Architekt

Planungen Schornstein

Gestern kam dann noch eine Mail von der Firma Schiedel, die unseren Fertigteilschornstein herstellt. In einer Detailabfrage mussten wir angeben, ob wir bereits einen von der Firma hergestellten Ofenanschluss haben möchten und wenn ja, auf welcher Höhe. Zudem wurde die Anschlussseite, die Lage der Revisionstür und der Putztür festgelegt. Und wieder einmal stellten wir fest, dass die „Beratung“ seitens unseres Architekturbüros wirklich grausam schlecht war. Wir hatten ja so einige Probleme mit der Position des Schornsteins. Wir haben damals sehr lange darüber gegrübelt, welche Stelle die beste sein könnte und haben dem Architekten schließlich den Vorschlag gemacht, den Schornstein an der Stelle zu platzieren, an der er jetzt auch geplant ist. Unsere Idee wurde dann quasi einfach kommentarlos übernommen und eingezeichnet. Jetzt in der Detailplanung merkten wir dann, dass wir tatsächlich nie wirklich mit einem Fachmann über diese geplante Position gesprochen hatten. Erst ein Telefonat mit der Firma Schiedel half uns dann sehr weiter und führte dazu, dass wir die für uns richtige Platzierung des Kaminofens am Schornstein festlegen und alle weiteren Details klären konnten. Zudem hatte Schiedel festgestellt, dass unser Schornstein in den Plänen viel zu hoch über den First eingezeichnet war. Ein Anruf beim Architekten bestätigte dann das, was wir uns schon dachten: Es war ein Fehler. „Achso, ich habe einfach das Symbol genommen und so wie es war eingefügt.“ Da hat nur noch ein „UPS“ gefehlt… *grrr*  Also mal wieder das Fazit: mieses Architekturbüro, gute Beratung des Subunternehmers.

Von zu bestehenden Prüfungen…

Da denkt man, man hat im Studium und Referendariat genug Prüfungen hinter sich gebracht und auf genug Prüfungsergebnisse gewartet und dann steht da noch die technische Prüfung unseres Häuschens an – und damit verbunden wieder das Warten auf die Prüfungsergebnisse 😉
Im Vorhinein hatte ich die sogenannte „Technische Prüfung“ eher als Routinepunkt gesehen und mir darüber gar nicht so viele Gedanken gemacht. Doch als es bei uns dann schon wieder recht lange dauerte und sich in unserem Bauherren-Login einfach kein grüner Haken zeigen wollte, machte ich mir doch ein paar Gedanken. Im massa-Forum hatte ich schon einige Beiträge zu diesem Thema gelesen und wusste daher, dass man durch diese Prüfung natürlich durchaus durchfallen kann und sich damit eben wieder alles verzögert. Und ganz ehrlich: Das Vertrauen in unser Architekturbüro ist im Grunde gleich Null. Daher konnten wir uns wirklich sehr gut vorstellen, dass die DFH den ein oder anderen Fehler (den wir vielleicht mangels Fachkompetenz) übersehen hatten, doch noch findet.

Und tatsächlich bekamen wir – natürlich wieder ohne jegliche telefonische Vorwarnung oder Erklärung – ein Schreiben unseres Architekturbüros, welches die „Nachforderungen“ der DFH enthielt. Im Grunde handelte es sich hierbei um unser Planungsprotokoll, in dem sich noch der ein oder andere Fehler eingeschlichen hatte. Gut, also kontrolliert und unterschrieben – abgehakt. Jetzt müsste doch der grüne Haken in Sachen technischer Prüfung auftauchen… Es tat sich nichts. Ich spielte schon mit dem Gedanken unserer Kundenbetreuerin mal wieder auf den Anrufbeantworter zu sprechen und um Rückruf zu bitten, da flatterte der nächste Brief des Architekten ins Haus. Wieder eine „Nachforderung“ der DFH mit dem Kommentar (und ich war unglaublich überrascht, dass es mal möglich gewesen war, wenigstens ein bisschen mehr zum Grund des Schreibens zu formulieren) „das hatte ich beim letzten Brief vergessen dazu zu legen.“ Achso, nee, ist klar – wäre das das erste Mal gewesen, dass dieses Büro etwas vergessen oder falsch gemacht hat, wäre das für mich überhaupt kein Problem gewesen. Da es aber nun der drölftausendste Fehler in den letzten Monaten war, war ich ganz schön sauer. Nun gut, Ärger heruntergeschluckt, kontrolliert, unterschrieben und weg damit.

Wenn nun alles gut geht, erscheint in den nächsten Tag der lang ersehnte grüne Haken und wir werden zur Bemusterung eingeladen…

Baugenehmigung nun da!

Nur ein kleines Update heute: Wir haben nun ganz offiziell die Baugenehmigung! Einmal durchatmen, bitte! 🙂

Baugenehmigung oder Eingangsbestätigung – das ist hier die Frage!

Man hätte es für einen Aprilscherz halten können, aber leider rief niemand „April, April!“. Tatsächlich hat unser Architekturbüro einfach nur mal wieder nicht ordentlich gearbeitet. Welch Überraschung!

Die angekündigten Originale der Baugenehmigung kamen gestern per Post. Wir haben uns schon seit der Mail mit der Ankündigung der Baugenehmigung und den Scans im Anhang gewundert, wo denn das Formular für die Baubeginnsanzeige und unser Baustellenschild sind. Wir hatten schon viel darüber gelesen und wussten auch durch die Whats-App-Gruppe der Nachbarn unseres Neubaugebiets, dass diese Unterlagen eigentlich der Baugenehmigung beiliegen sollten. Nun gut, dachten wir uns, eine richtige Baugenehmigung erwarteten wir ja sowieso nicht, da wir das Ganze nur im Freistellungsverfahren nach §67 beantragt hatten. Doch trotzdem blieb so ein ungutes Gefühl, welches mich dazu trieb, unserem Sachbearbeiter bei der Stadt Euskirchen eine Mail zu schreiben und nachzufragen, woher wir nun das Formular für die Baubeginnsanzeige bekommen würden.

Heute erhielt ich per Mail die Antwort, dass dieses Formular dabei sein würde, wenn wir denn in KW14 dann auch unsere Baugenehmigung erhalten würden! Waaaasssss? Wir hatten doch schon die Mail und die Originale vom Architekten mit den Worten „anbei die Originale Ihrer Baugnehmigung“ erhalten. Verwirrung! Also rief ich unseren Sachbearbeiter an und der nette Herr B. erklärte mir, dass es sich bei den Unterlagen, die wir erhalten hatten, um die Eingangsbestätigung handeln würde – die Baugenehmigung käme noch. Interessant! Ich war echt platt. Herr B. war amüsiert, obwohl ich ihm – glaube ich – auch wirklich leid tat. Auch er fand es völlig unverständlich, wieso das Architekturbüro diese Eingangsbestätigung als Baugenehmigung ausgegeben hatte. O-Ton: „Ich habe ja schon viel mit Architekten erlebt, aber sowas auch noch nicht!“ Ich habe zwar noch nicht viel mit Architekten erlebt, aber trotzdem hatte ich sowas nicht erwartet.

Entsprechend sauer entschlossen wir uns mal eine generelle E-Mail an Herrn H., unseren Verkaufsberater, zu schreiben, um ihn darauf aufmerksam zu machen, dass er mit diesem Büro vorsichtig sein und seine Kunden vielleicht auch darauf hinweisen sollte, alles von diesen sogenannten Fachleuten in Frage zu stellen und zu überprüfen. Herr H.meldete sich kurze Zeit später telefonisch und berichtete von vielen ähnlichen Erfahrungen mit diesem Büro. Er sagte, dass er unsere Mail an die Bezirksleitung der DFH weitergeleitet hätte. Wir hatten nicht damit gerechnet, dass sich deswegen überhaupt jemand bei uns meldet, aber es dauerte wieder nur kurze Zeit und ein Mitarbeiter des Architekturbüros rief an. Ich will hier nicht das ganze Gespräch wiedergeben. Ergebnis war eine Entschuldigung und der Verweis darauf, dass es ein Kommunikationsproblem gegeben habe, da ihnen natürlich klar gewesen sei, dass es sich NICHT um die Baugenehmigung handele und sie einfach nur die Formulierung in ihren Mails und Anschreiben verändern müssten, was sie nun auch angehen würden. Gut, hilft mir jetzt auch nicht mehr viel, aber vielleicht erspart es den nächsten Kunden dann wenigstens etwas an Ärger – wer weiß… Wir warten dann mal auf unsere „richtige“ Baugenehmigung!

Freigabe der Architektenpläne

Heute haben wir endlich die nochmals geänderten Zeichnungen vom Architekten erhalten. „Endlich“ passt hier deswegen so besonders gut, weil gute Nerven hier eine echte Voraussetzung waren. Nicht nur, dass sich immer wieder zwischendurch kleine Fehler eingeschlichen hatten und Dinge, die wir bereits angemerkt hatten, nicht korrigiert wurden – das Architekturbüro hatte darauf gedrängt, dass wir bereits während die ersten Änderungen noch in Arbeit waren, schon mal die Freigabe zur Erstellung der Bauantragsunterlagen erteilen. Quasi einfach mal in guter Hoffnung, dass schon alles richtig sein wird. Und für Änderungen, die sich nach der Freigabe ergeben hätten, würde das Architekturbüro dann lockere 600 Euro kassieren. Ich vermute, man wird verstehen können, dass wir das nicht machen wollten. Ich erteile ja nun mal keine Freigabe für etwas, dass ich noch nicht mal korrekt vor mir liegen hatte. Nach langem Hin und Her (ein großes Dankeschön hier auch nochmal an unseren Verkaufsberater, der sich sehr für uns eingesetzt hat) war es dann so okay wie wir es machen wollten und wie es ja eigentlich auch korrekt ist. Nun liegen also die korrekten Pläne vor uns und wir konnten vorhin ruhigen Gewissens die Freigabe erteilen. Wir nähern uns somit mit großen Schritten dem Bauantrag 🙂 Bin gespannt, wie lange es dauert bis wir die Antragsunterlagen vom Architekturbüro bekommen und uns damit an die Stadt Euskirchen wenden können.

Erste Entwürfe

Vor ein paar Tagen kam die lang ersehnte E-Mail mit den ersten Plänen. Wir waren total neugierig, ob es gelungen war unsere Änderungen aus dem Architektengespräch richtig zu übernehmen. Leider lag da schon beim Öffnen der Erdgeschoss-Zeichnung so einiges im Argen: Garage und Haus, die wir so weit wie möglich nördlich positionieren wollten, um einen großen Südgarten zu haben, waren auf dem ganzen Grundstück verteilt. Die Garage saß viel zu weit hinten (eine Idee, die die Architektin mehrfach angemerkt hatte, die wir aber immer wieder vehement zurückgewiesen hatten), das Haus mitten auf dem Grundstück – völlig ohne Sinn. Der zweite Blick überzeugte dann auch nicht wirklich – wo ist denn unser Schornstein hingekommen? Wir mussten uns auf die Suche begeben, denn an der Stelle, wo wir ihn im Gespräch positioniert hatten, war er nicht mehr. Bereits kurz nach dem Termin in Siegburg war mir aufgefallen, dass der Schornstein nicht an der abgesprochenen Stelle platziert werden kann, da er sonst im Obergeschoss mitten durch den Flur laufen würde. Leider war dies der Architektin im Gespräch nicht aufgefallen und das Team war dann im Anschluss scheinbar nicht in der Lage gewesen, mal kurz bei uns nachzufragen bzw. mit uns das Problem zu besprechen. Ende vom Lied war nun also, dass der Schornstein an einer Stelle platziert worden war, die für uns im Grunde nicht in Frage kam, nämlich zwischen Küche und Esszimmer. Da hätten wir aus dem Wohnzimmer heraus nicht viel vom Kamin gehabt. Zugegeben – das Problem war jetzt nicht einfach mal eben so zu klären, aber da hätten wir uns natürlich schon gewünscht, dass mit uns gemeinsam nach einer Lösung gesucht wird und wir nicht einfach mit einer Nullachtfünfzehn-Variante abgespeist werden. Wir haben uns dann hingesetzt und über Tage und Stunden nach einer passenden Alternative gesucht. Nun hoffen wir, dass das so passt, die Änderungen schnell gemacht werden und wir bald die Freigabe erteilen können. Gerne wiederholen wir hier unser Fazit vom Architektengespräch: Stellt alles in Frage. Prüft wirklich alles bis ins letzte Detail nach und sucht selbst nach geeigneten Lösungen.

Architektengespräch

Da war es nun endlich: unser Architektengespräch. Gestern trafen wir zum ersten Mal auf unsere Architektin. Zusammen mit unserem Verkaufsberater von massa setzten wir uns im Musterhaus in Siegburg zusammen, um unser Haus zu planen. An sich waren wir mit dem Grundriss des Lifestyle 9 (wie unser Haus heißt) schon ganz zufrieden, doch je mehr wir uns in Vorbereitung auf das Gespräch mit allem beschäftigten, desto mehr Änderungswünsche ergaben sich dann doch. Letztlich ließen wir das Erdgeschoss dennoch im weitesten Sinne wie im Original, machten aber im Obergeschoss einmal „tabula rasa“ ;-). Wichtig war uns, dass wir oben einen großen Raum haben, der quasi als Kellerersatz dienen soll. Und neben Schlafzimmer, Ankleide und Gästezimmer sollte es für mich auch noch ein Nähzimmer geben :-). Da wir laut Hausvertrag freie Wandplanung hatten, ging das alles auch ohne Probleme. Ein kleines Problem war die Position des Schornsteins für unseren Kamin, da man diesen möglichst nicht an einer Außenwand positioniert und zusätzlich auch möglichst nahe am Dachfirst. Aber in Absprache mit der Architektin haben wir auch dafür einen passenden Platz gefunden. An sich war es also ein ganz gutes Gespräch, was aber sicherlich darauf zurückzuführen war, dass wir zum Einen sehr gut vorbereitet waren und keinerlei „Beratung“ mehr bedürften, zum Anderen, weil wir extrem konzentriert waren und wie die Luchse aufgepasst haben, dass Nichts falsch eingetragen/eingezeichnet wurde. Und da gab es leider so einige Situationen, in denen unsere Aufmerksamkeit sehr gefragt war! Wir verbuchen es als Erfahrung, würden aber jedem raten in solch ein Architektengespräch nur gut vorbereitet zu gehen, genau zu wissen, was man möchte und auch während des Gesprächs erstmal alles in Frage zu stellen. Wir sind jetzt gespannt, wie lange es dauert bis wir die ersten Entwürfe bekommen und ob alles richtig ist.