Grundstück

Land unter im Baugebiet

Seit einigen Tagen herrscht bei uns im Baugebiet quasi der Ausnahmezustand – durch die ganzen Regenfälle steht alles unter Wasser. Es kann ja noch nicht alles ordentlich abfließen und der Lehmboden ist nicht wirklich förderlich bei solchen Wetterverhältnissen, das wussten wir bereits und das war ja auch ausschlaggebend für unsere Entscheidung gegen einen Keller!

Hochwasser

Land unter

Bei uns kann ja (Gott sei Dank) noch nicht viel passieren. Letztlich ist (nach Aussagen von Nachbarn) nur das Loch für die Hausanschlusssäule voll gelaufen und alles steht unter Wasser. Trotzdem „leide“ ich mit den Nachbarn mit, die bereits mitten im Bau sind und für die das wirklich kein Spaß ist. Ich hoffe, dass alle Baustellen diese extreme Wetterlage gut überstehen und nirgends großartige Schäden entstehen. Drücken wir mal die Daumen,
dass es sich in den nächsten Tagen beruhigt!

Photocredits: Das Bild haben wir nicht selbst aufgenommen. Es wurde von einem unserer Nachbarn fotografiert und in unserer WhatsApp-Gruppe gepostet – danke Marco (vom Blog sarah-marco.net) für die „Live-Berichterstattung“ 😉

 

„Hello neighbours!“

Das, was vor 16 Jahren (ach herrje, das sind schon 16 Jahre her!) eine skurrile, kleine, pummelige Kanadierin abends auf einem abgelegenen Campingplatz zu uns sagte, als sie die Gebühr für eine Nacht kassieren wollte, hätten wir gestern nun etliche Male hintereinander sagen können 😉 Denn gestern haben wir einige unserer zukünftigen Nachbarn mal live und in Farbe kennenlernen dürfen. In Kontakt sind wir schon eine ganze Weile durch eine WhatsApp-Gruppe – viele sogar noch viel länger als wir dabei sind. Und zwei Treffen haben auch schon stattgefunden als wir noch nicht der Gruppe angehörten.

Schon die WhatsApp-Gruppe finde ich super – wer selber baut weiß, wie hilfreich es ist Menschen zu haben, die gerade dasselbe durchmachen wie man selber und somit auch immer jemanden zu haben, bei dem man „mal kurz“ nachfragen kann. Das klappt in unserer Gruppe wirklich toll und wir profitieren von den Erfahrungen der anderen.

Jetzt aber auch mal live zu sehen, mit wem man später die Adresse, also den Straßennamen, teilt, fand ich noch viel besser. Getroffen haben wir uns – dank bombiger Organisation einiger aus der WhatsApp-Gruppe – im Dorfgemeinschaftshaus von Flamersheim. Das Wetter spielte auch mit und so verbrachten wir einen total netten Nachmittag/Abend mit Grillen im Hof vom DGH. Und was soll ich sagen: Uns hat es sehr gefallen. Ich bin froh einen ersten, sehr positiven Eindruck von meinen zukünftigen Nachbarn erhalten zu haben und freue mich nun noch mehr als sowieso schon darauf, „bald“ 😉 in Flamersheim wohnen zu dürfen.

Ab jetzt auch mit Baustellenschild von massa

Seit dem Baustellengespräch sind wir nun auch im Besitz eines Baustellenschilds von massa… 😉

Baustellenschild von massa

Unser Baustellenschild von massa

Unser Baustellengespräch

Da waren sie nun endlich – die lang ersehnten Termine, mit denen es endlich vorwärts gehen wird. Zunächst hatten wir am 11.05. das Baustellengespräch. Dann heute die Bemusterung. Zu beiden Terminen schreibe ich ein paar Worte – allerdings in zwei verschiedenen Artikeln, sonst wird es zu lang 😉

Baustellengespräch
Um 14 Uhr trafen wir an unserem Grundstück auf den Projektleiter von Glatthaar, Herrn P., und auf unseren Kundenbetreuer von e-regio, ebenfalls Herrn P., um dessen Anwesenheit die Firma Glatthaar gebeten hatte. Schnell stellte sich heraus, dass es sehr sinnvoll war, dass jemand von Seiten der Versorger am Gespräch teilnahm, denn zunächst wurde überlegt, welchen Weg die Versorgungsleitungen nehmen sollen und wo dementsprechend dann auch demnächst unsere Baustromsäule stehen soll. Schwierig daran war, dass das Architekturbüro eine Position der Hausanschlüsse in die Pläne eingezeichnet hatte, bei der die Garage den direkten Weg zu den Leitungen der Straße versperrt hätte. Nur unter bestimmten Voraussetzungen werden die Leitungen unterhalb von Gebäuden, in unserem Fall unterhalb der Garage gelegt. Die beiden wurden sich aber recht schnell einig, dass Glatthaar die Mehrspartenhauseinführung ein wenig schräg  und ein wenig weiter nach vorne zur Straße hin in die Bodenplatte legt, sodass die Versorgungsleitungen dann vor der Garage und parallel zu dieser laufen können. Als das geklärt war, konnte Herr P. von e-regio sich wieder verabschieden. Mit Herrn P. von Glatthaar sind wir dann noch alle relevanten Aspekte für die Bodenplatte durchgegangen. Angefangen beim Aufbau und Material der Bodenplatte, über die erforderlichen Maschinen und deren Positionierung auf bzw. an unserem Grundstück, bis hin zu den Dingen, um die wir uns noch kümmern müssen und Zusatzleistungen, die wir gerne haben möchten.
Als Fazit kann ich nur sagen, dass es ein sehr angenehmes Gespräch war und wir uns sehr gut informiert und beraten fühlten. Herr P. machte auf uns den Eindruck eines absoluten Fachmannes und war stets darauf bedacht für uns die beste und kostengünstigste Variante zu finden. Vielen Dank an dieser Stelle dafür!

 

Erschließungsbeginn

Lange Zeit gab es nicht viel Neues. Warten war angesagt – darauf, dass wir unsere Finanzierung in trockene Tücher bringen und darauf, dass in unserem Neubaugebiet mit den Erschließungsmaßnahmen begonnen wird. Hinter beides können wir nun einen Haken machen. Die Bagger rollen, Baucontainer stehen und man sieht jede Menge Kanalrohre, die dann demnächst in der Erde verschwinden werden. Je nach Wetterlage wird die Erschließung wohl zwischen acht und zwölf Wochen dauern.

Kurzes Update

Hier mal ein kleines Lebenszeichen von uns und ein kurzes Update dessen, was in den letzten Wochen passiert ist. Die Reservierung für das Grundstück haben wir nun bestätigt und auch bereits den Musterkaufvertrag erhalten. Diesen lassen wir kommende Woche durch einen Anwalt prüfen – unserer Einschätzung nach ist das zwar alles so in Ordnung, aber wir sind der Meinung, dass man bei einer so großen Menge Geld nicht an der Sicherheit, dass es auch wirklich alles seine Richtigkeit hat, sparen sollte.

Parallel haben wir die Hausanbieter auf zwei eingegrenzt und bemühen uns darum, zwischen beiden eine Vergleichbarkeit herzustellen, die es uns erleichtern soll, die für uns beste Entscheidung zu treffen. Wirklich nicht einfach, da man viele Dinge im ersten Ansatz überhaupt nicht vergleichen kann. Da geht schon ganz schön viel Zeit ins Land und viele Emails, Telefonate und Nachfragen. Ich muss sagen, dass ich das auf jeden Fall unterschätzt habe. Tatsächlich ist das für mich eine echte Geduldsprobe, aber vorschnell eine Entscheidung treffen möchte ich natürlich auch nicht. Und so ist es für mich schon mal eine gute Übung, denn Geduld werde ich wohl in den nächsten Monaten noch genug aufbringen müssen. Wir hoffen aber, dass wir in den nächsten Tagen dann verkünden können, mit welcher Firma wir das Abenteuer Hausbau wagen.

Zum Schluss noch ein Tipp für alle, die gerade in den ersten Überlegungen in Richtung Bau eines Ausbauhauses stecken und die Anbieter vergleichen möchten: Lest auf jeden Fall die jeweiligen Bau- und Leistungsbeschreibungen!!! Wir wurden (insbesondere von einem Anbieter) schon etwas erstaunt angeschaut, als wir erzählten, dass wir dieses Dokument sehr sorgfältig lesen werden. Aus deren Erfahrung machen das nur sehr wenige Kunden, woraus sich aber auch häufig für die Häuslebauer große Nachteile und Probleme (meist sogar finanzieller Art) ergeben. Natürlich ist das mühselig und nicht ganz so einfach zu lesen – zumal das meist 20 Seiten und mehr geballte Informationen sind, aber wir wollten schon sehr genau wissen, was auf uns zu kommt und dann kommt man daran nicht vorbei. Nach dieser Lektüre ergaben sich bei uns bei beiden Firmen noch viele Fragen, die für uns wirklich entscheidend waren. Diese haben wir dann bei beiden Hausanbietern angesprochen und weitere wichtige Informationen erhalten. Wir fühlen uns auf jeden Fall besser vorbereitet und haben die Hoffnung, dass dadurch wesentlich weniger unangenehme Überraschungen auf uns warten – obwohl uns natürlich bewusst ist, dass bestimmt auch irgendwas passieren wird, mit dem wir nicht gerechnet haben. Aber das gehört wohl dazu…

Grundstück reserviert!!

Noch letzte Woche war ich schier verzweifelt, weil ich der festen Überzeugung war, dass wir nie, nie, nie ein Grundstück finden werden. Gut, ich gebe zu, das war wohl etwas übertrieben. Ich bin einfach so gar nicht geduldig – insbesondere dann nicht, wenn es um Dinge geht, die mir enorm wichtig sind.

Am Wochenende dann haben wir im Internet ein Grundstück in einem Neubaugebiet entdeckt, das uns schon von der Beschreibung und Lage her sehr gut gefiel. Als wir hingefahren sind und uns das Baugebiet, die Nachbarschaft und die weitere Umgebung angeschaut haben, waren wir beide völlig begeistert. Uns war sehr schnell klar: Da möchten wir wohnen! Also flugs den Investor kontaktiert und für heute einen Termin vereinbart. Und was soll ich sagen – dieses wahnsinnig gute Gefühl war auch während des Gesprächs noch da. Es passt einfach… und nun ist es für uns für die nächsten zwei Wochen reserviert. Verrückt irgendwie…

So richtig viel überlegen müssen wir wohl nicht, ob wir es wirklich nehmen, eher noch ein paar Dinge überdenken, abklären. Wenn wir uns dann dafür entscheiden, erhalten wir einen Musterkaufvertrag zur Prüfung und danach wird dann alles notariell festgemacht. Es liegt noch irre viel vor uns, aber es ist total schön endlich mal den allerersten kleinen Schritt gemacht zu haben.

Und los…!

Endlich gehen wir es nun wirklich an: Wir werden ein Haus bauen! Und wir möchten Euch gerne auf dem Weg dorthin mitnehmen, Euch Einblicke in unsere Planungen und Entscheidungen geben und Euch, was die Fortschritte angeht, auf dem Laufenden halten.

Noch sind wir keine Grundstücksbesitzer, wir haben aber eines im Auge und wenn alles gut geht, können wir vielleicht schon in naher Zukunft den ersten wichtigen (Fort-)Schritt vermelden. Das wäre großartig, denn dieses Fleckchen Erde wäre genau richtig für uns. Es ist ja nicht so einfach ein passendes Grundstück zu finden. Wie trifft man die Entscheidung, die vermutlich den gesamten Rest seines Lebens verändern/beeinflussen wird? Wir standen inzwischen schon vor einigen Grundstücken und haben uns gefragt, ob dies der Ort ist, an dem wir alt werden möchten. Schwierig. Das Gefühl stimmte bislang bei zwei Grundstücken, wovon es nun eins werden könnte, wenn denn auch nach dem Gespräch mit der Wohnbau GmbH noch immer alles passt.

Neben diesem spannenden Termin haben wir in den nächsten Wochen noch weitere wichtige Gespräche vor uns, nämlich mit Fertighaus-Anbietern. Ja, wir haben uns für ein Fertighaus entschieden, genauer gesagt, für ein Ausbauhaus. Das bedeutet, dass wir unser Haus in Eigenleistung ausbauen werden – der Fertighaus-Anbieter liefert einzig und allein den Rohbau und ggf. das zu verbauende Material. Über letzteren Punkt sind wir uns noch nicht ganz einig. Nach einer intensiveren Recherche gehören momentan noch drei Anbieter zu den Favoriten: Massa-Haus, ProHaus und allkauf. Zunächst haben wir jetzt mit den für unser Gebiet zuständigen Beratern dieser drei Firmen ein Informations-/Beratungsgespräch vereinbart und sind wahnsinnig gespannt, welchen Eindruck diese Unternehmen bei uns hinterlassen werden. Denn – ähnlich wie bei dem Grundstück auch – muss natürlich auch bei der Kooperation mit dem Fertighaus-Anbieter, neben dem Finanziellen, auch das Gefühl stimmen. Immerhin vertraut man dieser Firma dann die vermutlich größte Investition seines Lebens an… Wir werden auf jeden Fall über unsere Erfahrungen mit den einzelnen Anbietern berichten und Euch auf dem Laufenden halten.