Ausbauhaus

Lieferung Ausbaumaterial

Direkt am Freitag nach der Hausstellung, also zwei Tage später, wurde das Ausbaumaterial geliefert. Sportlich irgendwie 😉 Wir hatten auf jeden Fall eine irre Woche – angefangen bei der Hausstellung von Montag bis Mittwoch, dann am Freitag das Ausbaumaterial und Samstag haben wir noch eine Art Richtfest gemacht (oder vielleicht passender als Richtfest: Eine Party zur Hausstellung). Uff! 🙂

Noch am Mittwoch nach der Hausabnahme haben Herr Prumenbül und sein Vater angefangen uns eine Bautreppe zu bauen. Für uns war von Anfang an klar, dass wir eine Bautreppe bauen wollen. Zum einen, weil wir das Ausbaumaterial nicht über eine Leiter oder ein Gerüst ins Dachgeschoss schaffen wollten und zum anderen, weil wir die richtige Treppe schonen wollen. Diese haben wir kurz nach Hausstellung auch erstmal „auf Abruf“ gesetzt. Normalerweise wird die Treppe etwa einen Monat nach der Hausstellung geliefert. Man bekommt dann die normale Treppe, die in Folie verpackt und damit vor Stößen geschützt ist. Dennoch trauen wir dem Braten nicht so ganz und hatten etwas Sorge, dass die schöne Treppe während der Ausbauzeit leidet. Deswegen haben wir die Firma gebeten, die Treppe erst auf Abruf zu liefern. Solange werden wir also unsere Bautreppe benutzen. Diese haben wir übrigens grob nach der Anleitung von Matthias von http://www.stressfrei-ins-traumhaus.de/ gebaut – eine absolute Empfehlung!!! Die Holzdielen konnten wir im Nachbarort beim Sägewerk günstig erwerben und uns auch liefern lassen.

Unsere Bautreppe

Unsere Bautreppe

Freitags kam dann unser Ausbaumaterial. Über den Vormittag verteilt erreichten uns 10 Tonnen Material: Kleinzeug, wie Klebeband, Kleber usw., 3 Tonnen Rockwool und 7 Tonnen Rigipsplatten. Alter Schwede – war das eine Schlepperei!! Sollte dies bei Euch demnächst anstehen: Sorgt wirklich dafür, dass Ihr ausreichend Helfer parat habt! Wir empfehlen auf jeden Fall vier (starke) Männer. Dann geht es eigentlich ganz gut. Bei uns waren die Helfer etwas über den Tag verstreut, da es ja auch ein Freitag war und nicht jeder mal eben Urlaub nehmen konnte. So waren wir aber auch von 8h bis etwa 18h beschäftigt (inkl. Pausen natürlich). Ein riesiges Dankeschön an dieser Stelle noch einmal an unser Helferteam. Ihr wart großartig! Deswegen haben wir dann gleich am Samstag noch ein Richtfest gefeiert. Den Richtkranz hatte ich am Donnerstag zuvor auch schnell noch selbst gemacht – ich sag ja: Es war eine wirklich krasse Woche 😉

Ausbaumaterial in der Küche

Ausbaumaterial in der Küche

Ausbaumaterial im Büro gelagert

Ausbaumaterial im Büro gelagert

Unser Richtkranz

Unser Richtkranz

Die Hausstellung

Kaum steht das Haus, habe ich schon gar keine Zeit mehr diesen Blog aktuell zu halten 😉 Aber heute nehme ich mir mal die Zeit und berichte über die vergangenen Wochen…

Vom 29.8. bis 31.08.2016 wurde unser Haus gestellt. Es war faszinierend zu sehen, wie aus dem Nichts auf einmal ein Haus entstand. Ebenso war es sehr interessant zu beobachten, wie eingespielt der Bautrupp war und wie jeder Arbeitsschritt einfach nur „saß“ – und das, ohne dass viel miteinander gesprochen wurde. Jeder wusste zu jeder Zeit, was er wann zu tun hatte. Wir hatten wirklich einen sehr guten Bautrupp, der präzise und gut gearbeitet hat.

Anfangs hatten wir uns ja ein bisschen darüber gewundert, dass offiziell drei Tage zum Aufbau angesetzt waren und nicht nur zwei, wie wir schon oft gehört hatten und wie es bei unseren Nachbarn der Fall war. Unser Bautrupp erklärte uns dann, dass es an so einigen Parametern unseres Hauses lag. Zum einen die Größe, hinzu kam aber ebenfalls der Schornstein und die Dachfenster. Volle drei Tage hat der Bautrupp aber nicht gebraucht. Mittwochs waren nur noch ein paar Kleinigkeiten zu erledigen bzw. einigen Dingen noch den letzten Schliff zu verleihen. Gegen Mittag kam dann schon unser Bauleiter zur Abnahme. Diese lief ebenfalls sehr gut. Einige wenige Kleinigkeiten wurden gefunden und im Protokoll aufgenommen. Insgesamt gesehen war hier aber ebenfalls das Fazit, dass der Bautrupp sehr gut und sehr genau gearbeitet hat. Mich hat positiv überrascht, dass keine Kratzer o.ä, an den Fenstern oder an der Tür entstanden sind – nach all den Erfahrungen aus dem massa-Forum hatte ich mich innerlich schon darauf eingestellt 😉

Hier mal noch ein paar Impressionen der drei Tage und das Endergebnis natürlich :-):

Die erste Wand

Die erste Wand

Das Erdgeschoss entsteht...

Das Erdgeschoss entsteht…

Erdgeschoss fast fertig

Erdgeschoss fast fertig

Das Erdgeschoss ist fertig!

Das Erdgeschoss ist fertig!

Fliegende Wand

Fliegende Wand

Das Dachgeschoss entsteht...

Das Dachgeschoss entsteht…

Arbeiten am Dachstuhl

Arbeiten am Dachstuhl

Der Dachstuhl entsteht

Der Dachstuhl entsteht

Dachstuhl inklusive Schornstein

Dachstuhl inklusive Schornstein

Komplettes Haus von vorne

Komplettes Haus von vorne

Komplettes Haus von hinten

Komplettes Haus von hinten

„The road so far“ – unser Zwischenfazit

Da nun ja morgen die Hausstellung vor der Tür steht und damit für uns ein wirklich entscheidendes Zwischenziel ansteht, dachten wir uns, dass es mal Zeit für ein kleines Fazit ist. Wie war also bislang die Zeit der Vorbereitungen auf das Haus? Welche Erfahrungen konnten wir machen? Welche Dinge würden wir nun anders machen?

Grundsätzlich ist erstmal festzuhalten, dass es schon echt anstrengend war – das sieht aber sicher jeder auch anders. Schon bei uns beiden gehen die Ansichten dazu eher auseinander. Während ich an dem ein oder anderen Zeitpunkt kurz vorm Durchdrehen war, empfand Herr Prumenbül diese ganze Vorbereitungsphase als gar nicht so nervenaufreibend 😉 Das ist wahrscheinlich wirklich Typsache. Natürlich rede ich hier nicht von körperlicher Anstrengung – die wird jetzt in Kürze auf uns zukommen 😉 Das, was ich meine, ist eher dieser ganze organisatorische Aufwand. Sich in Dinge hinein denken, von denen man vorher nie etwas gehört hat, etliche Telefonate führen, Sorge haben, dass etwas nicht funktioniert, abhängig von der Arbeit oder Zuverlässigkeit von anderen sein usw. Ich hätte mir das ein oder andere Mal sehr gewünscht, mich nun nicht kümmern zu müssen, sondern den Luxus zu haben, dass sich mit diesem Problem jetzt jemand anderes befassen muss. Zu lösen wäre dieses Problem sicher mit einem externen Bauleiter, aber das ist auf jeden Fall eine Kostenfrage. Wer aber vielleicht ein eher schwaches Nervenkostüm hat oder einen extrem Zeit intensiven, stressigen Job, der sollte ernsthaft darüber nachdenken, dieses Geld vielleicht in seine Ruhe und Gelassenheit und in seine Nerven zu investieren 😉

Auf der anderen Seite muss man natürlich auch sagen, dass man schon einiges an Geld sparen kann, wenn man sich selbst um die Dinge kümmert und eben keine Pauschalangebote annimmt. Das ist kein großes Geheimnis, das ist mir klar 😉 und war uns ja auch schon vorher bewusst, weshalb wir ja auch so bauen, wie wir bauen. Aber mir ist das in diesen fast schon eineinhalb Jahren wirklich so oft aufgefallen. Gerade zuletzt noch in Sachen Beseitigung des nicht unerheblich großen Erdhaufens von unserem Grundstück. Anstatt uns jemanden zu suchen, der das Ganze für uns in die Hand nimmt, haben wir uns eben selbst gekümmert. Wir konnten über myhammer einen guten Tiefbauer/Baggerfahrer finden, sind über unsere Nachbarn an ein Transportunternehmen gekommen, haben selber einen passenden Bagger gemietet und den Kontakt zur Kiesgrube hergestellt, wo die Erde abgeladen werden konnte. Natürlich waren das viele Telefonate und Emails zur Abstimmung, aber letztlich konnten wir etwa 1000 Euro zu einem Pauschalangebot, welches wir erhalten haben, sparen – und bei dem, was ich im Vorfeld zum Thema Kosten der Erdabfuhr gelesen hatte, sicherlich noch einige Tausend Euro mehr.

Ein weiterer Tipp, der in eine ähnliche Richtung geht (Geld sparen interessiert ja jeden Häuslebauer, oder? ;-)): Nicht immer ist mieten die günstigste Variante! Wir haben die Erfahrung bei unserer Hausanschlusssäule machen können, bei der wir fast jetzt schon mit Mieten teurer gewesen wären. Dies gilt sicherlich auch für den Baustromverteiler (wir haben unseren ja netterweise von guten Freunden bekommen). Oder aber bei Werkzeugen oder Geräten – natürlich kann man diese auch mieten, aber über einen längeren Zeitraum ist es vielleicht dann doch günstiger die Dinge zu kaufen und ggf. später wieder zu verkaufen.

Wir können ein Lied davon singen, wie wichtig ein Bodengutachten und ein Tiefbauer, der das Bodengutachten sehr aufmerksam liest, sind. Sorgt wirklich dafür, dass ein Gutachten gemacht wird – und zwar auch an den Stellen, an denen später Euer Haus steht. Dies mussten wir ja auch erstmal einfordern, weil es nicht von Anfang an so gemacht wurde. Ich könnte mir vorstellen, dass das häufig bei massa so ist, dass schon einmal der Bodengutachter zur Baustelle geschickt wird, obwohl man vielleicht noch gar keinen Termin mit dem Architekten hatte und dementsprechend nicht schriftlich fixiert ist, wo das Haus steht. Leider hatten wir ja dann trotz Bodengutachten Ärger mit unserem Boden. Dieses gesamte Tiefbauproblem, welches wir hatten, hat mir nochmal vor Augen geführt, wie enorm wichtig dieses Thema „Unterbau der Bodenplatte“ ist und wie wichtig es ist, dort tatsächlich einen Fachmann am Werk zu haben. Das wäre also die denkbar ungünstigste Stelle, um Geld zu sparen – auch wenn so manches Angebot von entsprechenden „Fachleuten“ vielleicht noch so verlockend erscheint.

Was habe ich noch gelernt? Bei allem mitzudenken, alles zu hinterfragen, direkt nachzuhaken, „Augen zu und durch“ und „am Ende wird alles gut“ 😉 und in meinem Falle: Geduld!!! 🙂

Was gehört noch zu einem Fazit? Die Frage danach, ob man alles nochmal genau so machen würde 😉 Dazu finde ich es aber noch zu früh. Lasst uns dieses Haus mal ein paar Monate ausbauen und dann werden wir sehen. Es war an Vorbereitungen schon mehr als ich dachte, da bin ich ehrlich – das hatte ich definitiv unterschätzt. Aber ich hoffe einfach darauf, dass uns dieses Haus, was morgen da stehen wird (an dieser Stelle nochmal ein schnelles W A H N S I N N ;-)), für alles bisher entschädigen wird. Und momentan kann ich es tatsächlich gar nicht mehr erwarten, dort jeden Tag zu arbeiten und freue mich einfach wie Bolle 🙂 Bestimmt wieder sehr naiv und blauäugig, aber das erfahrt Ihr dann in unserem nächsten Fazit 😉

Bodenplatte

Nach der ganzen Zeit, die es letztlich ja leider gedauert hat, ist es jetzt um so schöner, dass Mittwoch und Donnerstag unsere Bodenplatte gegossen wurde. Genauer gesagt wurde am Mittwoch die Frostschürze ausgehoben und gegossen und am Donnerstag die Bodenplatte.

Startschuss war Mittwoch in aller Frühe. Als wir gegen 8h zur Baustelle kamen, war das Bodenplattenteam schon fleißig. Trotz immer stärker werdenden Regens wurde alles für die Frostschürze vorbereitet und auch die Erdung verlegt.

Vorarbeiten zur Frostschürze

Vorarbeiten zur Frostschürze

Fertige Bewehrung

Fertige Bewehrung

Donnerstag wurde zunächst eingeschalt, dann die Gewehrung verlegt und gegen 14h kam der Beton. Um ziemlich genau 16h standen wir vor unserer fertigen Bodenplatte. Tolles Gefühl – und sie wirkt echt riesig!! Was als vorbereiteter Boden und mit Schnurgerüst noch gar nicht sooo groß wirkte, kam uns plötzlich sehr lang und sehr breit vor 😉 Ich bin gespannt, wie der Eindruck dann wieder mit Haus ist… Verrückterweise dauert das ja nun auch nicht mehr lange! 🙂

Verteilen des Betons

Verteilen des Betons

Unsere fertige Bodenplatte

Unsere fertige Bodenplatte

Fazit: Top Arbeit des Teams der Firma Glatthaar! Es ist alles super gelaufen und die beiden Herren waren extrem kompetent und wahnsinnig nett! Auf diesem Weg nochmal ein ganz herzliches Dankeschön!

Bauantragsunterlagen – yeah…! Och nee…!!

Eine kleine Anzahl an Unterschriften ist zu tätigen.

Eine kleine Anzahl an Unterschriften ist zu tätigen.

Gestern bin ich extra unserem Briefträger hinterher gelaufen, weil er uns – Minuten bevor wir vom Einkaufen nach Hause kamen – eine Abholbenachrichtigung für ein Einschreiben in den Briefkasten geworfen hatte. Klar war: Das werden die Bauantragsunterlagen sein! Freude! Aufregung! Endlich geht es voran!
Dann setzten wir uns hin und lasen alles erst einmal in Ruhe durch – Ihr wisst schon: Alles in Frage stellen und so… Und leider wurden unsere Befürchtungen auch bestätigt. Es sind Fehler in den Bauantragsunterlagen. An mehreren Stellen ist die Größe unseres Grundstücks falsch und in der Anlage, in der es um eine Berechnung geht, in der nachgewiesen werden musste, dass es sich bei uns um eine Zweigeschossigkeit handelt, sind Zahlen in einer Rechnung falsch. Tolle Sache. Also mal wieder eine Email an das Architekturbüro geschrieben und jetzt heißt es wieder auf die Korrektur warten. In meiner Vorstellung sah ich mich schon am Montag zur Stadt fahren, um die Unterlagen abzugeben. Tja, Pustekuchen… Ich sag Euch, ich bin froh, wenn der Fortschritt der Arbeiten nur noch davon abhängig ist, wie viel Zeit WIR auf der Baustelle verbringen – und nicht mehr von irgendwelchen Subunternehmern der DFH. Mal sehen, wie schnell die Korrekturen jetzt gemacht werden…

 

Architektengespräch

Da war es nun endlich: unser Architektengespräch. Gestern trafen wir zum ersten Mal auf unsere Architektin. Zusammen mit unserem Verkaufsberater von massa setzten wir uns im Musterhaus in Siegburg zusammen, um unser Haus zu planen. An sich waren wir mit dem Grundriss des Lifestyle 9 (wie unser Haus heißt) schon ganz zufrieden, doch je mehr wir uns in Vorbereitung auf das Gespräch mit allem beschäftigten, desto mehr Änderungswünsche ergaben sich dann doch. Letztlich ließen wir das Erdgeschoss dennoch im weitesten Sinne wie im Original, machten aber im Obergeschoss einmal „tabula rasa“ ;-). Wichtig war uns, dass wir oben einen großen Raum haben, der quasi als Kellerersatz dienen soll. Und neben Schlafzimmer, Ankleide und Gästezimmer sollte es für mich auch noch ein Nähzimmer geben :-). Da wir laut Hausvertrag freie Wandplanung hatten, ging das alles auch ohne Probleme. Ein kleines Problem war die Position des Schornsteins für unseren Kamin, da man diesen möglichst nicht an einer Außenwand positioniert und zusätzlich auch möglichst nahe am Dachfirst. Aber in Absprache mit der Architektin haben wir auch dafür einen passenden Platz gefunden. An sich war es also ein ganz gutes Gespräch, was aber sicherlich darauf zurückzuführen war, dass wir zum Einen sehr gut vorbereitet waren und keinerlei „Beratung“ mehr bedürften, zum Anderen, weil wir extrem konzentriert waren und wie die Luchse aufgepasst haben, dass Nichts falsch eingetragen/eingezeichnet wurde. Und da gab es leider so einige Situationen, in denen unsere Aufmerksamkeit sehr gefragt war! Wir verbuchen es als Erfahrung, würden aber jedem raten in solch ein Architektengespräch nur gut vorbereitet zu gehen, genau zu wissen, was man möchte und auch während des Gesprächs erstmal alles in Frage zu stellen. Wir sind jetzt gespannt, wie lange es dauert bis wir die ersten Entwürfe bekommen und ob alles richtig ist.

Kurzes Update

Hier mal ein kleines Lebenszeichen von uns und ein kurzes Update dessen, was in den letzten Wochen passiert ist. Die Reservierung für das Grundstück haben wir nun bestätigt und auch bereits den Musterkaufvertrag erhalten. Diesen lassen wir kommende Woche durch einen Anwalt prüfen – unserer Einschätzung nach ist das zwar alles so in Ordnung, aber wir sind der Meinung, dass man bei einer so großen Menge Geld nicht an der Sicherheit, dass es auch wirklich alles seine Richtigkeit hat, sparen sollte.

Parallel haben wir die Hausanbieter auf zwei eingegrenzt und bemühen uns darum, zwischen beiden eine Vergleichbarkeit herzustellen, die es uns erleichtern soll, die für uns beste Entscheidung zu treffen. Wirklich nicht einfach, da man viele Dinge im ersten Ansatz überhaupt nicht vergleichen kann. Da geht schon ganz schön viel Zeit ins Land und viele Emails, Telefonate und Nachfragen. Ich muss sagen, dass ich das auf jeden Fall unterschätzt habe. Tatsächlich ist das für mich eine echte Geduldsprobe, aber vorschnell eine Entscheidung treffen möchte ich natürlich auch nicht. Und so ist es für mich schon mal eine gute Übung, denn Geduld werde ich wohl in den nächsten Monaten noch genug aufbringen müssen. Wir hoffen aber, dass wir in den nächsten Tagen dann verkünden können, mit welcher Firma wir das Abenteuer Hausbau wagen.

Zum Schluss noch ein Tipp für alle, die gerade in den ersten Überlegungen in Richtung Bau eines Ausbauhauses stecken und die Anbieter vergleichen möchten: Lest auf jeden Fall die jeweiligen Bau- und Leistungsbeschreibungen!!! Wir wurden (insbesondere von einem Anbieter) schon etwas erstaunt angeschaut, als wir erzählten, dass wir dieses Dokument sehr sorgfältig lesen werden. Aus deren Erfahrung machen das nur sehr wenige Kunden, woraus sich aber auch häufig für die Häuslebauer große Nachteile und Probleme (meist sogar finanzieller Art) ergeben. Natürlich ist das mühselig und nicht ganz so einfach zu lesen – zumal das meist 20 Seiten und mehr geballte Informationen sind, aber wir wollten schon sehr genau wissen, was auf uns zu kommt und dann kommt man daran nicht vorbei. Nach dieser Lektüre ergaben sich bei uns bei beiden Firmen noch viele Fragen, die für uns wirklich entscheidend waren. Diese haben wir dann bei beiden Hausanbietern angesprochen und weitere wichtige Informationen erhalten. Wir fühlen uns auf jeden Fall besser vorbereitet und haben die Hoffnung, dass dadurch wesentlich weniger unangenehme Überraschungen auf uns warten – obwohl uns natürlich bewusst ist, dass bestimmt auch irgendwas passieren wird, mit dem wir nicht gerechnet haben. Aber das gehört wohl dazu…