Architektenpläne

Freigabe der Architektenpläne

Heute haben wir endlich die nochmals geänderten Zeichnungen vom Architekten erhalten. „Endlich“ passt hier deswegen so besonders gut, weil gute Nerven hier eine echte Voraussetzung waren. Nicht nur, dass sich immer wieder zwischendurch kleine Fehler eingeschlichen hatten und Dinge, die wir bereits angemerkt hatten, nicht korrigiert wurden – das Architekturbüro hatte darauf gedrängt, dass wir bereits während die ersten Änderungen noch in Arbeit waren, schon mal die Freigabe zur Erstellung der Bauantragsunterlagen erteilen. Quasi einfach mal in guter Hoffnung, dass schon alles richtig sein wird. Und für Änderungen, die sich nach der Freigabe ergeben hätten, würde das Architekturbüro dann lockere 600 Euro kassieren. Ich vermute, man wird verstehen können, dass wir das nicht machen wollten. Ich erteile ja nun mal keine Freigabe für etwas, dass ich noch nicht mal korrekt vor mir liegen hatte. Nach langem Hin und Her (ein großes Dankeschön hier auch nochmal an unseren Verkaufsberater, der sich sehr für uns eingesetzt hat) war es dann so okay wie wir es machen wollten und wie es ja eigentlich auch korrekt ist. Nun liegen also die korrekten Pläne vor uns und wir konnten vorhin ruhigen Gewissens die Freigabe erteilen. Wir nähern uns somit mit großen Schritten dem Bauantrag 🙂 Bin gespannt, wie lange es dauert bis wir die Antragsunterlagen vom Architekturbüro bekommen und uns damit an die Stadt Euskirchen wenden können.

Erste Entwürfe

Vor ein paar Tagen kam die lang ersehnte E-Mail mit den ersten Plänen. Wir waren total neugierig, ob es gelungen war unsere Änderungen aus dem Architektengespräch richtig zu übernehmen. Leider lag da schon beim Öffnen der Erdgeschoss-Zeichnung so einiges im Argen: Garage und Haus, die wir so weit wie möglich nördlich positionieren wollten, um einen großen Südgarten zu haben, waren auf dem ganzen Grundstück verteilt. Die Garage saß viel zu weit hinten (eine Idee, die die Architektin mehrfach angemerkt hatte, die wir aber immer wieder vehement zurückgewiesen hatten), das Haus mitten auf dem Grundstück – völlig ohne Sinn. Der zweite Blick überzeugte dann auch nicht wirklich – wo ist denn unser Schornstein hingekommen? Wir mussten uns auf die Suche begeben, denn an der Stelle, wo wir ihn im Gespräch positioniert hatten, war er nicht mehr. Bereits kurz nach dem Termin in Siegburg war mir aufgefallen, dass der Schornstein nicht an der abgesprochenen Stelle platziert werden kann, da er sonst im Obergeschoss mitten durch den Flur laufen würde. Leider war dies der Architektin im Gespräch nicht aufgefallen und das Team war dann im Anschluss scheinbar nicht in der Lage gewesen, mal kurz bei uns nachzufragen bzw. mit uns das Problem zu besprechen. Ende vom Lied war nun also, dass der Schornstein an einer Stelle platziert worden war, die für uns im Grunde nicht in Frage kam, nämlich zwischen Küche und Esszimmer. Da hätten wir aus dem Wohnzimmer heraus nicht viel vom Kamin gehabt. Zugegeben – das Problem war jetzt nicht einfach mal eben so zu klären, aber da hätten wir uns natürlich schon gewünscht, dass mit uns gemeinsam nach einer Lösung gesucht wird und wir nicht einfach mit einer Nullachtfünfzehn-Variante abgespeist werden. Wir haben uns dann hingesetzt und über Tage und Stunden nach einer passenden Alternative gesucht. Nun hoffen wir, dass das so passt, die Änderungen schnell gemacht werden und wir bald die Freigabe erteilen können. Gerne wiederholen wir hier unser Fazit vom Architektengespräch: Stellt alles in Frage. Prüft wirklich alles bis ins letzte Detail nach und sucht selbst nach geeigneten Lösungen.

Architektengespräch

Da war es nun endlich: unser Architektengespräch. Gestern trafen wir zum ersten Mal auf unsere Architektin. Zusammen mit unserem Verkaufsberater von massa setzten wir uns im Musterhaus in Siegburg zusammen, um unser Haus zu planen. An sich waren wir mit dem Grundriss des Lifestyle 9 (wie unser Haus heißt) schon ganz zufrieden, doch je mehr wir uns in Vorbereitung auf das Gespräch mit allem beschäftigten, desto mehr Änderungswünsche ergaben sich dann doch. Letztlich ließen wir das Erdgeschoss dennoch im weitesten Sinne wie im Original, machten aber im Obergeschoss einmal „tabula rasa“ ;-). Wichtig war uns, dass wir oben einen großen Raum haben, der quasi als Kellerersatz dienen soll. Und neben Schlafzimmer, Ankleide und Gästezimmer sollte es für mich auch noch ein Nähzimmer geben :-). Da wir laut Hausvertrag freie Wandplanung hatten, ging das alles auch ohne Probleme. Ein kleines Problem war die Position des Schornsteins für unseren Kamin, da man diesen möglichst nicht an einer Außenwand positioniert und zusätzlich auch möglichst nahe am Dachfirst. Aber in Absprache mit der Architektin haben wir auch dafür einen passenden Platz gefunden. An sich war es also ein ganz gutes Gespräch, was aber sicherlich darauf zurückzuführen war, dass wir zum Einen sehr gut vorbereitet waren und keinerlei „Beratung“ mehr bedürften, zum Anderen, weil wir extrem konzentriert waren und wie die Luchse aufgepasst haben, dass Nichts falsch eingetragen/eingezeichnet wurde. Und da gab es leider so einige Situationen, in denen unsere Aufmerksamkeit sehr gefragt war! Wir verbuchen es als Erfahrung, würden aber jedem raten in solch ein Architektengespräch nur gut vorbereitet zu gehen, genau zu wissen, was man möchte und auch während des Gesprächs erstmal alles in Frage zu stellen. Wir sind jetzt gespannt, wie lange es dauert bis wir die ersten Entwürfe bekommen und ob alles richtig ist.