Fertighausanbieter

Stelltermin!!! 

Nachdem sich unser Bodenplattentermin um gut vier Wochen nach hinten verschoben hatte, stand für mich außer Frage, dass sich auch der Stelltermin für das Haus (den wir ja auch noch nicht kannten) ebenfalls nach hinten verschieben würde. Wir hatten uns immer an unseren neuen Nachbarn, die auch mit massa bauen, orientiert. Wir waren immer etwas über vier Wochen hinter ihnen was alle relevanten Termine betraf. Daher rechneten wir mit einem Stelltermin Anfang September, weil auch dies etwas über vier Wochen nach ihrem Stelltermin gewesen wäre. Aber wie gesagt, nach dem Bodenplattendrama zweifelte ich ein wenig daran. Herr Prumenbül, der ewige Optimist, war hingegen der Meinung, dass das so klappen wird, weil er vermutete, dass das Haus schon längst in Produktion und der Stelltermin bereits lange klar war. 

Und tatsächlich sollte er Recht behalten… Seit gestern wissen wir nun sicher: Unser Haus wird *Trommelwirbel * vom 29.8. bis 31.8. gestellt – exakt vier Wochen nach dem Haus unserer Nachbarn! Ich bin total perplex, überrascht, aufgeregt, sprachlos (auch wenn man letzteres hier gerade nicht merkt ;-)). 

Heißt also – und darüber wird im massa-Forum ja immer wild spekuliert – da steckt schon eine Art System bzw. Zeitplanung hinter dieser Stelltermingeschichte. Muss ja eigentlich auch, denn so ein Haus wird ja nicht innerhalb weniger Tage produziert. Ausschlaggebend wird, so vermute ich, der Eingang der Finanzierungsbestätigung bei massa sein. Dann kommt alles ins Rollen und ist scheinbar auch durch (kleinere) Probleme auf dem Weg erstmal nicht mehr aufzuhalten. 

Wir sind jedenfalls sehr froh und hoffen, dass diese blöde Bodenplatte nun reibungslos über die Bühne geht. Dann werden wir bereits ab Anfang September jede freie Minute auf der Baustelle verbringen – ich freue mich (noch ;-)). 

Bodenplattenproblematik

Die eifrige Leserin/der eifrige Leser wird sich schon gewundert haben – sollten wir nicht so langsam mal verkünden, dass wir eine Bodenplatte haben und Euch mit Bildern (Bodenplatte von links, Bodenplatte von rechts, Bodenplatte aus der Vogelperspektive) überschütten. Zumindest haben mich schon einige Nachfragen von treuen Lesern erreicht – danke dafür und fürs fleißige Mitlesen 😉 

Daher nun mal ein kleines Update: Nein, wir haben leider noch keine Bodenplatte. Der eigentliche Termin musste – zum Leidwesen meiner Nerven – zweimal im kurzfristigen Zeitraum verschoben werden, um dann letztlich leider komplett gecancelt zu werden. Die genauen Gründe und Umstände werden wir zu einem späteren Zeitpunkt auch noch in einem separaten und ausführlichen Blogbeitrag schildern. 

Wichtig ist, dass wir am 10.8./11.8. nun den nächsten – und hoffentlich endgültigen – Bodenplattentermin haben. Ich kann aber bereits jetzt sagen, dass es gut aussieht, dass es klappt. Die angesprochenen Fotos der Bodenplatte aus jeder erdenklichen Perspektive werden also definitiv folgen, keine Sorge 😉 

Planungen Schornstein

Gestern kam dann noch eine Mail von der Firma Schiedel, die unseren Fertigteilschornstein herstellt. In einer Detailabfrage mussten wir angeben, ob wir bereits einen von der Firma hergestellten Ofenanschluss haben möchten und wenn ja, auf welcher Höhe. Zudem wurde die Anschlussseite, die Lage der Revisionstür und der Putztür festgelegt. Und wieder einmal stellten wir fest, dass die „Beratung“ seitens unseres Architekturbüros wirklich grausam schlecht war. Wir hatten ja so einige Probleme mit der Position des Schornsteins. Wir haben damals sehr lange darüber gegrübelt, welche Stelle die beste sein könnte und haben dem Architekten schließlich den Vorschlag gemacht, den Schornstein an der Stelle zu platzieren, an der er jetzt auch geplant ist. Unsere Idee wurde dann quasi einfach kommentarlos übernommen und eingezeichnet. Jetzt in der Detailplanung merkten wir dann, dass wir tatsächlich nie wirklich mit einem Fachmann über diese geplante Position gesprochen hatten. Erst ein Telefonat mit der Firma Schiedel half uns dann sehr weiter und führte dazu, dass wir die für uns richtige Platzierung des Kaminofens am Schornstein festlegen und alle weiteren Details klären konnten. Zudem hatte Schiedel festgestellt, dass unser Schornstein in den Plänen viel zu hoch über den First eingezeichnet war. Ein Anruf beim Architekten bestätigte dann das, was wir uns schon dachten: Es war ein Fehler. „Achso, ich habe einfach das Symbol genommen und so wie es war eingefügt.“ Da hat nur noch ein „UPS“ gefehlt… *grrr*  Also mal wieder das Fazit: mieses Architekturbüro, gute Beratung des Subunternehmers.

Finanzierungsbestätigung

Heute wurde uns von massa/DFH schriftlich bestätigt, dass unsere Finanzierungsbestätigung/Abtretungserklärung, die wir vor ein paar Tagen eingereicht hatten, akzeptiert wurde. Gute Nachrichten, denn jetzt kann es dann endgültig losgehen. Verständlicherweise wartet die DFH diesen Schritt immer ab, bevor man dann überhaupt in die Bodenplatten- und Hausstellplanung hinein genommen wird. Gut, dass es mit unserer Bank keine Probleme mit dem Formular von massa gab – da hört man auch anderes. Scheinbar tun sich einige Banken schwer damit dieses Formular zu akzeptieren. Manche Banken möchten wohl ihr eigenes Formular verwenden, was dann wiederum massa nicht gern sieht… Kompliziert, aber bei uns Gott sei Dank kein Problem, daher war die Sache auch flott abgehakt. Es kann nun also weitergehen… 🙂

Ab jetzt auch mit Baustellenschild von massa

Seit dem Baustellengespräch sind wir nun auch im Besitz eines Baustellenschilds von massa… 😉

Baustellenschild von massa

Unser Baustellenschild von massa

Unsere Bemusterung

Eingang Bemusterungszentrum

Der Eingang zum Bemusterungszentrum

Mit dem positiven Eindruck über das Baustellengespräch, aber trotzdem mit einem komischen Gefühl in der Magengegend sind wir am Donnerstag dann nach Hückelhoven zu Mobau Wirtz zur Bemusterung gefahren. Um genauer zu sein: Das mulmige Gefühl im Bauch hatte eigentlich eher ich. Man liest ja so einiges über die Bemusterung. Viele machen sehr negative Erfahrungen und kommen sich vor als würden sie über den Tisch gezogen werden. Intransparenz ist eigentlich der größte Kritikpunkt bei der Bemusterung, da man – so hieß es – keine Einzelpreise erfährt und nachher nur mit einer Gesamtsumme konfrontiert wird, bei der man nicht nachvollziehen kann, wie sie zustande kommt. Ein weiterer Kritikpunkt ist immer wieder der hohe Preis der einzelnen Materialien.

Welche Erfahrungen haben wir nun bei diesem Termin gemacht? Vorne weg: Insgesamt sehr positive. Wir wurden sehr freundlich von unserem Kundenbetreuer Herrn R. begrüßt und zunächst wurde uns erklärt, wie die Bemusterung ablaufen wird. Typischerweise beginnt der Termin mit dem technischen Teil/Pflichtteil. Hier bemustert man die Dinge, die bereits im Preis enthalten sind. Bei uns waren das die Haustür, die Farbe der Dachpfannen, die Farbe des Dachüberstands und die Treppe. Überall gibt es eine gewisse Auswahl im Standard und Möglichkeiten außerhalb dieses, was dann natürlich Aufpreis kostet. Für uns kann ich sagen, dass die Auswahl im Standard absolut ausreichend war.

Buchetreppe

Unsere Buchetreppe

Die Buchetreppe hatte uns sowieso von Anfang an gefallen, vor Ort haben wir uns dann nur noch für die Metallstäbe im Geländer entschieden. In Sachen Dachpfannenfarbe waren wir schon von unserem Bebauungsplan aus ein wenig eingeschränkt. Außerdem war für uns klar, dass wir den dunkelsten Grauton, evtl. sogar Schwarz haben wollten. Schlussendlich entschieden haben wir uns dann für „Granit“, den dunkelsten Grauton.

Haustür

Unsere Haustür

Und unter den acht Standardhaustüren haben wir so einige gefunden, die uns gefallen haben. Auch hier war für uns vorher schon klar, dass wir auf jeden Fall eine weiße Tür möchten. Somit mussten wir uns nur noch für das Design entscheiden – eine der Entscheidungen, für die wir am längsten gebraucht haben. Aus dem Pflichtteil sind wir also ohne zusätzliche Kosten heraus.

Finkenberger Longlife

Finkenberger Longlife „Granit“

Bevor wir dann zu dem sogenannten „emotionalen Teil“ übergegangen sind, besprach Herr R. mit uns das weitere Vorgehen und fragte nach unserer Strategie hinsichtlich des 1000 Euro-Gutscheins, der von massa bei uns dabei war. Die Frage ist eben, ob man nur diesen Gutschein nutzen möchte und seine sonstigen Materialien aber selber besorgt oder ob man sein Haus weitestgehend durch Mobau Wirtz ausstatten möchte. Letzteres hat sicherlich den Vorteil, dass man ein „Rundum-Sorglos-Paket“ erhält, weil alles komplett und passend geliefert wird. Zum Beispiel bekommt man eben nicht nur die Fliesen, die man sich ausgesucht hat, sondern auch den Fliesenkleber, Fugenmasse usw. in passender Menge. Für uns war aber klar, dass wir nur den 1000 Euro-Gutschein nutzen möchten und den ganzen Rest selbst besorgen werden. Durch diverse Baumarktbesuche im Vorfeld hatten wir uns bereits einen guten Überblick über die anstehenden Kosten verschafft und diese gut durchkalkuliert. Herr R. hat an keiner Stelle versucht uns davon abzubringen und uns was anderes aufzuquatschen – im Gegenteil: Von sich aus nannte er uns direkt Dinge, die für diesen Gutschein zu haben sind und führte uns dann explizit zu diesen. Theoretisch wäre es z.B. möglich gewesen die Innentüren zu bemustern – hier allerdings für die 1000 Euro nur in der günstigsten Kategorie, die uns aber nicht gefielen. Außerdem hatten wir im Internet bereits qualitativ hochwertige Türen zu einem guten Preis gefunden. Eine weitere Möglichkeit ist der Kauf von Fensterbänken oder aber ein Element für eine bodengleiche Dusche. Wir schauten uns zudem noch das Laminat an, weil wir überlegt hatten evtl. Laminat für das Obergeschoss zu kaufen – natürlich hätte dies mehr als 1000 Euro gekostet, aber ggf. wäre es ja letztlich trotzdem günstiger mit Abzug des Gutscheins. Doch als Herr R. uns dann den Quadratmeterpreis (natürlich inklusive aller Materialien) benannte, war uns schnell klar, dass dies für uns nicht in Frage kam. Aber immerhin – wir fragten nach dem Preis und bekamen auch einen genannt. Doch nicht ganz so intransparent.

Fensterbank: helopal Woodline

Fensterbank: helopal Woodline

Schlussendlich entschieden wir uns dann für sechs Fensterbänke und ein Element für die bodengleiche Dusche. Mit beidem, also Fensterbänken und Duschelement, kamen wir genau auf 1000 Euro. Und da war sie dann, die Intransparenz. Wir können tatsächlich nicht sagen, was die Einzelpreise sind. Mit Sicherheit waren die Fensterbänke im Vergleich zu welchen aus dem Fachhandel oder Baumarkt sehr teuer, gleiches gilt wahrscheinlich für das Duschelement. Auch hatte ich das Gefühl, dass Mobau Wirtz Spielraum in den Preisen hat und sich diese Möglichkeit gerne lassen möchte – das Duschelement war dann „rein zufällig“ gerade noch die Differenz zwischen den Fensterbänken und den 1000 Euro 😉 Dafür haben wir nun aber (aus unserer Sicht) sehr schöne Fensterbänke, die qualitativ schon etwas hochwertiger sind und beim Hersteller auch noch nicht wirklich lange im Sortiment – also top modern! 😉

Wir hatten auch nachgefragt, ob wir vielleicht das Gäste-Bad mit Sanitärobjekten (sprich Dusche, WC und Waschbecken inkl. Armaturen) ausstatten könnten. Im Vorfeld hatten wir deshalb explizit nach Preisen für diese Dinge geschaut und waren (mit Markenherstellern!) irgendwo im Bereich von 700 Euro gelandet. Als wir fragten, ob das nicht eine Idee für unseren Gutschein sei, winkte Herr R. direkt ab und sagte, dass wir damit weit (!) über den 1000 Euro liegen würden. Das also nur mal als Beispiel dafür, dass der Wert des Gutscheins außerhalb von Mobau Wirtz nicht wirklich 1000 Euro entspricht. Dies muss einem schon bewusst sein und wir würden raten, den Gutschein als „netten Bonus“ zu sehen und nicht real damit zu kalkulieren. Wer das dennoch machen möchte, sollte sich darauf einstellen, dass es sehr umständlich wird genaue Preise zu erfahren – im Grunde nur möglich, indem man einzelne Teile aussucht und nach der Differenz zu den 1000 Euro fragt. Sicherlich ein mühseliges Unterfangen. Für uns war das einfach nicht so wahnsinnig wichtig, weshalb wir uns darum auch nicht bemüht haben.

Insgesamt kann ich aber sagen, dass auch dieser Termin sehr positiv war. Wir sind freundlich und gut beraten worden. Wie es nun gewesen wäre, wenn wir unser komplettes Haus dort bemustert hätten, kann ich nicht einschätzen. Aber diese Wahl hat ja jeder. Ich bin froh, dass wir uns dafür entschieden haben, den gesamten Rest selbst zu besorgen, weil ich denke, dass man sehr viel Geld sparen kann. Andererseits haben wir damit natürlich auch mehr Aufwand. Wer also den Luxus haben möchte alles in passender Menge bis vor die Tür geliefert zu bekommen, der muss wohl in Kauf nehmen keine Einzelpreise zu erfahren. Gott sei Dank ist diese Entscheidung ja aber jedem freigestellt.

 

Wir haben einen Termin für das Baustellengespräch!

Anfang dieser Woche tauchte dann auch endlich online im Bauherren-Login der langersehnte grüne Haken bei der technischen Prüfung auf. War uns zwar ja schon klar, weil wir sonst nicht von Mobau Wirtz wegen der Bemusterung angerufen worden wären, aber es ist ja schön das nun auch schwarz auf weiß bzw. grün auf weiß zu sehen 😉

Und heute ging es dann munter weiter. Erst meldete sich die Firma, die für uns das Material für Heizung und Sanitär plant. Wir erhielten eine erste Information und die Ankündigung, dass sich in den nächsten Tagen nochmal jemand telefonisch bei uns melden wird, um ein Planungsgespräch zu führen, in dem wir die Position der Sanitäranlagen und ähnliches besprechen und festlegen, damit die Firma weiß, welches und wie viel Material benötigt wird.

Keine zwei Stunden später rief dann ein netter Mitarbeiter der Firma Glatthaar an, um einen Termin für das Baustellengespräch zu vereinbaren. Dieses haben wir nun am 11.Mai, also einen Tag vor der Bemusterung. Auch hier sind wir schon sehr gespannt, was uns so erwartet…

Insgesamt muss man sagen, dass wir nun auch die Erfahrung gemacht haben, die viele teilen, nämlich, dass die DFH an sich recht zügig und zuverlässig arbeitet. Wenn alle Unterlagen dort sind, setzen sie die entsprechenden Hebel schon angemessen schnell in Gang. Das Problem sind leider immer wieder die Subunternehmen – wie in unserem Fall eben das Architekturbüro. Hoffen wir mal, dass wir nun genug Ärger mit Subunternehmen hatten und dass die wenigen weiteren, mit denen wir noch zu tun haben, ihre Arbeit gut und zuverlässig machen.

Ansonsten haben wir schon vor einiger Zeit die Versorger kontaktiert (läuft ja für Gas, Wasser und Strom hier alles über e-regio) und um ein Angebot für die Anschlusserstellung gebeten. Die Vertragsunterlagen erhielten wir auch recht flott, sodass wir dann heute direkt alles unterschrieben haben. Und weil wir so schön „im flow“ waren, haben wir auch direkt den Bauherrenservice der Telekom angerufen und unseren Telefonanschluss auf den Weg gebracht. In Sachen Haus war es dann heute also ein ziemlich erfolgreicher Tag – so kann es doch bitte jetzt mal weitergehen. Den nächsten Haken würden wir dann gerne bei der Statik setzen, die wir noch von der DFH erhalten müssen.

Entscheidung getroffen

massahaus Haus-Dokumente-Ordner

massahaus Haus-Dokumente-Ordner

Was lange währt, wird endlich gut… Und so ist es auch dieses Mal. Nach vielen Stunden – ach was, Tagen und Wochen – intensiven Überlegens und Vergleichens haben wir uns nun also für einen Hausanbieter entschieden: Wir werden unser Haus mit massa bauen.
Das Gesamtpaket Preis-/Leistung war überzeugend. Lange im Rennen war auch ProHaus, die uns ebenfalls ein ganz gutes Angebot gemacht haben – und alle, die definitiv direkt ein Klinkerhaus haben möchten, kommen an ProHaus quasi nicht vorbei. Unser erster Gedanke (oder sagen wir vielmehr MEIN erster Gedanke) war auch, dass ich unbedingt ein Haus mit Klinkern haben möchte. Doch so nach und nach kristallisierte sich heraus, dass es mir nicht soooo wichtig war. Unser Plan ist es nun, in ein oder zwei Jahren noch Klinkerriemchen machen zu lassen – und bis dahin komme ich auch ganz gut mit einer schönen Putzfassade aus. Selbst wenn wir das Nachrüsten der Klinkerriemchen mit einrechnen, ist massa bei gleicher sonstiger Leistung bei uns noch ein gutes Stück günstiger als ProHaus. Aber da setzt natürlich sowieso jeder andere Prioritäten, weshalb eine solche Entscheidung wirklich sehr individuell ist.
Dennoch kann ich mich nur wiederholen, wie wichtig es ist, die Bau- und Leistungsbeschreibung der Unternehmen gut und komplett zu lesen und nicht müde zu werden, bei Unklarheiten nachzufragen. Zudem sollte man wirklich versuchen, die Firmen auf gleichem Niveau zu vergleichen – was tatsächlich mit einiger Mühe verbunden ist. Unser Verkaufsberater bei massa hat bei unserem heutigen Termin nochmals betont, dass er solche Kunden wie uns (die so intensiv jede Kleinigkeit lesen und nachfragen) noch nie hatte. Irre, wenn man bedenkt, wie viel Geld man da in die Hand nimmt – da möchte ich schon ganz genau Bescheid wissen und nicht das Gefühl haben, dass Fragen unbeantwortet geblieben sind oder womöglich gar nicht gestellt wurden! Um uns da treu zu bleiben, haben wir den Hausvertrag heute auch nicht gleich unterschrieben, sondern zur ausführlichen Lektüre mit nach Hause genommen. Nach erster, oberflächlicher Betrachtung haben wir aber nichts auszusetzen, sodass unserem Vorhaben wohl nichts mehr im Weg steht.

Wir sind froh diese Entscheidung nun getroffen zu haben und haben die Hoffnung, dass wir uns mit massa für den richtigen Vertragspartner entschieden haben – wir werden sehen… 🙂
Für Ende März steht nun die notarielle Beurkundung unseres Grundstücks an und dann können wir nur noch hoffen, dass die Stadt Euskirchen bei der nächsten Sitzung dem Bebauungsplan (so wie er ist) zustimmt und die Erschließung durch den Investor beginnen kann. Also bitte alle Daumen drücken!

Kurzes Update

Hier mal ein kleines Lebenszeichen von uns und ein kurzes Update dessen, was in den letzten Wochen passiert ist. Die Reservierung für das Grundstück haben wir nun bestätigt und auch bereits den Musterkaufvertrag erhalten. Diesen lassen wir kommende Woche durch einen Anwalt prüfen – unserer Einschätzung nach ist das zwar alles so in Ordnung, aber wir sind der Meinung, dass man bei einer so großen Menge Geld nicht an der Sicherheit, dass es auch wirklich alles seine Richtigkeit hat, sparen sollte.

Parallel haben wir die Hausanbieter auf zwei eingegrenzt und bemühen uns darum, zwischen beiden eine Vergleichbarkeit herzustellen, die es uns erleichtern soll, die für uns beste Entscheidung zu treffen. Wirklich nicht einfach, da man viele Dinge im ersten Ansatz überhaupt nicht vergleichen kann. Da geht schon ganz schön viel Zeit ins Land und viele Emails, Telefonate und Nachfragen. Ich muss sagen, dass ich das auf jeden Fall unterschätzt habe. Tatsächlich ist das für mich eine echte Geduldsprobe, aber vorschnell eine Entscheidung treffen möchte ich natürlich auch nicht. Und so ist es für mich schon mal eine gute Übung, denn Geduld werde ich wohl in den nächsten Monaten noch genug aufbringen müssen. Wir hoffen aber, dass wir in den nächsten Tagen dann verkünden können, mit welcher Firma wir das Abenteuer Hausbau wagen.

Zum Schluss noch ein Tipp für alle, die gerade in den ersten Überlegungen in Richtung Bau eines Ausbauhauses stecken und die Anbieter vergleichen möchten: Lest auf jeden Fall die jeweiligen Bau- und Leistungsbeschreibungen!!! Wir wurden (insbesondere von einem Anbieter) schon etwas erstaunt angeschaut, als wir erzählten, dass wir dieses Dokument sehr sorgfältig lesen werden. Aus deren Erfahrung machen das nur sehr wenige Kunden, woraus sich aber auch häufig für die Häuslebauer große Nachteile und Probleme (meist sogar finanzieller Art) ergeben. Natürlich ist das mühselig und nicht ganz so einfach zu lesen – zumal das meist 20 Seiten und mehr geballte Informationen sind, aber wir wollten schon sehr genau wissen, was auf uns zu kommt und dann kommt man daran nicht vorbei. Nach dieser Lektüre ergaben sich bei uns bei beiden Firmen noch viele Fragen, die für uns wirklich entscheidend waren. Diese haben wir dann bei beiden Hausanbietern angesprochen und weitere wichtige Informationen erhalten. Wir fühlen uns auf jeden Fall besser vorbereitet und haben die Hoffnung, dass dadurch wesentlich weniger unangenehme Überraschungen auf uns warten – obwohl uns natürlich bewusst ist, dass bestimmt auch irgendwas passieren wird, mit dem wir nicht gerechnet haben. Aber das gehört wohl dazu…

Und los…!

Endlich gehen wir es nun wirklich an: Wir werden ein Haus bauen! Und wir möchten Euch gerne auf dem Weg dorthin mitnehmen, Euch Einblicke in unsere Planungen und Entscheidungen geben und Euch, was die Fortschritte angeht, auf dem Laufenden halten.

Noch sind wir keine Grundstücksbesitzer, wir haben aber eines im Auge und wenn alles gut geht, können wir vielleicht schon in naher Zukunft den ersten wichtigen (Fort-)Schritt vermelden. Das wäre großartig, denn dieses Fleckchen Erde wäre genau richtig für uns. Es ist ja nicht so einfach ein passendes Grundstück zu finden. Wie trifft man die Entscheidung, die vermutlich den gesamten Rest seines Lebens verändern/beeinflussen wird? Wir standen inzwischen schon vor einigen Grundstücken und haben uns gefragt, ob dies der Ort ist, an dem wir alt werden möchten. Schwierig. Das Gefühl stimmte bislang bei zwei Grundstücken, wovon es nun eins werden könnte, wenn denn auch nach dem Gespräch mit der Wohnbau GmbH noch immer alles passt.

Neben diesem spannenden Termin haben wir in den nächsten Wochen noch weitere wichtige Gespräche vor uns, nämlich mit Fertighaus-Anbietern. Ja, wir haben uns für ein Fertighaus entschieden, genauer gesagt, für ein Ausbauhaus. Das bedeutet, dass wir unser Haus in Eigenleistung ausbauen werden – der Fertighaus-Anbieter liefert einzig und allein den Rohbau und ggf. das zu verbauende Material. Über letzteren Punkt sind wir uns noch nicht ganz einig. Nach einer intensiveren Recherche gehören momentan noch drei Anbieter zu den Favoriten: Massa-Haus, ProHaus und allkauf. Zunächst haben wir jetzt mit den für unser Gebiet zuständigen Beratern dieser drei Firmen ein Informations-/Beratungsgespräch vereinbart und sind wahnsinnig gespannt, welchen Eindruck diese Unternehmen bei uns hinterlassen werden. Denn – ähnlich wie bei dem Grundstück auch – muss natürlich auch bei der Kooperation mit dem Fertighaus-Anbieter, neben dem Finanziellen, auch das Gefühl stimmen. Immerhin vertraut man dieser Firma dann die vermutlich größte Investition seines Lebens an… Wir werden auf jeden Fall über unsere Erfahrungen mit den einzelnen Anbietern berichten und Euch auf dem Laufenden halten.