Stelltermin

Die Hausstellung

Kaum steht das Haus, habe ich schon gar keine Zeit mehr diesen Blog aktuell zu halten 😉 Aber heute nehme ich mir mal die Zeit und berichte über die vergangenen Wochen…

Vom 29.8. bis 31.08.2016 wurde unser Haus gestellt. Es war faszinierend zu sehen, wie aus dem Nichts auf einmal ein Haus entstand. Ebenso war es sehr interessant zu beobachten, wie eingespielt der Bautrupp war und wie jeder Arbeitsschritt einfach nur „saß“ – und das, ohne dass viel miteinander gesprochen wurde. Jeder wusste zu jeder Zeit, was er wann zu tun hatte. Wir hatten wirklich einen sehr guten Bautrupp, der präzise und gut gearbeitet hat.

Anfangs hatten wir uns ja ein bisschen darüber gewundert, dass offiziell drei Tage zum Aufbau angesetzt waren und nicht nur zwei, wie wir schon oft gehört hatten und wie es bei unseren Nachbarn der Fall war. Unser Bautrupp erklärte uns dann, dass es an so einigen Parametern unseres Hauses lag. Zum einen die Größe, hinzu kam aber ebenfalls der Schornstein und die Dachfenster. Volle drei Tage hat der Bautrupp aber nicht gebraucht. Mittwochs waren nur noch ein paar Kleinigkeiten zu erledigen bzw. einigen Dingen noch den letzten Schliff zu verleihen. Gegen Mittag kam dann schon unser Bauleiter zur Abnahme. Diese lief ebenfalls sehr gut. Einige wenige Kleinigkeiten wurden gefunden und im Protokoll aufgenommen. Insgesamt gesehen war hier aber ebenfalls das Fazit, dass der Bautrupp sehr gut und sehr genau gearbeitet hat. Mich hat positiv überrascht, dass keine Kratzer o.ä, an den Fenstern oder an der Tür entstanden sind – nach all den Erfahrungen aus dem massa-Forum hatte ich mich innerlich schon darauf eingestellt 😉

Hier mal noch ein paar Impressionen der drei Tage und das Endergebnis natürlich :-):

Die erste Wand

Die erste Wand

Das Erdgeschoss entsteht...

Das Erdgeschoss entsteht…

Erdgeschoss fast fertig

Erdgeschoss fast fertig

Das Erdgeschoss ist fertig!

Das Erdgeschoss ist fertig!

Fliegende Wand

Fliegende Wand

Das Dachgeschoss entsteht...

Das Dachgeschoss entsteht…

Arbeiten am Dachstuhl

Arbeiten am Dachstuhl

Der Dachstuhl entsteht

Der Dachstuhl entsteht

Dachstuhl inklusive Schornstein

Dachstuhl inklusive Schornstein

Komplettes Haus von vorne

Komplettes Haus von vorne

Komplettes Haus von hinten

Komplettes Haus von hinten

Bodenplatte herrichten

Nachdem die Bodenplatte also fertig war, hatten wir am Montag darauf die Abnahme durch den Bauleiter (bei uns durch dessen Vertreter, da Urlaubszeit). Alles war im grünen Bereich – die Maße stimmten und auch sonst war alles okay. Da hatte uns unser guter Eindruck des Bodenplattenteams also nicht getäuscht – die beiden haben wirklich top gearbeitet. Die Einschalung sollte einige Tage später noch von ihnen abgenommen werden.

Bagger in action - Der Erdaushub kommt weg!

Bagger in action – Der Erdaushub kommt weg!

Der nächste Punkt auf unserer To-Do-Liste war, den Erdaushub endlich los zu werden. Ich sehnte mich danach, dass man mal wieder sieht, wo unser Grundstück eigentlich endet 😉 und der Hausbautrupp braucht ja um das Haus auch etwas Platz – mindestens für das Gerüst, gerne auch mehr. Also sind wir das „Erdaushub-Problem“ angegangen und konnten über myhammer einen Baggerfahrer finden, haben einen Bagger gemietet und LKWs, die die Erde dann zur Kiesgrube bringen und dort entladen. Wieder einmal war das schon ganz schön viel Arbeit das alles zu koordinieren, aber letztlich hat alles prima geklappt und wir waren die riesigen Erdhügel endlich los. Das war dann natürlich erstmal wieder ein ungewohnter Anblick – aber ein sehr schöner 🙂 Endlich Platz 🙂

Freie Bodenplatte

Freie Bodenplatte

Zwei Dinge fehlten nun noch: Die Einschalung der Bodenplatte musste weg und wir mussten die Platte mit Bitumen Voranstrich bepinseln, damit später die Sockeldämmung besser haftet/hält. Problem an der ganzen Sache: Das Wetter hatte sich seit letztem Montag mal kurz für Hochsommer entschieden. Nicht wirklich günstig, wenn man am Nachmittag an der Bodenplatte arbeiten muss – zumal der Voranstrich auch nur bis zu einer Oberflächentemperatur von 25 Grad verarbeitet werden soll. Dienstag sind wir also hingefahren und haben in der prallsten Sonne schon mal die Bodenplatte gefegt. Da die Einschalung noch nicht abgemacht worden war, sind wir kurzerhand selbst tätig geworden, da wir uns nicht sicher waren, ob wir evtl. schon einen Tag später mit dem Voranstrich beginnen würden. Freitag gegen Abend haben wir uns dann an den Voranstrich gewagt, was auch wirklich gut geklappt hat und erstaunlich schnell ging. Jetzt trägt unsere Bodenplatte also Frack 😉 Und der Bodenplattentrupp war wohl auch froh, dass wir die schweißtreibende Arbeit der Entfernung der Einschalung für sie schon übernommen hatten – als wir Freitag zur Baustelle kamen, leuchtete ein dickes Danke auf unserer Platte 😉

Bodenplatte mit Bitumen-Voranstrich

Bodenplatte mit Frack 😉

Ebenfalls mussten wir uns noch um die Straßensperrung kümmern – ein sehr leidiges Thema bei der Firma massa. Offiziell bräuchten wir bei uns im Neubaugebiet nämlich eigentlich gar keine Straßensperrung, da es sich noch um eine Privatstraße handelt. Die Stadt Euskirchen ist somit nicht zuständig. Da man aber gar nicht versuchen muss bei massa ohne Straßensperrung durchzukommen, haben wir uns von der Stadt bescheinigen lassen, dass eine offizielle Straßensperrung nicht möglich ist und uns dann selber um Schilder gekümmert. Fündig geworden sind wir bei einem Schilderverleih, die uns

die benötigten Schilder/Sperrungen gegen einen Beitrag für die Kaffeekasse nun geliehen haben. Diese haben wir dann am Freitag ebenfalls schon aufgestellt, damit alle Bescheid wissen.

Und jetzt? Ja, jetzt warten wir auf morgen und darauf, dass wir vermutlich morgen Abend schon ein richtiges Haus auf unserem Grundstück stehen haben – ich fasse es noch immer nicht und bin schon richtig richtig aufgeregt 🙂

Stelltermin!!! 

Nachdem sich unser Bodenplattentermin um gut vier Wochen nach hinten verschoben hatte, stand für mich außer Frage, dass sich auch der Stelltermin für das Haus (den wir ja auch noch nicht kannten) ebenfalls nach hinten verschieben würde. Wir hatten uns immer an unseren neuen Nachbarn, die auch mit massa bauen, orientiert. Wir waren immer etwas über vier Wochen hinter ihnen was alle relevanten Termine betraf. Daher rechneten wir mit einem Stelltermin Anfang September, weil auch dies etwas über vier Wochen nach ihrem Stelltermin gewesen wäre. Aber wie gesagt, nach dem Bodenplattendrama zweifelte ich ein wenig daran. Herr Prumenbül, der ewige Optimist, war hingegen der Meinung, dass das so klappen wird, weil er vermutete, dass das Haus schon längst in Produktion und der Stelltermin bereits lange klar war. 

Und tatsächlich sollte er Recht behalten… Seit gestern wissen wir nun sicher: Unser Haus wird *Trommelwirbel * vom 29.8. bis 31.8. gestellt – exakt vier Wochen nach dem Haus unserer Nachbarn! Ich bin total perplex, überrascht, aufgeregt, sprachlos (auch wenn man letzteres hier gerade nicht merkt ;-)). 

Heißt also – und darüber wird im massa-Forum ja immer wild spekuliert – da steckt schon eine Art System bzw. Zeitplanung hinter dieser Stelltermingeschichte. Muss ja eigentlich auch, denn so ein Haus wird ja nicht innerhalb weniger Tage produziert. Ausschlaggebend wird, so vermute ich, der Eingang der Finanzierungsbestätigung bei massa sein. Dann kommt alles ins Rollen und ist scheinbar auch durch (kleinere) Probleme auf dem Weg erstmal nicht mehr aufzuhalten. 

Wir sind jedenfalls sehr froh und hoffen, dass diese blöde Bodenplatte nun reibungslos über die Bühne geht. Dann werden wir bereits ab Anfang September jede freie Minute auf der Baustelle verbringen – ich freue mich (noch ;-)).