noch Lampen in/auf die Fußpfetten setzen, um den Giebel noch schöner anzustrahlen, aber da sind wir uns noch nicht sicher…

Vielleicht ein Tipp für alle, die die Außenbeleuchtung selber machen und genau so wenig Vorstellungskraft haben wie ich ;-): Ich habe auf den Plänen vom Haus fleißig Kreuzchen gemacht. An diesen Kreuzchen wollte ich gerne eine Außenbeleuchtung haben. Als das Haus stand, sah alles plötzlich anders aus/wirkte anders. Die Kreuzchen hatte ich schnell vergessen – neue Kreuzchen mussten her 😉 Kurz und gut: Auf Plänen wirkt das alles ganz anders als in Realität! Wenn Ihr die Möglichkeit habt, dann entscheidet alles zur Außenbeleuchtung/Außengestaltung des Hauses besser erst, wenn das Haus steht. Ich hätte z.B. auch niemals die Höhe der Fassadenbeleuchtung auf dem Papier planen können – ich musste das sehen und „ausprobieren“.

Ich bin gespannt, wie es aussehen wird, wenn alles fertig ist – mit den derzeitigen Planungen bin ich sehr zufrieden. Mal sehen, ob wir die Flugzeuge vom Himmel holen oder das strahlendste Haus des ganzen Neubaugebietes werden… 😉 Bilder folgen dann wenn alles fertig ist…

Stelltermin!!! 

Nachdem sich unser Bodenplattentermin um gut vier Wochen nach hinten verschoben hatte, stand für mich außer Frage, dass sich auch der Stelltermin für das Haus (den wir ja auch noch nicht kannten) ebenfalls nach hinten verschieben würde. Wir hatten uns immer an unseren neuen Nachbarn, die auch mit massa bauen, orientiert. Wir waren immer etwas über vier Wochen hinter ihnen was alle relevanten Termine betraf. Daher rechneten wir mit einem Stelltermin Anfang September, weil auch dies etwas über vier Wochen nach ihrem Stelltermin gewesen wäre. Aber wie gesagt, nach dem Bodenplattendrama zweifelte ich ein wenig daran. Herr Prumenbül, der ewige Optimist, war hingegen der Meinung, dass das so klappen wird, weil er vermutete, dass das Haus schon längst in Produktion und der Stelltermin bereits lange klar war. 

Und tatsächlich sollte er Recht behalten… Seit gestern wissen wir nun sicher: Unser Haus wird *Trommelwirbel * vom 29.8. bis 31.8. gestellt – exakt vier Wochen nach dem Haus unserer Nachbarn! Ich bin total perplex, überrascht, aufgeregt, sprachlos (auch wenn man letzteres hier gerade nicht merkt ;-)). 

Heißt also – und darüber wird im massa-Forum ja immer wild spekuliert – da steckt schon eine Art System bzw. Zeitplanung hinter dieser Stelltermingeschichte. Muss ja eigentlich auch, denn so ein Haus wird ja nicht innerhalb weniger Tage produziert. Ausschlaggebend wird, so vermute ich, der Eingang der Finanzierungsbestätigung bei massa sein. Dann kommt alles ins Rollen und ist scheinbar auch durch (kleinere) Probleme auf dem Weg erstmal nicht mehr aufzuhalten. 

Wir sind jedenfalls sehr froh und hoffen, dass diese blöde Bodenplatte nun reibungslos über die Bühne geht. Dann werden wir bereits ab Anfang September jede freie Minute auf der Baustelle verbringen – ich freue mich (noch ;-)). 

Das Baustrom-Problem

Bereits letzte Woche Donnerstag wollten wir unseren Baustromverteiler (den wir von guten Freunden geliehen bekommen haben) an unseren Hausanschlusskasten in der Hausanschlusssäule anschließen. Vor Ort mussten wir dann feststellen, dass der HAK voller Schlamm war. Kein Wunder – unsere Hausanschlusssäule stand, nachdem sie am 25.05. vom Elektriker angeschlossen worden war, bis zum 02.06. noch in einem sehr tiefen Loch. Erst am 02.06. kam der dafür zuständige Tiefbauer, machte das Loch wieder zu und buddelte die Säule ordnungsgemäß ein. Leider waren in diesen neun Tagen die sintflutartigen Regenfälle (wir berichteten ;-)), die dazu führten, dass das Loch voll mit Wasser lief und die Hausanschlusssäule quasi „schwamm“. Ende vom Lied: Der HAK war zugeschlammt, die Anschlussklemmen sahen aus wie ein Korallenriff und insgesamt war alles sogar noch leicht feucht. Absolut keine Voraussetzungen dafür einen Baustromverteiler anzuschließen!!!

Also kontaktierten wir direkt am Freitag Vormittag Westnetz, die den Vorfall zunächst aufnahmen und versicherten, dass sich Montag oder Dienstag jemand von dem Elektrobetrieb darum kümmern würde, die auch den HAK ans Netz angeschlossen hatten. Parallel riefen wir eben diesen Betrieb schon mal an und schilderten unser Problem – natürlich musste dort erst auf den tatsächlichen Auftrag/das Ticket von Westnetz gewartet werden. Aber so hatten wir das Ganze bereits angekündigt und geschildert.

Dienstag Nachmittag meldete sich dann Westnetz. Auf unserem Anrufbeantworter hinterließen sie eine Nachricht, dass sie nicht für unseren Fall zuständig seien und wir zunächst e-regio kontaktieren müssten. Schön – und warum hat uns das die Mitarbeiterin von Westnetz nicht direkt am Telefon gesagt??? Wir riefen also bei e-regio an. Der Fall wurde abermals aufgenommen, die verantwortliche Abteilung war aber nicht mehr zu erreichen. Wir würden morgen angerufen werden. Aha! e-regio hielt Wort, direkt Mittwoch früh kam der versprochene Anruf mit dem Hinweis darauf, dass Herr P. (den wir ja schon vom Baustellengespräch kannten) sich das Problem mal vor Ort anschauen würde. Okay! Gestern kam dann keine Rückmeldung mehr.

Als wir heute kurz am Grundstück waren, trafen wir dort auf Herrn P. Der hatte das Problem eigentlich nicht so richtig verstanden und kennt sich auch mit den Hausanschlusskästen/-säulen nicht weiter aus. Nach eigener Aussage „weiß er nur, dass man die Dinger braucht.“ Prima! Wie geht es nun weiter? Herr P. wird den Elektrobetrieb kontaktieren (wir sprechen hier von dem Elektrobetrieb, den wir direkt angerufen hatten, die aber ohne Auftrag nix machen können) und dieser wird nun wieder uns kontaktieren. Wann? Ich weiß es nicht… Ich weiß nur, dass wir bis spätestens zum Bodenplattentermin Baustrom brauchen… Ich hoffe nun einfach mal, dass wir morgen eine Rückmeldung erhalten und sich vielleicht spätestens Montag jemand kümmern kann. Die ganze Geschichte müsste nämlich vom Netz abgeklemmt und der HAK abgespritzt/gereinigt oder ersetzt werden. So eine große Sache kann das nicht sein. Aber wenn es schon so schwierig ist überhaupt den richtigen Ansprechpartner zu finden… wie war das noch gleich bei Asterix und Obelix…? 😉 Ich bin gespannt, wie es weiter geht!

Statik, Baubeginnsanzeige und neuer Bodenplattentermin

Heute trudelte bei uns nun auch die Hausstatik ein. Insgesamt haben wir etwas mehr als zwei Wochen darauf gewartet – finde ich absolut okay und annehmbar. Auch hier hört man immer wieder von deutlich längerer Wartezeit (im massa-Forum gibt es so manchen Bauherren, der sechs Wochen auf die Hausstatik warten musste!!). Bereits gestern haben wir beim Bauamt in Euskirchen unsere Baubeginnsanzeige persönlich abgegeben. Den Wärmeschutznachweis und die Statik der Bodenplatte hatten wir bereits. Und mit den wirklich wahnsinnig netten und sehr entspannten Herren der Bauordnung konnten wir ohne weiteres absprechen, dass die Hausstatik noch nachgeliefert wird. Zu dem Zeitpunkt war ja nicht zu ahnen, dass wir sie einen Tag später schon in den Händen halten werden 😉

Somit kann es jetzt richtig losgehen. Nach einigen Telefonaten mit Herrn P. von Glatthaar und unserem Tiefbauer war dann klar, dass am Freitag, den 17.06. der Bagger geliefert wird und die Erdarbeiten am Montag, den 20.06. und Dienstag, den 21.06. gemacht werden. Zu guter Letzt hatte Herr P. noch eine Überraschung für uns – ihm wäre es sehr lieb, wenn die Bodenplatte noch zwei Tage eher als eigentlich geplant kommen könnte, ob das okay sei? Was sollte ich sagen… NATÜRLICH ist das absolut okay 😉 Daher nun also Bodenplattentermin am Montag, den 27.06. und Dienstag, den 28.06. – verrückt :-)!

Erste Prognosen in Richtung Bodenplattentermin

Heute rief Herr P. von Glatthaar mit den Worten „Es kann losgehen, Frau `Prumenbül´!“ an. Ich war völlig verwirrt – hatte ich doch gestern erst noch mit unserer Kundenbetreuerin von massa gesprochen und erfahren, dass zwar die Lastenberechnung inzwischen fertig ist, wir uns in Sachen Statik aber noch etwas gedulden müssen. Und dann heute diese Aussage? Naja, Herr P. führte das dann etwas weiter aus und es stellte sich heraus, dass die Lastenberechnung heute auch bei ihm angekommen ist und er damit rechnet, dass die Statik bis zum 13.06. fertig sein wird. Diese müssen wir dann mitsamt der Baubeginnsanzeige bei der Stadt Euskirchen einreichen und dann kann es nach einer Woche wirklich mit den Tiefbauarbeiten losgehen. Das hieße also KW25 Tiefbauarbeiten, KW26 Bodenplatte. Herr P. bespricht die Terminierung nun mit unserem Tiefbauer und wird uns ins den nächsten Tagen einen genauen Terminplan inkl. konkretem Bodenplattentermin zukommen lassen. Coole Sache 😉 Vielleicht könnt Ihr Euch vorstellen, wie ich mich gefreut habe. Ich hoffe jetzt einfach mal, dass das alles so klappt. Innerlich hatte ich mit einem Bodenplattentermin etwa zu Beginn meiner Sommerferien gerechnet – nun lägen wir etwa zwei Wochen vor meinem „internen Terminplan“ 😉 Ich wiederhole mich: Coole Sache 😉

Finanzierungsbestätigung

Heute wurde uns von massa/DFH schriftlich bestätigt, dass unsere Finanzierungsbestätigung/Abtretungserklärung, die wir vor ein paar Tagen eingereicht hatten, akzeptiert wurde. Gute Nachrichten, denn jetzt kann es dann endgültig losgehen. Verständlicherweise wartet die DFH diesen Schritt immer ab, bevor man dann überhaupt in die Bodenplatten- und Hausstellplanung hinein genommen wird. Gut, dass es mit unserer Bank keine Probleme mit dem Formular von massa gab – da hört man auch anderes. Scheinbar tun sich einige Banken schwer damit dieses Formular zu akzeptieren. Manche Banken möchten wohl ihr eigenes Formular verwenden, was dann wiederum massa nicht gern sieht… Kompliziert, aber bei uns Gott sei Dank kein Problem, daher war die Sache auch flott abgehakt. Es kann nun also weitergehen… 🙂

Planungsgespräch Heizung und Sanitär

Heute konnten wir wieder einen Haken auf unserer Liste mit den noch abzuarbeitenden Schritten vor Bodenplatte und Hausstellung machen: Das telefonische Planungsgespräch für Heizung und Sanitär.

Die Firma, die für uns das Material für die Heizungs-, Be- und Entlüftungs- und Sanitäranlagen plant, war heute mit uns zu einem telefonischen Planungsgespräch verabredet. In diesem Gespräch wurden noch Details (vor allem in Sachen Positionierung der Anlagen) geklärt. So wurde z.B. gefragt, ob alle Sanitäranlagen so realisiert werden sollen, wie sie in unseren Plänen eingezeichnet sind, wo unsere Waschmaschine stehen wird, wo in unserer Küche Spüle, Herd und Spülmaschine sein werden, wo die Lage der Hausanschlüsse ist und ob sich etwas an der Lage der Abwasseranschlüsse und Fallstränge verändert hat. Da es bei uns kaum Änderungen gab, ging das Gespräch sehr schnell.

Die Vorbereitung und Organisation seitens der Firma kann man noch positiv herausstellen. Bis auf die Tatsache, dass es doch länger als erwartet gedauert hat, bis wir angerufen wurden, hat man uns schon letzte Woche per Mail eine Liste mit den zu klärenden Fragen geschickt. So konnten wir jede Frage in Ruhe durchgehen/besprechen und mit einem Blick in unsere Pläne überlegen, ob wir etwas ändern möchten oder nicht. Diese Fragen konnten wir dementsprechend heute schnell klären und auch noch unsere Fragen loswerden. Top!

Ab jetzt auch mit Baustellenschild von massa

Seit dem Baustellengespräch sind wir nun auch im Besitz eines Baustellenschilds von massa… 😉

Baustellenschild von massa

Unser Baustellenschild von massa

Unsere Bemusterung

Eingang Bemusterungszentrum

Der Eingang zum Bemusterungszentrum

Mit dem positiven Eindruck über das Baustellengespräch, aber trotzdem mit einem komischen Gefühl in der Magengegend sind wir am Donnerstag dann nach Hückelhoven zu Mobau Wirtz zur Bemusterung gefahren. Um genauer zu sein: Das mulmige Gefühl im Bauch hatte eigentlich eher ich. Man liest ja so einiges über die Bemusterung. Viele machen sehr negative Erfahrungen und kommen sich vor als würden sie über den Tisch gezogen werden. Intransparenz ist eigentlich der größte Kritikpunkt bei der Bemusterung, da man – so hieß es – keine Einzelpreise erfährt und nachher nur mit einer Gesamtsumme konfrontiert wird, bei der man nicht nachvollziehen kann, wie sie zustande kommt. Ein weiterer Kritikpunkt ist immer wieder der hohe Preis der einzelnen Materialien.

Welche Erfahrungen haben wir nun bei diesem Termin gemacht? Vorne weg: Insgesamt sehr positive. Wir wurden sehr freundlich von unserem Kundenbetreuer Herrn R. begrüßt und zunächst wurde uns erklärt, wie die Bemusterung ablaufen wird. Typischerweise beginnt der Termin mit dem technischen Teil/Pflichtteil. Hier bemustert man die Dinge, die bereits im Preis enthalten sind. Bei uns waren das die Haustür, die Farbe der Dachpfannen, die Farbe des Dachüberstands und die Treppe. Überall gibt es eine gewisse Auswahl im Standard und Möglichkeiten außerhalb dieses, was dann natürlich Aufpreis kostet. Für uns kann ich sagen, dass die Auswahl im Standard absolut ausreichend war.

Buchetreppe

Unsere Buchetreppe

Die Buchetreppe hatte uns sowieso von Anfang an gefallen, vor Ort haben wir uns dann nur noch für die Metallstäbe im Geländer entschieden. In Sachen Dachpfannenfarbe waren wir schon von unserem Bebauungsplan aus ein wenig eingeschränkt. Außerdem war für uns klar, dass wir den dunkelsten Grauton, evtl. sogar Schwarz haben wollten. Schlussendlich entschieden haben wir uns dann für „Granit“, den dunkelsten Grauton.

Haustür

Unsere Haustür

Und unter den acht Standardhaustüren haben wir so einige gefunden, die uns gefallen haben. Auch hier war für uns vorher schon klar, dass wir auf jeden Fall eine weiße Tür möchten. Somit mussten wir uns nur noch für das Design entscheiden – eine der Entscheidungen, für die wir am längsten gebraucht haben. Aus dem Pflichtteil sind wir also ohne zusätzliche Kosten heraus.

Finkenberger Longlife

Finkenberger Longlife „Granit“

Bevor wir dann zu dem sogenannten „emotionalen Teil“ übergegangen sind, besprach Herr R. mit uns das weitere Vorgehen und fragte nach unserer Strategie hinsichtlich des 1000 Euro-Gutscheins, der von massa bei uns dabei war. Die Frage ist eben, ob man nur diesen Gutschein nutzen möchte und seine sonstigen Materialien aber selber besorgt oder ob man sein Haus weitestgehend durch Mobau Wirtz ausstatten möchte. Letzteres hat sicherlich den Vorteil, dass man ein „Rundum-Sorglos-Paket“ erhält, weil alles komplett und passend geliefert wird. Zum Beispiel bekommt man eben nicht nur die Fliesen, die man sich ausgesucht hat, sondern auch den Fliesenkleber, Fugenmasse usw. in passender Menge. Für uns war aber klar, dass wir nur den 1000 Euro-Gutschein nutzen möchten und den ganzen Rest selbst besorgen werden. Durch diverse Baumarktbesuche im Vorfeld hatten wir uns bereits einen guten Überblick über die anstehenden Kosten verschafft und diese gut durchkalkuliert. Herr R. hat an keiner Stelle versucht uns davon abzubringen und uns was anderes aufzuquatschen – im Gegenteil: Von sich aus nannte er uns direkt Dinge, die für diesen Gutschein zu haben sind und führte uns dann explizit zu diesen. Theoretisch wäre es z.B. möglich gewesen die Innentüren zu bemustern – hier allerdings für die 1000 Euro nur in der günstigsten Kategorie, die uns aber nicht gefielen. Außerdem hatten wir im Internet bereits qualitativ hochwertige Türen zu einem guten Preis gefunden. Eine weitere Möglichkeit ist der Kauf von Fensterbänken oder aber ein Element für eine bodengleiche Dusche. Wir schauten uns zudem noch das Laminat an, weil wir überlegt hatten evtl. Laminat für das Obergeschoss zu kaufen – natürlich hätte dies mehr als 1000 Euro gekostet, aber ggf. wäre es ja letztlich trotzdem günstiger mit Abzug des Gutscheins. Doch als Herr R. uns dann den Quadratmeterpreis (natürlich inklusive aller Materialien) benannte, war uns schnell klar, dass dies für uns nicht in Frage kam. Aber immerhin – wir fragten nach dem Preis und bekamen auch einen genannt. Doch nicht ganz so intransparent.

Fensterbank: helopal Woodline

Fensterbank: helopal Woodline

Schlussendlich entschieden wir uns dann für sechs Fensterbänke und ein Element für die bodengleiche Dusche. Mit beidem, also Fensterbänken und Duschelement, kamen wir genau auf 1000 Euro. Und da war sie dann, die Intransparenz. Wir können tatsächlich nicht sagen, was die Einzelpreise sind. Mit Sicherheit waren die Fensterbänke im Vergleich zu welchen aus dem Fachhandel oder Baumarkt sehr teuer, gleiches gilt wahrscheinlich für das Duschelement. Auch hatte ich das Gefühl, dass Mobau Wirtz Spielraum in den Preisen hat und sich diese Möglichkeit gerne lassen möchte – das Duschelement war dann „rein zufällig“ gerade noch die Differenz zwischen den Fensterbänken und den 1000 Euro 😉 Dafür haben wir nun aber (aus unserer Sicht) sehr schöne Fensterbänke, die qualitativ schon etwas hochwertiger sind und beim Hersteller auch noch nicht wirklich lange im Sortiment – also top modern! 😉

Wir hatten auch nachgefragt, ob wir vielleicht das Gäste-Bad mit Sanitärobjekten (sprich Dusche, WC und Waschbecken inkl. Armaturen) ausstatten könnten. Im Vorfeld hatten wir deshalb explizit nach Preisen für diese Dinge geschaut und waren (mit Markenherstellern!) irgendwo im Bereich von 700 Euro gelandet. Als wir fragten, ob das nicht eine Idee für unseren Gutschein sei, winkte Herr R. direkt ab und sagte, dass wir damit weit (!) über den 1000 Euro liegen würden. Das also nur mal als Beispiel dafür, dass der Wert des Gutscheins außerhalb von Mobau Wirtz nicht wirklich 1000 Euro entspricht. Dies muss einem schon bewusst sein und wir würden raten, den Gutschein als „netten Bonus“ zu sehen und nicht real damit zu kalkulieren. Wer das dennoch machen möchte, sollte sich darauf einstellen, dass es sehr umständlich wird genaue Preise zu erfahren – im Grunde nur möglich, indem man einzelne Teile aussucht und nach der Differenz zu den 1000 Euro fragt. Sicherlich ein mühseliges Unterfangen. Für uns war das einfach nicht so wahnsinnig wichtig, weshalb wir uns darum auch nicht bemüht haben.

Insgesamt kann ich aber sagen, dass auch dieser Termin sehr positiv war. Wir sind freundlich und gut beraten worden. Wie es nun gewesen wäre, wenn wir unser komplettes Haus dort bemustert hätten, kann ich nicht einschätzen. Aber diese Wahl hat ja jeder. Ich bin froh, dass wir uns dafür entschieden haben, den gesamten Rest selbst zu besorgen, weil ich denke, dass man sehr viel Geld sparen kann. Andererseits haben wir damit natürlich auch mehr Aufwand. Wer also den Luxus haben möchte alles in passender Menge bis vor die Tür geliefert zu bekommen, der muss wohl in Kauf nehmen keine Einzelpreise zu erfahren. Gott sei Dank ist diese Entscheidung ja aber jedem freigestellt.