Lieferung Heizung/Sanitär

Bereits kurz nach Hausstellung sollten wir uns mit dem Unternehmen in Verbindung setzen, welches uns die Materialien für den Ausbau von Heizung und Sanitär liefert. Gesagt, getan. Erhalten hatten wir den heutigen Tag zur Anlieferung des Materials. Was uns so ganz genau erwarten würde, war uns, ehrlich gesagt, nicht ganz klar. In einem Telefonat hatte ich vorher noch versucht zu erfahren, was genau geliefert werden würde bzw. ob wirklich alles in einer Lieferung kommt oder ob uns das Material eher peu a peu erreichen würde. Klar war danach, dass auf jeden Fall die Heizung inkl. des großen Pufferspeichers (den wir übrigens mit fünf Mann ins Haus getragen haben, da dieser mal eben über 200kg wiegt!) und wirklich alles, was wir sonst noch benötigen werden, geliefert werden wird. Keine zweite Lieferung. Okay, wir stellten uns schon eine Menge darunter vor, aber welche Massen dann kommen würden, hatte uns schon sehr überrascht. Angefangen, wie gesagt, bei Fußbodenheizung und Pufferspeicher über die Solarkollektoren plus sämtliches Zubehör bis hin zu den kleinsten Teilen für die Sanitärinstallation – das Haus war wieder voll bzw. um ein Vielfaches voller als zuvor. Da wird einem schon erstmal anders… 😉 Unglaublich platzraubend sind vor allem auch die Isover zur Estrichdämmung. Aber mit einigen Überlegungen konnten wir die Sachen einigermaßen sinnvoll verstauen. Zum Beispiel lagert nun die Estrichdämmung inkl. der Matten für die Fußbodenheizung (die auch nicht gerade klein sind) auf unserem Spitzboden. Denn bis wir soweit sind, vergeht auf jeden Fall einiges an Zeit und so lange haben wir die Sachen nun aus den Füßen. Viele Fotos habe ich leider nicht gemacht – ich war wahrscheinlich zu perplex ob der Mengen an Material 😉

Matten für die Fußbodenheizung

Matten für die Fußbodenheizung

Isover auf dem Spitzboden

Isover auf dem Spitzboden

Dämmung der Außenwände

Als erste „richtige“ Arbeit am Haus stürzten wir uns auf die Dämmung der Außenwände mit der 160er-Dämmwolle. Begonnen haben wir damit einfach mal im Bereich Küche/Esszimmer/Wohnzimmer. Dick eingepackt in Schutzanzug, Handschuhe, Atemmaske und Schutzbrille (Herr Prumenbül beschränkte sich auf Atemmaske, Handschuhe und Schutzanzug) machten wir uns ans Werk. Schön beim Dämmen ist, wie wir finden, dass man relativ schnell Erfolge sieht und ganz gut vorwärts kommt. Und so hatten wir nach einem Nachmittag Arbeit schon den gesamten besagten Bereich gedämmt. Das ging flotter als erwartet 🙂 Und so ging es dann auch in den letzten Tagen/Wochen ganz gut mit der Außendämmung voran, sodass wir bis heute (bis auf die Giebel im OG) schon alle Außenwände fertig gedämmt haben.

Arbeitsplatz zum Dämmen

Arbeitsplatz zum Dämmen

Außenwanddämmung im Ankleidezimmer (OG)

Außenwanddämmung im Ankleidezimmer (OG)

Dämmwollreste

Dämmwollreste

 

 

 

 

 

 

 

Tatsächlich waren wir sehr erstaunt darüber, doch „so wenig“ Dämmwollreste übrig zu haben. Geplant ist, dass wir diese dann auch noch in einigen Innenwänden bzw. in der Decke nutzen, um einfach noch ein bisschen mehr Schallschutz zu haben.

Am Mittwoch kam dann auch noch eine Lieferung mit riesigen Kabeltrommeln. Pro Trommel 400m Mantelleitung. Wir bereiten uns also schon mal so langsam auf die Elektroinstallation vor – also das, was dem Mann vermutlich am meisten Spaß machen wird 🙂

Lieferung Ausbaumaterial

Direkt am Freitag nach der Hausstellung, also zwei Tage später, wurde das Ausbaumaterial geliefert. Sportlich irgendwie 😉 Wir hatten auf jeden Fall eine irre Woche – angefangen bei der Hausstellung von Montag bis Mittwoch, dann am Freitag das Ausbaumaterial und Samstag haben wir noch eine Art Richtfest gemacht (oder vielleicht passender als Richtfest: Eine Party zur Hausstellung). Uff! 🙂

Noch am Mittwoch nach der Hausabnahme haben Herr Prumenbül und sein Vater angefangen uns eine Bautreppe zu bauen. Für uns war von Anfang an klar, dass wir eine Bautreppe bauen wollen. Zum einen, weil wir das Ausbaumaterial nicht über eine Leiter oder ein Gerüst ins Dachgeschoss schaffen wollten und zum anderen, weil wir die richtige Treppe schonen wollen. Diese haben wir kurz nach Hausstellung auch erstmal „auf Abruf“ gesetzt. Normalerweise wird die Treppe etwa einen Monat nach der Hausstellung geliefert. Man bekommt dann die normale Treppe, die in Folie verpackt und damit vor Stößen geschützt ist. Dennoch trauen wir dem Braten nicht so ganz und hatten etwas Sorge, dass die schöne Treppe während der Ausbauzeit leidet. Deswegen haben wir die Firma gebeten, die Treppe erst auf Abruf zu liefern. Solange werden wir also unsere Bautreppe benutzen. Diese haben wir übrigens grob nach der Anleitung von Matthias von http://www.stressfrei-ins-traumhaus.de/ gebaut – eine absolute Empfehlung!!! Die Holzdielen konnten wir im Nachbarort beim Sägewerk günstig erwerben und uns auch liefern lassen.

Unsere Bautreppe

Unsere Bautreppe

Freitags kam dann unser Ausbaumaterial. Über den Vormittag verteilt erreichten uns 10 Tonnen Material: Kleinzeug, wie Klebeband, Kleber usw., 3 Tonnen Rockwool und 7 Tonnen Rigipsplatten. Alter Schwede – war das eine Schlepperei!! Sollte dies bei Euch demnächst anstehen: Sorgt wirklich dafür, dass Ihr ausreichend Helfer parat habt! Wir empfehlen auf jeden Fall vier (starke) Männer. Dann geht es eigentlich ganz gut. Bei uns waren die Helfer etwas über den Tag verstreut, da es ja auch ein Freitag war und nicht jeder mal eben Urlaub nehmen konnte. So waren wir aber auch von 8h bis etwa 18h beschäftigt (inkl. Pausen natürlich). Ein riesiges Dankeschön an dieser Stelle noch einmal an unser Helferteam. Ihr wart großartig! Deswegen haben wir dann gleich am Samstag noch ein Richtfest gefeiert. Den Richtkranz hatte ich am Donnerstag zuvor auch schnell noch selbst gemacht – ich sag ja: Es war eine wirklich krasse Woche 😉

Ausbaumaterial in der Küche

Ausbaumaterial in der Küche

Ausbaumaterial im Büro gelagert

Ausbaumaterial im Büro gelagert

Unser Richtkranz

Unser Richtkranz

Die Hausstellung

Kaum steht das Haus, habe ich schon gar keine Zeit mehr diesen Blog aktuell zu halten 😉 Aber heute nehme ich mir mal die Zeit und berichte über die vergangenen Wochen…

Vom 29.8. bis 31.08.2016 wurde unser Haus gestellt. Es war faszinierend zu sehen, wie aus dem Nichts auf einmal ein Haus entstand. Ebenso war es sehr interessant zu beobachten, wie eingespielt der Bautrupp war und wie jeder Arbeitsschritt einfach nur „saß“ – und das, ohne dass viel miteinander gesprochen wurde. Jeder wusste zu jeder Zeit, was er wann zu tun hatte. Wir hatten wirklich einen sehr guten Bautrupp, der präzise und gut gearbeitet hat.

Anfangs hatten wir uns ja ein bisschen darüber gewundert, dass offiziell drei Tage zum Aufbau angesetzt waren und nicht nur zwei, wie wir schon oft gehört hatten und wie es bei unseren Nachbarn der Fall war. Unser Bautrupp erklärte uns dann, dass es an so einigen Parametern unseres Hauses lag. Zum einen die Größe, hinzu kam aber ebenfalls der Schornstein und die Dachfenster. Volle drei Tage hat der Bautrupp aber nicht gebraucht. Mittwochs waren nur noch ein paar Kleinigkeiten zu erledigen bzw. einigen Dingen noch den letzten Schliff zu verleihen. Gegen Mittag kam dann schon unser Bauleiter zur Abnahme. Diese lief ebenfalls sehr gut. Einige wenige Kleinigkeiten wurden gefunden und im Protokoll aufgenommen. Insgesamt gesehen war hier aber ebenfalls das Fazit, dass der Bautrupp sehr gut und sehr genau gearbeitet hat. Mich hat positiv überrascht, dass keine Kratzer o.ä, an den Fenstern oder an der Tür entstanden sind – nach all den Erfahrungen aus dem massa-Forum hatte ich mich innerlich schon darauf eingestellt 😉

Hier mal noch ein paar Impressionen der drei Tage und das Endergebnis natürlich :-):

Die erste Wand

Die erste Wand

Das Erdgeschoss entsteht...

Das Erdgeschoss entsteht…

Erdgeschoss fast fertig

Erdgeschoss fast fertig

Das Erdgeschoss ist fertig!

Das Erdgeschoss ist fertig!

Fliegende Wand

Fliegende Wand

Das Dachgeschoss entsteht...

Das Dachgeschoss entsteht…

Arbeiten am Dachstuhl

Arbeiten am Dachstuhl

Der Dachstuhl entsteht

Der Dachstuhl entsteht

Dachstuhl inklusive Schornstein

Dachstuhl inklusive Schornstein

Komplettes Haus von vorne

Komplettes Haus von vorne

Komplettes Haus von hinten

Komplettes Haus von hinten

„The road so far“ – unser Zwischenfazit

Da nun ja morgen die Hausstellung vor der Tür steht und damit für uns ein wirklich entscheidendes Zwischenziel ansteht, dachten wir uns, dass es mal Zeit für ein kleines Fazit ist. Wie war also bislang die Zeit der Vorbereitungen auf das Haus? Welche Erfahrungen konnten wir machen? Welche Dinge würden wir nun anders machen?

Grundsätzlich ist erstmal festzuhalten, dass es schon echt anstrengend war – das sieht aber sicher jeder auch anders. Schon bei uns beiden gehen die Ansichten dazu eher auseinander. Während ich an dem ein oder anderen Zeitpunkt kurz vorm Durchdrehen war, empfand Herr Prumenbül diese ganze Vorbereitungsphase als gar nicht so nervenaufreibend 😉 Das ist wahrscheinlich wirklich Typsache. Natürlich rede ich hier nicht von körperlicher Anstrengung – die wird jetzt in Kürze auf uns zukommen 😉 Das, was ich meine, ist eher dieser ganze organisatorische Aufwand. Sich in Dinge hinein denken, von denen man vorher nie etwas gehört hat, etliche Telefonate führen, Sorge haben, dass etwas nicht funktioniert, abhängig von der Arbeit oder Zuverlässigkeit von anderen sein usw. Ich hätte mir das ein oder andere Mal sehr gewünscht, mich nun nicht kümmern zu müssen, sondern den Luxus zu haben, dass sich mit diesem Problem jetzt jemand anderes befassen muss. Zu lösen wäre dieses Problem sicher mit einem externen Bauleiter, aber das ist auf jeden Fall eine Kostenfrage. Wer aber vielleicht ein eher schwaches Nervenkostüm hat oder einen extrem Zeit intensiven, stressigen Job, der sollte ernsthaft darüber nachdenken, dieses Geld vielleicht in seine Ruhe und Gelassenheit und in seine Nerven zu investieren 😉

Auf der anderen Seite muss man natürlich auch sagen, dass man schon einiges an Geld sparen kann, wenn man sich selbst um die Dinge kümmert und eben keine Pauschalangebote annimmt. Das ist kein großes Geheimnis, das ist mir klar 😉 und war uns ja auch schon vorher bewusst, weshalb wir ja auch so bauen, wie wir bauen. Aber mir ist das in diesen fast schon eineinhalb Jahren wirklich so oft aufgefallen. Gerade zuletzt noch in Sachen Beseitigung des nicht unerheblich großen Erdhaufens von unserem Grundstück. Anstatt uns jemanden zu suchen, der das Ganze für uns in die Hand nimmt, haben wir uns eben selbst gekümmert. Wir konnten über myhammer einen guten Tiefbauer/Baggerfahrer finden, sind über unsere Nachbarn an ein Transportunternehmen gekommen, haben selber einen passenden Bagger gemietet und den Kontakt zur Kiesgrube hergestellt, wo die Erde abgeladen werden konnte. Natürlich waren das viele Telefonate und Emails zur Abstimmung, aber letztlich konnten wir etwa 1000 Euro zu einem Pauschalangebot, welches wir erhalten haben, sparen – und bei dem, was ich im Vorfeld zum Thema Kosten der Erdabfuhr gelesen hatte, sicherlich noch einige Tausend Euro mehr.

Ein weiterer Tipp, der in eine ähnliche Richtung geht (Geld sparen interessiert ja jeden Häuslebauer, oder? ;-)): Nicht immer ist mieten die günstigste Variante! Wir haben die Erfahrung bei unserer Hausanschlusssäule machen können, bei der wir fast jetzt schon mit Mieten teurer gewesen wären. Dies gilt sicherlich auch für den Baustromverteiler (wir haben unseren ja netterweise von guten Freunden bekommen). Oder aber bei Werkzeugen oder Geräten – natürlich kann man diese auch mieten, aber über einen längeren Zeitraum ist es vielleicht dann doch günstiger die Dinge zu kaufen und ggf. später wieder zu verkaufen.

Wir können ein Lied davon singen, wie wichtig ein Bodengutachten und ein Tiefbauer, der das Bodengutachten sehr aufmerksam liest, sind. Sorgt wirklich dafür, dass ein Gutachten gemacht wird – und zwar auch an den Stellen, an denen später Euer Haus steht. Dies mussten wir ja auch erstmal einfordern, weil es nicht von Anfang an so gemacht wurde. Ich könnte mir vorstellen, dass das häufig bei massa so ist, dass schon einmal der Bodengutachter zur Baustelle geschickt wird, obwohl man vielleicht noch gar keinen Termin mit dem Architekten hatte und dementsprechend nicht schriftlich fixiert ist, wo das Haus steht. Leider hatten wir ja dann trotz Bodengutachten Ärger mit unserem Boden. Dieses gesamte Tiefbauproblem, welches wir hatten, hat mir nochmal vor Augen geführt, wie enorm wichtig dieses Thema „Unterbau der Bodenplatte“ ist und wie wichtig es ist, dort tatsächlich einen Fachmann am Werk zu haben. Das wäre also die denkbar ungünstigste Stelle, um Geld zu sparen – auch wenn so manches Angebot von entsprechenden „Fachleuten“ vielleicht noch so verlockend erscheint.

Was habe ich noch gelernt? Bei allem mitzudenken, alles zu hinterfragen, direkt nachzuhaken, „Augen zu und durch“ und „am Ende wird alles gut“ 😉 und in meinem Falle: Geduld!!! 🙂

Was gehört noch zu einem Fazit? Die Frage danach, ob man alles nochmal genau so machen würde 😉 Dazu finde ich es aber noch zu früh. Lasst uns dieses Haus mal ein paar Monate ausbauen und dann werden wir sehen. Es war an Vorbereitungen schon mehr als ich dachte, da bin ich ehrlich – das hatte ich definitiv unterschätzt. Aber ich hoffe einfach darauf, dass uns dieses Haus, was morgen da stehen wird (an dieser Stelle nochmal ein schnelles W A H N S I N N ;-)), für alles bisher entschädigen wird. Und momentan kann ich es tatsächlich gar nicht mehr erwarten, dort jeden Tag zu arbeiten und freue mich einfach wie Bolle 🙂 Bestimmt wieder sehr naiv und blauäugig, aber das erfahrt Ihr dann in unserem nächsten Fazit 😉

Bodenplatte herrichten

Nachdem die Bodenplatte also fertig war, hatten wir am Montag darauf die Abnahme durch den Bauleiter (bei uns durch dessen Vertreter, da Urlaubszeit). Alles war im grünen Bereich – die Maße stimmten und auch sonst war alles okay. Da hatte uns unser guter Eindruck des Bodenplattenteams also nicht getäuscht – die beiden haben wirklich top gearbeitet. Die Einschalung sollte einige Tage später noch von ihnen abgenommen werden.

Bagger in action - Der Erdaushub kommt weg!

Bagger in action – Der Erdaushub kommt weg!

Der nächste Punkt auf unserer To-Do-Liste war, den Erdaushub endlich los zu werden. Ich sehnte mich danach, dass man mal wieder sieht, wo unser Grundstück eigentlich endet 😉 und der Hausbautrupp braucht ja um das Haus auch etwas Platz – mindestens für das Gerüst, gerne auch mehr. Also sind wir das „Erdaushub-Problem“ angegangen und konnten über myhammer einen Baggerfahrer finden, haben einen Bagger gemietet und LKWs, die die Erde dann zur Kiesgrube bringen und dort entladen. Wieder einmal war das schon ganz schön viel Arbeit das alles zu koordinieren, aber letztlich hat alles prima geklappt und wir waren die riesigen Erdhügel endlich los. Das war dann natürlich erstmal wieder ein ungewohnter Anblick – aber ein sehr schöner 🙂 Endlich Platz 🙂

Freie Bodenplatte

Freie Bodenplatte

Zwei Dinge fehlten nun noch: Die Einschalung der Bodenplatte musste weg und wir mussten die Platte mit Bitumen Voranstrich bepinseln, damit später die Sockeldämmung besser haftet/hält. Problem an der ganzen Sache: Das Wetter hatte sich seit letztem Montag mal kurz für Hochsommer entschieden. Nicht wirklich günstig, wenn man am Nachmittag an der Bodenplatte arbeiten muss – zumal der Voranstrich auch nur bis zu einer Oberflächentemperatur von 25 Grad verarbeitet werden soll. Dienstag sind wir also hingefahren und haben in der prallsten Sonne schon mal die Bodenplatte gefegt. Da die Einschalung noch nicht abgemacht worden war, sind wir kurzerhand selbst tätig geworden, da wir uns nicht sicher waren, ob wir evtl. schon einen Tag später mit dem Voranstrich beginnen würden. Freitag gegen Abend haben wir uns dann an den Voranstrich gewagt, was auch wirklich gut geklappt hat und erstaunlich schnell ging. Jetzt trägt unsere Bodenplatte also Frack 😉 Und der Bodenplattentrupp war wohl auch froh, dass wir die schweißtreibende Arbeit der Entfernung der Einschalung für sie schon übernommen hatten – als wir Freitag zur Baustelle kamen, leuchtete ein dickes Danke auf unserer Platte 😉

Bodenplatte mit Bitumen-Voranstrich

Bodenplatte mit Frack 😉

Ebenfalls mussten wir uns noch um die Straßensperrung kümmern – ein sehr leidiges Thema bei der Firma massa. Offiziell bräuchten wir bei uns im Neubaugebiet nämlich eigentlich gar keine Straßensperrung, da es sich noch um eine Privatstraße handelt. Die Stadt Euskirchen ist somit nicht zuständig. Da man aber gar nicht versuchen muss bei massa ohne Straßensperrung durchzukommen, haben wir uns von der Stadt bescheinigen lassen, dass eine offizielle Straßensperrung nicht möglich ist und uns dann selber um Schilder gekümmert. Fündig geworden sind wir bei einem Schilderverleih, die uns

die benötigten Schilder/Sperrungen gegen einen Beitrag für die Kaffeekasse nun geliehen haben. Diese haben wir dann am Freitag ebenfalls schon aufgestellt, damit alle Bescheid wissen.

Und jetzt? Ja, jetzt warten wir auf morgen und darauf, dass wir vermutlich morgen Abend schon ein richtiges Haus auf unserem Grundstück stehen haben – ich fasse es noch immer nicht und bin schon richtig richtig aufgeregt 🙂

Bodenplatte

Nach der ganzen Zeit, die es letztlich ja leider gedauert hat, ist es jetzt um so schöner, dass Mittwoch und Donnerstag unsere Bodenplatte gegossen wurde. Genauer gesagt wurde am Mittwoch die Frostschürze ausgehoben und gegossen und am Donnerstag die Bodenplatte.

Startschuss war Mittwoch in aller Frühe. Als wir gegen 8h zur Baustelle kamen, war das Bodenplattenteam schon fleißig. Trotz immer stärker werdenden Regens wurde alles für die Frostschürze vorbereitet und auch die Erdung verlegt.

Vorarbeiten zur Frostschürze

Vorarbeiten zur Frostschürze

Fertige Bewehrung

Fertige Bewehrung

Donnerstag wurde zunächst eingeschalt, dann die Gewehrung verlegt und gegen 14h kam der Beton. Um ziemlich genau 16h standen wir vor unserer fertigen Bodenplatte. Tolles Gefühl – und sie wirkt echt riesig!! Was als vorbereiteter Boden und mit Schnurgerüst noch gar nicht sooo groß wirkte, kam uns plötzlich sehr lang und sehr breit vor 😉 Ich bin gespannt, wie der Eindruck dann wieder mit Haus ist… Verrückterweise dauert das ja nun auch nicht mehr lange! 🙂

Verteilen des Betons

Verteilen des Betons

Unsere fertige Bodenplatte

Unsere fertige Bodenplatte

Fazit: Top Arbeit des Teams der Firma Glatthaar! Es ist alles super gelaufen und die beiden Herren waren extrem kompetent und wahnsinnig nett! Auf diesem Weg nochmal ein ganz herzliches Dankeschön!

Stelltermin!!! 

Nachdem sich unser Bodenplattentermin um gut vier Wochen nach hinten verschoben hatte, stand für mich außer Frage, dass sich auch der Stelltermin für das Haus (den wir ja auch noch nicht kannten) ebenfalls nach hinten verschieben würde. Wir hatten uns immer an unseren neuen Nachbarn, die auch mit massa bauen, orientiert. Wir waren immer etwas über vier Wochen hinter ihnen was alle relevanten Termine betraf. Daher rechneten wir mit einem Stelltermin Anfang September, weil auch dies etwas über vier Wochen nach ihrem Stelltermin gewesen wäre. Aber wie gesagt, nach dem Bodenplattendrama zweifelte ich ein wenig daran. Herr Prumenbül, der ewige Optimist, war hingegen der Meinung, dass das so klappen wird, weil er vermutete, dass das Haus schon längst in Produktion und der Stelltermin bereits lange klar war. 

Und tatsächlich sollte er Recht behalten… Seit gestern wissen wir nun sicher: Unser Haus wird *Trommelwirbel * vom 29.8. bis 31.8. gestellt – exakt vier Wochen nach dem Haus unserer Nachbarn! Ich bin total perplex, überrascht, aufgeregt, sprachlos (auch wenn man letzteres hier gerade nicht merkt ;-)). 

Heißt also – und darüber wird im massa-Forum ja immer wild spekuliert – da steckt schon eine Art System bzw. Zeitplanung hinter dieser Stelltermingeschichte. Muss ja eigentlich auch, denn so ein Haus wird ja nicht innerhalb weniger Tage produziert. Ausschlaggebend wird, so vermute ich, der Eingang der Finanzierungsbestätigung bei massa sein. Dann kommt alles ins Rollen und ist scheinbar auch durch (kleinere) Probleme auf dem Weg erstmal nicht mehr aufzuhalten. 

Wir sind jedenfalls sehr froh und hoffen, dass diese blöde Bodenplatte nun reibungslos über die Bühne geht. Dann werden wir bereits ab Anfang September jede freie Minute auf der Baustelle verbringen – ich freue mich (noch ;-)). 

Bodenplattenproblematik

Die eifrige Leserin/der eifrige Leser wird sich schon gewundert haben – sollten wir nicht so langsam mal verkünden, dass wir eine Bodenplatte haben und Euch mit Bildern (Bodenplatte von links, Bodenplatte von rechts, Bodenplatte aus der Vogelperspektive) überschütten. Zumindest haben mich schon einige Nachfragen von treuen Lesern erreicht – danke dafür und fürs fleißige Mitlesen 😉 

Daher nun mal ein kleines Update: Nein, wir haben leider noch keine Bodenplatte. Der eigentliche Termin musste – zum Leidwesen meiner Nerven – zweimal im kurzfristigen Zeitraum verschoben werden, um dann letztlich leider komplett gecancelt zu werden. Die genauen Gründe und Umstände werden wir zu einem späteren Zeitpunkt auch noch in einem separaten und ausführlichen Blogbeitrag schildern. 

Wichtig ist, dass wir am 10.8./11.8. nun den nächsten – und hoffentlich endgültigen – Bodenplattentermin haben. Ich kann aber bereits jetzt sagen, dass es gut aussieht, dass es klappt. Die angesprochenen Fotos der Bodenplatte aus jeder erdenklichen Perspektive werden also definitiv folgen, keine Sorge 😉 

Das Baustrom-Problem

Bereits letzte Woche Donnerstag wollten wir unseren Baustromverteiler (den wir von guten Freunden geliehen bekommen haben) an unseren Hausanschlusskasten in der Hausanschlusssäule anschließen. Vor Ort mussten wir dann feststellen, dass der HAK voller Schlamm war. Kein Wunder – unsere Hausanschlusssäule stand, nachdem sie am 25.05. vom Elektriker angeschlossen worden war, bis zum 02.06. noch in einem sehr tiefen Loch. Erst am 02.06. kam der dafür zuständige Tiefbauer, machte das Loch wieder zu und buddelte die Säule ordnungsgemäß ein. Leider waren in diesen neun Tagen die sintflutartigen Regenfälle (wir berichteten ;-)), die dazu führten, dass das Loch voll mit Wasser lief und die Hausanschlusssäule quasi „schwamm“. Ende vom Lied: Der HAK war zugeschlammt, die Anschlussklemmen sahen aus wie ein Korallenriff und insgesamt war alles sogar noch leicht feucht. Absolut keine Voraussetzungen dafür einen Baustromverteiler anzuschließen!!!

Also kontaktierten wir direkt am Freitag Vormittag Westnetz, die den Vorfall zunächst aufnahmen und versicherten, dass sich Montag oder Dienstag jemand von dem Elektrobetrieb darum kümmern würde, die auch den HAK ans Netz angeschlossen hatten. Parallel riefen wir eben diesen Betrieb schon mal an und schilderten unser Problem – natürlich musste dort erst auf den tatsächlichen Auftrag/das Ticket von Westnetz gewartet werden. Aber so hatten wir das Ganze bereits angekündigt und geschildert.

Dienstag Nachmittag meldete sich dann Westnetz. Auf unserem Anrufbeantworter hinterließen sie eine Nachricht, dass sie nicht für unseren Fall zuständig seien und wir zunächst e-regio kontaktieren müssten. Schön – und warum hat uns das die Mitarbeiterin von Westnetz nicht direkt am Telefon gesagt??? Wir riefen also bei e-regio an. Der Fall wurde abermals aufgenommen, die verantwortliche Abteilung war aber nicht mehr zu erreichen. Wir würden morgen angerufen werden. Aha! e-regio hielt Wort, direkt Mittwoch früh kam der versprochene Anruf mit dem Hinweis darauf, dass Herr P. (den wir ja schon vom Baustellengespräch kannten) sich das Problem mal vor Ort anschauen würde. Okay! Gestern kam dann keine Rückmeldung mehr.

Als wir heute kurz am Grundstück waren, trafen wir dort auf Herrn P. Der hatte das Problem eigentlich nicht so richtig verstanden und kennt sich auch mit den Hausanschlusskästen/-säulen nicht weiter aus. Nach eigener Aussage „weiß er nur, dass man die Dinger braucht.“ Prima! Wie geht es nun weiter? Herr P. wird den Elektrobetrieb kontaktieren (wir sprechen hier von dem Elektrobetrieb, den wir direkt angerufen hatten, die aber ohne Auftrag nix machen können) und dieser wird nun wieder uns kontaktieren. Wann? Ich weiß es nicht… Ich weiß nur, dass wir bis spätestens zum Bodenplattentermin Baustrom brauchen… Ich hoffe nun einfach mal, dass wir morgen eine Rückmeldung erhalten und sich vielleicht spätestens Montag jemand kümmern kann. Die ganze Geschichte müsste nämlich vom Netz abgeklemmt und der HAK abgespritzt/gereinigt oder ersetzt werden. So eine große Sache kann das nicht sein. Aber wenn es schon so schwierig ist überhaupt den richtigen Ansprechpartner zu finden… wie war das noch gleich bei Asterix und Obelix…? 😉 Ich bin gespannt, wie es weiter geht!