Fertighaus

Bodenplatte

Nach der ganzen Zeit, die es letztlich ja leider gedauert hat, ist es jetzt um so schöner, dass Mittwoch und Donnerstag unsere Bodenplatte gegossen wurde. Genauer gesagt wurde am Mittwoch die Frostschürze ausgehoben und gegossen und am Donnerstag die Bodenplatte.

Startschuss war Mittwoch in aller Frühe. Als wir gegen 8h zur Baustelle kamen, war das Bodenplattenteam schon fleißig. Trotz immer stärker werdenden Regens wurde alles für die Frostschürze vorbereitet und auch die Erdung verlegt.

Vorarbeiten zur Frostschürze

Vorarbeiten zur Frostschürze

Fertige Bewehrung

Fertige Bewehrung

Donnerstag wurde zunächst eingeschalt, dann die Gewehrung verlegt und gegen 14h kam der Beton. Um ziemlich genau 16h standen wir vor unserer fertigen Bodenplatte. Tolles Gefühl – und sie wirkt echt riesig!! Was als vorbereiteter Boden und mit Schnurgerüst noch gar nicht sooo groß wirkte, kam uns plötzlich sehr lang und sehr breit vor 😉 Ich bin gespannt, wie der Eindruck dann wieder mit Haus ist… Verrückterweise dauert das ja nun auch nicht mehr lange! 🙂

Verteilen des Betons

Verteilen des Betons

Unsere fertige Bodenplatte

Unsere fertige Bodenplatte

Fazit: Top Arbeit des Teams der Firma Glatthaar! Es ist alles super gelaufen und die beiden Herren waren extrem kompetent und wahnsinnig nett! Auf diesem Weg nochmal ein ganz herzliches Dankeschön!

Wir haben einen Bemusterungstermin!

Tatsächlich kam heute der lang ersehnte Anruf von Mobau Wirtz mit der Einladung zur Bemusterung. Am 12. Mai machen wir uns auf den Weg nach Hückelhoven und werden uns dort mal anschauen, was für Möglichkeiten zur Gestaltung unseres Hauses wir haben. Kaufen möchten wir dort nichts. Dennoch wird es bestimmt interessant und wir freuen uns darauf. Und natürlich werden wir detailliert berichten, wie es bei uns ablief, da man ja die dollsten Dinge von diesem Bemusterungstag hört. Also seid so gespannt wie wir 😉

Von zu bestehenden Prüfungen…

Da denkt man, man hat im Studium und Referendariat genug Prüfungen hinter sich gebracht und auf genug Prüfungsergebnisse gewartet und dann steht da noch die technische Prüfung unseres Häuschens an – und damit verbunden wieder das Warten auf die Prüfungsergebnisse 😉
Im Vorhinein hatte ich die sogenannte „Technische Prüfung“ eher als Routinepunkt gesehen und mir darüber gar nicht so viele Gedanken gemacht. Doch als es bei uns dann schon wieder recht lange dauerte und sich in unserem Bauherren-Login einfach kein grüner Haken zeigen wollte, machte ich mir doch ein paar Gedanken. Im massa-Forum hatte ich schon einige Beiträge zu diesem Thema gelesen und wusste daher, dass man durch diese Prüfung natürlich durchaus durchfallen kann und sich damit eben wieder alles verzögert. Und ganz ehrlich: Das Vertrauen in unser Architekturbüro ist im Grunde gleich Null. Daher konnten wir uns wirklich sehr gut vorstellen, dass die DFH den ein oder anderen Fehler (den wir vielleicht mangels Fachkompetenz) übersehen hatten, doch noch findet.

Und tatsächlich bekamen wir – natürlich wieder ohne jegliche telefonische Vorwarnung oder Erklärung – ein Schreiben unseres Architekturbüros, welches die „Nachforderungen“ der DFH enthielt. Im Grunde handelte es sich hierbei um unser Planungsprotokoll, in dem sich noch der ein oder andere Fehler eingeschlichen hatte. Gut, also kontrolliert und unterschrieben – abgehakt. Jetzt müsste doch der grüne Haken in Sachen technischer Prüfung auftauchen… Es tat sich nichts. Ich spielte schon mit dem Gedanken unserer Kundenbetreuerin mal wieder auf den Anrufbeantworter zu sprechen und um Rückruf zu bitten, da flatterte der nächste Brief des Architekten ins Haus. Wieder eine „Nachforderung“ der DFH mit dem Kommentar (und ich war unglaublich überrascht, dass es mal möglich gewesen war, wenigstens ein bisschen mehr zum Grund des Schreibens zu formulieren) „das hatte ich beim letzten Brief vergessen dazu zu legen.“ Achso, nee, ist klar – wäre das das erste Mal gewesen, dass dieses Büro etwas vergessen oder falsch gemacht hat, wäre das für mich überhaupt kein Problem gewesen. Da es aber nun der drölftausendste Fehler in den letzten Monaten war, war ich ganz schön sauer. Nun gut, Ärger heruntergeschluckt, kontrolliert, unterschrieben und weg damit.

Wenn nun alles gut geht, erscheint in den nächsten Tag der lang ersehnte grüne Haken und wir werden zur Bemusterung eingeladen…

Tiefbauerproblem gelöst!

Wir haben einen Tiefbauer! Ich kann es noch so gar nicht fassen. Ähnlich wie ich es nicht fassen konnte, dass sich die Suche nach einem Tiefbauer als so schwierig herausstellte.
Aber fangen wir mal von vorne an: Anfangs noch recht naiv, begaben wir uns Anfang März auf die Suche nach einem Fachmann für die notwendigen Erdarbeiten. Da uns klar war, dass die Firmen natürlich einige Unterlagen von uns benötigen (Lageplan, Bodengutachten usw.), entschieden wir uns für eine E-Mail als erste Kontaktaufnahme, der wir dann die entsprechenden Informationen angehängt haben. Insgesamt schrieben wir rund 25 Firmen aus der Umgebung an. Die ersten Antworten erhielten wir nach einigen Tagen: Absagen. Zu viel zu tun, können keine weiteren Aufträge mehr annehmen, Kalkulationsabteilung vollkommen ausgelastet… Super, das ging ja gut los! Nach diesen wenigen direkten Absagen hörten wir zunächst mal länger nichts mehr.
Nach etwa zwei Wochen telefonierte ich dann an einem Tag alle Firmen durch, die sich nicht gemeldet hatten. Ergebnis: Viele überlastete Ehefrauen und Sekretärinnen, die „die Unterlagen dem Mann auf den Schreibtisch gelegt haben“ oder dann direkt am Telefon erklärten, dass sie zu viel zu tun hätten. Einige wenige versprachen aber noch ein Angebot zu schicken. Nun denn, wir warteten (können wir ja inzwischen ganz gut ;-))… Viel tat sich aber nicht mehr – insgesamt lag die Ausbeute bei drei Angeboten von 25 angeschriebenen Unternehmen. Prima, ich (als naiver Bauneuling) hatte mir das natürlich ganz anders vorgestellt und geriet geringfügig in Panik! Die erhaltenen Angebote waren teilweise unvollständig bzw. nicht exakt das, was wir angefragt hatten und insgesamt schwer zu vergleich. Uff!

Da kam uns unser Verkaufsberater, Herr H., in den Sinn. Schon ganz früh in den Gesprächen hatte er immer davon erzählt, dass sich ein Kollege von ihm ein zweites Standbein in Sachen Tiefbau  aufgebaut hat. „Wenn Sie jemanden für die Erdarbeiten suchen, dann sagen Sie Bescheid, ich gebe Ihnen die Kontaktdaten.“ Gesagt, getan – und zack hatte ich einen Fachmann am Apparat, der sich ausschließlich auf Tiefbauarbeiten für massa spezialisiert hat und sich auch endlich mal mit uns am Grundstück treffen wollte, um sich die Sache anzuschauen. SO hatte ich mir das doch vorgestellt! 🙂 Das Gespräch am Grundstück war gut, das Angebot passte und nun haben wir nach zweimonatiger Suche tatsächlich einen Tiefbauer. Die Erleichterung ist groß – und ein dickes Dankeschön geht an Herrn H. für den heißen Tipp 🙂

Baugenehmigung nun da!

Nur ein kleines Update heute: Wir haben nun ganz offiziell die Baugenehmigung! Einmal durchatmen, bitte! 🙂

Baugenehmigung oder Eingangsbestätigung – das ist hier die Frage!

Man hätte es für einen Aprilscherz halten können, aber leider rief niemand „April, April!“. Tatsächlich hat unser Architekturbüro einfach nur mal wieder nicht ordentlich gearbeitet. Welch Überraschung!

Die angekündigten Originale der Baugenehmigung kamen gestern per Post. Wir haben uns schon seit der Mail mit der Ankündigung der Baugenehmigung und den Scans im Anhang gewundert, wo denn das Formular für die Baubeginnsanzeige und unser Baustellenschild sind. Wir hatten schon viel darüber gelesen und wussten auch durch die Whats-App-Gruppe der Nachbarn unseres Neubaugebiets, dass diese Unterlagen eigentlich der Baugenehmigung beiliegen sollten. Nun gut, dachten wir uns, eine richtige Baugenehmigung erwarteten wir ja sowieso nicht, da wir das Ganze nur im Freistellungsverfahren nach §67 beantragt hatten. Doch trotzdem blieb so ein ungutes Gefühl, welches mich dazu trieb, unserem Sachbearbeiter bei der Stadt Euskirchen eine Mail zu schreiben und nachzufragen, woher wir nun das Formular für die Baubeginnsanzeige bekommen würden.

Heute erhielt ich per Mail die Antwort, dass dieses Formular dabei sein würde, wenn wir denn in KW14 dann auch unsere Baugenehmigung erhalten würden! Waaaasssss? Wir hatten doch schon die Mail und die Originale vom Architekten mit den Worten „anbei die Originale Ihrer Baugnehmigung“ erhalten. Verwirrung! Also rief ich unseren Sachbearbeiter an und der nette Herr B. erklärte mir, dass es sich bei den Unterlagen, die wir erhalten hatten, um die Eingangsbestätigung handeln würde – die Baugenehmigung käme noch. Interessant! Ich war echt platt. Herr B. war amüsiert, obwohl ich ihm – glaube ich – auch wirklich leid tat. Auch er fand es völlig unverständlich, wieso das Architekturbüro diese Eingangsbestätigung als Baugenehmigung ausgegeben hatte. O-Ton: „Ich habe ja schon viel mit Architekten erlebt, aber sowas auch noch nicht!“ Ich habe zwar noch nicht viel mit Architekten erlebt, aber trotzdem hatte ich sowas nicht erwartet.

Entsprechend sauer entschlossen wir uns mal eine generelle E-Mail an Herrn H., unseren Verkaufsberater, zu schreiben, um ihn darauf aufmerksam zu machen, dass er mit diesem Büro vorsichtig sein und seine Kunden vielleicht auch darauf hinweisen sollte, alles von diesen sogenannten Fachleuten in Frage zu stellen und zu überprüfen. Herr H.meldete sich kurze Zeit später telefonisch und berichtete von vielen ähnlichen Erfahrungen mit diesem Büro. Er sagte, dass er unsere Mail an die Bezirksleitung der DFH weitergeleitet hätte. Wir hatten nicht damit gerechnet, dass sich deswegen überhaupt jemand bei uns meldet, aber es dauerte wieder nur kurze Zeit und ein Mitarbeiter des Architekturbüros rief an. Ich will hier nicht das ganze Gespräch wiedergeben. Ergebnis war eine Entschuldigung und der Verweis darauf, dass es ein Kommunikationsproblem gegeben habe, da ihnen natürlich klar gewesen sei, dass es sich NICHT um die Baugenehmigung handele und sie einfach nur die Formulierung in ihren Mails und Anschreiben verändern müssten, was sie nun auch angehen würden. Gut, hilft mir jetzt auch nicht mehr viel, aber vielleicht erspart es den nächsten Kunden dann wenigstens etwas an Ärger – wer weiß… Wir warten dann mal auf unsere „richtige“ Baugenehmigung!

Baugenehmigung und wie es weiter geht

Heute bekamen wir von unserem Architekturbüro Bescheid, dass die Baugenehmigung eingegangen ist. Sie haben diese direkt an die DFH weitergeleitet und die Originale werden wir in den nächsten Tagen per Post erhalten. Endlich einmal etwas, was wirklich schnell ging – danke, Herr B. von der Stadt Euskirchen! Wir sind begeistert 🙂 Unser Projekt nimmt nun also etwas an Fahrt auf.

Auch die DFH selbst hat sich die Tage bei uns gemeldet und hat uns das weitere Vorgehen grob erklärt. Unsere Unterlagen befinden sich momentan dort noch in der technischen Prüfung. Wenn diese abgehakt ist, wird sich Mobau Wirtz wegen eines Bemusterungstermins melden, der dann in den nächsten drei Wochen ab Telefonat stattfinden soll. Auf die Bemusterung folgt dann die Kaufpreissicherstellung bzw. Finanzierungsbestätigung der Bank, die wir bei der DFH einreichen müssen und dann geht es über das Baustellengespräch in Richtung Bodenplatte. Aber ein Schritt nach dem anderen… 😉

Zunächst müssen wir uns nach Ostern mal für einen Tiefbauer entscheiden…

Bauantrag abgegeben!

Heute war es dann soweit: Wir haben den Bauantrag in Euskirchen abgegeben. Endlich! Die Fehler wurden vom Architektenbüro korrigiert. Leider gab es dann trotzdem wieder ein Problem, denn in der Rechnung, wo unsere Grundstücksgröße falsch eingegeben war, wurde zwar die Größe geändert, aber das Ergebnis nicht. Nach einem Telefonat, in dem man uns erst erzählen wollte, dass das wahrscheinlich ein Rundungsfehler sei (völlig unmöglich übrigens!!!), konnte dies erklärt, aber leider nicht geändert werden (angeblich spuckt das Programm diesen Wert so aus…). Ob man das so glauben kann… ich weiß nicht. Fakt ist: Wir haben das jetzt mal so hin genommen und hoffen, dass das kein Grund dafür ist, dass der Antrag abgelehnt wird. Drückt uns die Daumen! Die Warterei geht also in die nächste Runde. Aber eigentlich müsste so langsam ein bisschen was ins Rollen kommen und wir müssten Nachricht zum Bemusterungstermin bekommen. Stay tuned.

Bauantragsunterlagen – yeah…! Och nee…!!

Eine kleine Anzahl an Unterschriften ist zu tätigen.

Eine kleine Anzahl an Unterschriften ist zu tätigen.

Gestern bin ich extra unserem Briefträger hinterher gelaufen, weil er uns – Minuten bevor wir vom Einkaufen nach Hause kamen – eine Abholbenachrichtigung für ein Einschreiben in den Briefkasten geworfen hatte. Klar war: Das werden die Bauantragsunterlagen sein! Freude! Aufregung! Endlich geht es voran!
Dann setzten wir uns hin und lasen alles erst einmal in Ruhe durch – Ihr wisst schon: Alles in Frage stellen und so… Und leider wurden unsere Befürchtungen auch bestätigt. Es sind Fehler in den Bauantragsunterlagen. An mehreren Stellen ist die Größe unseres Grundstücks falsch und in der Anlage, in der es um eine Berechnung geht, in der nachgewiesen werden musste, dass es sich bei uns um eine Zweigeschossigkeit handelt, sind Zahlen in einer Rechnung falsch. Tolle Sache. Also mal wieder eine Email an das Architekturbüro geschrieben und jetzt heißt es wieder auf die Korrektur warten. In meiner Vorstellung sah ich mich schon am Montag zur Stadt fahren, um die Unterlagen abzugeben. Tja, Pustekuchen… Ich sag Euch, ich bin froh, wenn der Fortschritt der Arbeiten nur noch davon abhängig ist, wie viel Zeit WIR auf der Baustelle verbringen – und nicht mehr von irgendwelchen Subunternehmern der DFH. Mal sehen, wie schnell die Korrekturen jetzt gemacht werden…

 

Und los…!

Endlich gehen wir es nun wirklich an: Wir werden ein Haus bauen! Und wir möchten Euch gerne auf dem Weg dorthin mitnehmen, Euch Einblicke in unsere Planungen und Entscheidungen geben und Euch, was die Fortschritte angeht, auf dem Laufenden halten.

Noch sind wir keine Grundstücksbesitzer, wir haben aber eines im Auge und wenn alles gut geht, können wir vielleicht schon in naher Zukunft den ersten wichtigen (Fort-)Schritt vermelden. Das wäre großartig, denn dieses Fleckchen Erde wäre genau richtig für uns. Es ist ja nicht so einfach ein passendes Grundstück zu finden. Wie trifft man die Entscheidung, die vermutlich den gesamten Rest seines Lebens verändern/beeinflussen wird? Wir standen inzwischen schon vor einigen Grundstücken und haben uns gefragt, ob dies der Ort ist, an dem wir alt werden möchten. Schwierig. Das Gefühl stimmte bislang bei zwei Grundstücken, wovon es nun eins werden könnte, wenn denn auch nach dem Gespräch mit der Wohnbau GmbH noch immer alles passt.

Neben diesem spannenden Termin haben wir in den nächsten Wochen noch weitere wichtige Gespräche vor uns, nämlich mit Fertighaus-Anbietern. Ja, wir haben uns für ein Fertighaus entschieden, genauer gesagt, für ein Ausbauhaus. Das bedeutet, dass wir unser Haus in Eigenleistung ausbauen werden – der Fertighaus-Anbieter liefert einzig und allein den Rohbau und ggf. das zu verbauende Material. Über letzteren Punkt sind wir uns noch nicht ganz einig. Nach einer intensiveren Recherche gehören momentan noch drei Anbieter zu den Favoriten: Massa-Haus, ProHaus und allkauf. Zunächst haben wir jetzt mit den für unser Gebiet zuständigen Beratern dieser drei Firmen ein Informations-/Beratungsgespräch vereinbart und sind wahnsinnig gespannt, welchen Eindruck diese Unternehmen bei uns hinterlassen werden. Denn – ähnlich wie bei dem Grundstück auch – muss natürlich auch bei der Kooperation mit dem Fertighaus-Anbieter, neben dem Finanziellen, auch das Gefühl stimmen. Immerhin vertraut man dieser Firma dann die vermutlich größte Investition seines Lebens an… Wir werden auf jeden Fall über unsere Erfahrungen mit den einzelnen Anbietern berichten und Euch auf dem Laufenden halten.