Planung

Erste Prognosen in Richtung Bodenplattentermin

Heute rief Herr P. von Glatthaar mit den Worten „Es kann losgehen, Frau `Prumenbül´!“ an. Ich war völlig verwirrt – hatte ich doch gestern erst noch mit unserer Kundenbetreuerin von massa gesprochen und erfahren, dass zwar die Lastenberechnung inzwischen fertig ist, wir uns in Sachen Statik aber noch etwas gedulden müssen. Und dann heute diese Aussage? Naja, Herr P. führte das dann etwas weiter aus und es stellte sich heraus, dass die Lastenberechnung heute auch bei ihm angekommen ist und er damit rechnet, dass die Statik bis zum 13.06. fertig sein wird. Diese müssen wir dann mitsamt der Baubeginnsanzeige bei der Stadt Euskirchen einreichen und dann kann es nach einer Woche wirklich mit den Tiefbauarbeiten losgehen. Das hieße also KW25 Tiefbauarbeiten, KW26 Bodenplatte. Herr P. bespricht die Terminierung nun mit unserem Tiefbauer und wird uns ins den nächsten Tagen einen genauen Terminplan inkl. konkretem Bodenplattentermin zukommen lassen. Coole Sache 😉 Vielleicht könnt Ihr Euch vorstellen, wie ich mich gefreut habe. Ich hoffe jetzt einfach mal, dass das alles so klappt. Innerlich hatte ich mit einem Bodenplattentermin etwa zu Beginn meiner Sommerferien gerechnet – nun lägen wir etwa zwei Wochen vor meinem „internen Terminplan“ 😉 Ich wiederhole mich: Coole Sache 😉

Planungsgespräch Heizung und Sanitär

Heute konnten wir wieder einen Haken auf unserer Liste mit den noch abzuarbeitenden Schritten vor Bodenplatte und Hausstellung machen: Das telefonische Planungsgespräch für Heizung und Sanitär.

Die Firma, die für uns das Material für die Heizungs-, Be- und Entlüftungs- und Sanitäranlagen plant, war heute mit uns zu einem telefonischen Planungsgespräch verabredet. In diesem Gespräch wurden noch Details (vor allem in Sachen Positionierung der Anlagen) geklärt. So wurde z.B. gefragt, ob alle Sanitäranlagen so realisiert werden sollen, wie sie in unseren Plänen eingezeichnet sind, wo unsere Waschmaschine stehen wird, wo in unserer Küche Spüle, Herd und Spülmaschine sein werden, wo die Lage der Hausanschlüsse ist und ob sich etwas an der Lage der Abwasseranschlüsse und Fallstränge verändert hat. Da es bei uns kaum Änderungen gab, ging das Gespräch sehr schnell.

Die Vorbereitung und Organisation seitens der Firma kann man noch positiv herausstellen. Bis auf die Tatsache, dass es doch länger als erwartet gedauert hat, bis wir angerufen wurden, hat man uns schon letzte Woche per Mail eine Liste mit den zu klärenden Fragen geschickt. So konnten wir jede Frage in Ruhe durchgehen/besprechen und mit einem Blick in unsere Pläne überlegen, ob wir etwas ändern möchten oder nicht. Diese Fragen konnten wir dementsprechend heute schnell klären und auch noch unsere Fragen loswerden. Top!

Unsere Bemusterung

Eingang Bemusterungszentrum

Der Eingang zum Bemusterungszentrum

Mit dem positiven Eindruck über das Baustellengespräch, aber trotzdem mit einem komischen Gefühl in der Magengegend sind wir am Donnerstag dann nach Hückelhoven zu Mobau Wirtz zur Bemusterung gefahren. Um genauer zu sein: Das mulmige Gefühl im Bauch hatte eigentlich eher ich. Man liest ja so einiges über die Bemusterung. Viele machen sehr negative Erfahrungen und kommen sich vor als würden sie über den Tisch gezogen werden. Intransparenz ist eigentlich der größte Kritikpunkt bei der Bemusterung, da man – so hieß es – keine Einzelpreise erfährt und nachher nur mit einer Gesamtsumme konfrontiert wird, bei der man nicht nachvollziehen kann, wie sie zustande kommt. Ein weiterer Kritikpunkt ist immer wieder der hohe Preis der einzelnen Materialien.

Welche Erfahrungen haben wir nun bei diesem Termin gemacht? Vorne weg: Insgesamt sehr positive. Wir wurden sehr freundlich von unserem Kundenbetreuer Herrn R. begrüßt und zunächst wurde uns erklärt, wie die Bemusterung ablaufen wird. Typischerweise beginnt der Termin mit dem technischen Teil/Pflichtteil. Hier bemustert man die Dinge, die bereits im Preis enthalten sind. Bei uns waren das die Haustür, die Farbe der Dachpfannen, die Farbe des Dachüberstands und die Treppe. Überall gibt es eine gewisse Auswahl im Standard und Möglichkeiten außerhalb dieses, was dann natürlich Aufpreis kostet. Für uns kann ich sagen, dass die Auswahl im Standard absolut ausreichend war.

Buchetreppe

Unsere Buchetreppe

Die Buchetreppe hatte uns sowieso von Anfang an gefallen, vor Ort haben wir uns dann nur noch für die Metallstäbe im Geländer entschieden. In Sachen Dachpfannenfarbe waren wir schon von unserem Bebauungsplan aus ein wenig eingeschränkt. Außerdem war für uns klar, dass wir den dunkelsten Grauton, evtl. sogar Schwarz haben wollten. Schlussendlich entschieden haben wir uns dann für „Granit“, den dunkelsten Grauton.

Haustür

Unsere Haustür

Und unter den acht Standardhaustüren haben wir so einige gefunden, die uns gefallen haben. Auch hier war für uns vorher schon klar, dass wir auf jeden Fall eine weiße Tür möchten. Somit mussten wir uns nur noch für das Design entscheiden – eine der Entscheidungen, für die wir am längsten gebraucht haben. Aus dem Pflichtteil sind wir also ohne zusätzliche Kosten heraus.

Finkenberger Longlife

Finkenberger Longlife „Granit“

Bevor wir dann zu dem sogenannten „emotionalen Teil“ übergegangen sind, besprach Herr R. mit uns das weitere Vorgehen und fragte nach unserer Strategie hinsichtlich des 1000 Euro-Gutscheins, der von massa bei uns dabei war. Die Frage ist eben, ob man nur diesen Gutschein nutzen möchte und seine sonstigen Materialien aber selber besorgt oder ob man sein Haus weitestgehend durch Mobau Wirtz ausstatten möchte. Letzteres hat sicherlich den Vorteil, dass man ein „Rundum-Sorglos-Paket“ erhält, weil alles komplett und passend geliefert wird. Zum Beispiel bekommt man eben nicht nur die Fliesen, die man sich ausgesucht hat, sondern auch den Fliesenkleber, Fugenmasse usw. in passender Menge. Für uns war aber klar, dass wir nur den 1000 Euro-Gutschein nutzen möchten und den ganzen Rest selbst besorgen werden. Durch diverse Baumarktbesuche im Vorfeld hatten wir uns bereits einen guten Überblick über die anstehenden Kosten verschafft und diese gut durchkalkuliert. Herr R. hat an keiner Stelle versucht uns davon abzubringen und uns was anderes aufzuquatschen – im Gegenteil: Von sich aus nannte er uns direkt Dinge, die für diesen Gutschein zu haben sind und führte uns dann explizit zu diesen. Theoretisch wäre es z.B. möglich gewesen die Innentüren zu bemustern – hier allerdings für die 1000 Euro nur in der günstigsten Kategorie, die uns aber nicht gefielen. Außerdem hatten wir im Internet bereits qualitativ hochwertige Türen zu einem guten Preis gefunden. Eine weitere Möglichkeit ist der Kauf von Fensterbänken oder aber ein Element für eine bodengleiche Dusche. Wir schauten uns zudem noch das Laminat an, weil wir überlegt hatten evtl. Laminat für das Obergeschoss zu kaufen – natürlich hätte dies mehr als 1000 Euro gekostet, aber ggf. wäre es ja letztlich trotzdem günstiger mit Abzug des Gutscheins. Doch als Herr R. uns dann den Quadratmeterpreis (natürlich inklusive aller Materialien) benannte, war uns schnell klar, dass dies für uns nicht in Frage kam. Aber immerhin – wir fragten nach dem Preis und bekamen auch einen genannt. Doch nicht ganz so intransparent.

Fensterbank: helopal Woodline

Fensterbank: helopal Woodline

Schlussendlich entschieden wir uns dann für sechs Fensterbänke und ein Element für die bodengleiche Dusche. Mit beidem, also Fensterbänken und Duschelement, kamen wir genau auf 1000 Euro. Und da war sie dann, die Intransparenz. Wir können tatsächlich nicht sagen, was die Einzelpreise sind. Mit Sicherheit waren die Fensterbänke im Vergleich zu welchen aus dem Fachhandel oder Baumarkt sehr teuer, gleiches gilt wahrscheinlich für das Duschelement. Auch hatte ich das Gefühl, dass Mobau Wirtz Spielraum in den Preisen hat und sich diese Möglichkeit gerne lassen möchte – das Duschelement war dann „rein zufällig“ gerade noch die Differenz zwischen den Fensterbänken und den 1000 Euro 😉 Dafür haben wir nun aber (aus unserer Sicht) sehr schöne Fensterbänke, die qualitativ schon etwas hochwertiger sind und beim Hersteller auch noch nicht wirklich lange im Sortiment – also top modern! 😉

Wir hatten auch nachgefragt, ob wir vielleicht das Gäste-Bad mit Sanitärobjekten (sprich Dusche, WC und Waschbecken inkl. Armaturen) ausstatten könnten. Im Vorfeld hatten wir deshalb explizit nach Preisen für diese Dinge geschaut und waren (mit Markenherstellern!) irgendwo im Bereich von 700 Euro gelandet. Als wir fragten, ob das nicht eine Idee für unseren Gutschein sei, winkte Herr R. direkt ab und sagte, dass wir damit weit (!) über den 1000 Euro liegen würden. Das also nur mal als Beispiel dafür, dass der Wert des Gutscheins außerhalb von Mobau Wirtz nicht wirklich 1000 Euro entspricht. Dies muss einem schon bewusst sein und wir würden raten, den Gutschein als „netten Bonus“ zu sehen und nicht real damit zu kalkulieren. Wer das dennoch machen möchte, sollte sich darauf einstellen, dass es sehr umständlich wird genaue Preise zu erfahren – im Grunde nur möglich, indem man einzelne Teile aussucht und nach der Differenz zu den 1000 Euro fragt. Sicherlich ein mühseliges Unterfangen. Für uns war das einfach nicht so wahnsinnig wichtig, weshalb wir uns darum auch nicht bemüht haben.

Insgesamt kann ich aber sagen, dass auch dieser Termin sehr positiv war. Wir sind freundlich und gut beraten worden. Wie es nun gewesen wäre, wenn wir unser komplettes Haus dort bemustert hätten, kann ich nicht einschätzen. Aber diese Wahl hat ja jeder. Ich bin froh, dass wir uns dafür entschieden haben, den gesamten Rest selbst zu besorgen, weil ich denke, dass man sehr viel Geld sparen kann. Andererseits haben wir damit natürlich auch mehr Aufwand. Wer also den Luxus haben möchte alles in passender Menge bis vor die Tür geliefert zu bekommen, der muss wohl in Kauf nehmen keine Einzelpreise zu erfahren. Gott sei Dank ist diese Entscheidung ja aber jedem freigestellt.

 

Unser Baustellengespräch

Da waren sie nun endlich – die lang ersehnten Termine, mit denen es endlich vorwärts gehen wird. Zunächst hatten wir am 11.05. das Baustellengespräch. Dann heute die Bemusterung. Zu beiden Terminen schreibe ich ein paar Worte – allerdings in zwei verschiedenen Artikeln, sonst wird es zu lang 😉

Baustellengespräch
Um 14 Uhr trafen wir an unserem Grundstück auf den Projektleiter von Glatthaar, Herrn P., und auf unseren Kundenbetreuer von e-regio, ebenfalls Herrn P., um dessen Anwesenheit die Firma Glatthaar gebeten hatte. Schnell stellte sich heraus, dass es sehr sinnvoll war, dass jemand von Seiten der Versorger am Gespräch teilnahm, denn zunächst wurde überlegt, welchen Weg die Versorgungsleitungen nehmen sollen und wo dementsprechend dann auch demnächst unsere Baustromsäule stehen soll. Schwierig daran war, dass das Architekturbüro eine Position der Hausanschlüsse in die Pläne eingezeichnet hatte, bei der die Garage den direkten Weg zu den Leitungen der Straße versperrt hätte. Nur unter bestimmten Voraussetzungen werden die Leitungen unterhalb von Gebäuden, in unserem Fall unterhalb der Garage gelegt. Die beiden wurden sich aber recht schnell einig, dass Glatthaar die Mehrspartenhauseinführung ein wenig schräg  und ein wenig weiter nach vorne zur Straße hin in die Bodenplatte legt, sodass die Versorgungsleitungen dann vor der Garage und parallel zu dieser laufen können. Als das geklärt war, konnte Herr P. von e-regio sich wieder verabschieden. Mit Herrn P. von Glatthaar sind wir dann noch alle relevanten Aspekte für die Bodenplatte durchgegangen. Angefangen beim Aufbau und Material der Bodenplatte, über die erforderlichen Maschinen und deren Positionierung auf bzw. an unserem Grundstück, bis hin zu den Dingen, um die wir uns noch kümmern müssen und Zusatzleistungen, die wir gerne haben möchten.
Als Fazit kann ich nur sagen, dass es ein sehr angenehmes Gespräch war und wir uns sehr gut informiert und beraten fühlten. Herr P. machte auf uns den Eindruck eines absoluten Fachmannes und war stets darauf bedacht für uns die beste und kostengünstigste Variante zu finden. Vielen Dank an dieser Stelle dafür!

 

Wir haben einen Termin für das Baustellengespräch!

Anfang dieser Woche tauchte dann auch endlich online im Bauherren-Login der langersehnte grüne Haken bei der technischen Prüfung auf. War uns zwar ja schon klar, weil wir sonst nicht von Mobau Wirtz wegen der Bemusterung angerufen worden wären, aber es ist ja schön das nun auch schwarz auf weiß bzw. grün auf weiß zu sehen 😉

Und heute ging es dann munter weiter. Erst meldete sich die Firma, die für uns das Material für Heizung und Sanitär plant. Wir erhielten eine erste Information und die Ankündigung, dass sich in den nächsten Tagen nochmal jemand telefonisch bei uns melden wird, um ein Planungsgespräch zu führen, in dem wir die Position der Sanitäranlagen und ähnliches besprechen und festlegen, damit die Firma weiß, welches und wie viel Material benötigt wird.

Keine zwei Stunden später rief dann ein netter Mitarbeiter der Firma Glatthaar an, um einen Termin für das Baustellengespräch zu vereinbaren. Dieses haben wir nun am 11.Mai, also einen Tag vor der Bemusterung. Auch hier sind wir schon sehr gespannt, was uns so erwartet…

Insgesamt muss man sagen, dass wir nun auch die Erfahrung gemacht haben, die viele teilen, nämlich, dass die DFH an sich recht zügig und zuverlässig arbeitet. Wenn alle Unterlagen dort sind, setzen sie die entsprechenden Hebel schon angemessen schnell in Gang. Das Problem sind leider immer wieder die Subunternehmen – wie in unserem Fall eben das Architekturbüro. Hoffen wir mal, dass wir nun genug Ärger mit Subunternehmen hatten und dass die wenigen weiteren, mit denen wir noch zu tun haben, ihre Arbeit gut und zuverlässig machen.

Ansonsten haben wir schon vor einiger Zeit die Versorger kontaktiert (läuft ja für Gas, Wasser und Strom hier alles über e-regio) und um ein Angebot für die Anschlusserstellung gebeten. Die Vertragsunterlagen erhielten wir auch recht flott, sodass wir dann heute direkt alles unterschrieben haben. Und weil wir so schön „im flow“ waren, haben wir auch direkt den Bauherrenservice der Telekom angerufen und unseren Telefonanschluss auf den Weg gebracht. In Sachen Haus war es dann heute also ein ziemlich erfolgreicher Tag – so kann es doch bitte jetzt mal weitergehen. Den nächsten Haken würden wir dann gerne bei der Statik setzen, die wir noch von der DFH erhalten müssen.

Wir haben einen Bemusterungstermin!

Tatsächlich kam heute der lang ersehnte Anruf von Mobau Wirtz mit der Einladung zur Bemusterung. Am 12. Mai machen wir uns auf den Weg nach Hückelhoven und werden uns dort mal anschauen, was für Möglichkeiten zur Gestaltung unseres Hauses wir haben. Kaufen möchten wir dort nichts. Dennoch wird es bestimmt interessant und wir freuen uns darauf. Und natürlich werden wir detailliert berichten, wie es bei uns ablief, da man ja die dollsten Dinge von diesem Bemusterungstag hört. Also seid so gespannt wie wir 😉

Von zu bestehenden Prüfungen…

Da denkt man, man hat im Studium und Referendariat genug Prüfungen hinter sich gebracht und auf genug Prüfungsergebnisse gewartet und dann steht da noch die technische Prüfung unseres Häuschens an – und damit verbunden wieder das Warten auf die Prüfungsergebnisse 😉
Im Vorhinein hatte ich die sogenannte „Technische Prüfung“ eher als Routinepunkt gesehen und mir darüber gar nicht so viele Gedanken gemacht. Doch als es bei uns dann schon wieder recht lange dauerte und sich in unserem Bauherren-Login einfach kein grüner Haken zeigen wollte, machte ich mir doch ein paar Gedanken. Im massa-Forum hatte ich schon einige Beiträge zu diesem Thema gelesen und wusste daher, dass man durch diese Prüfung natürlich durchaus durchfallen kann und sich damit eben wieder alles verzögert. Und ganz ehrlich: Das Vertrauen in unser Architekturbüro ist im Grunde gleich Null. Daher konnten wir uns wirklich sehr gut vorstellen, dass die DFH den ein oder anderen Fehler (den wir vielleicht mangels Fachkompetenz) übersehen hatten, doch noch findet.

Und tatsächlich bekamen wir – natürlich wieder ohne jegliche telefonische Vorwarnung oder Erklärung – ein Schreiben unseres Architekturbüros, welches die „Nachforderungen“ der DFH enthielt. Im Grunde handelte es sich hierbei um unser Planungsprotokoll, in dem sich noch der ein oder andere Fehler eingeschlichen hatte. Gut, also kontrolliert und unterschrieben – abgehakt. Jetzt müsste doch der grüne Haken in Sachen technischer Prüfung auftauchen… Es tat sich nichts. Ich spielte schon mit dem Gedanken unserer Kundenbetreuerin mal wieder auf den Anrufbeantworter zu sprechen und um Rückruf zu bitten, da flatterte der nächste Brief des Architekten ins Haus. Wieder eine „Nachforderung“ der DFH mit dem Kommentar (und ich war unglaublich überrascht, dass es mal möglich gewesen war, wenigstens ein bisschen mehr zum Grund des Schreibens zu formulieren) „das hatte ich beim letzten Brief vergessen dazu zu legen.“ Achso, nee, ist klar – wäre das das erste Mal gewesen, dass dieses Büro etwas vergessen oder falsch gemacht hat, wäre das für mich überhaupt kein Problem gewesen. Da es aber nun der drölftausendste Fehler in den letzten Monaten war, war ich ganz schön sauer. Nun gut, Ärger heruntergeschluckt, kontrolliert, unterschrieben und weg damit.

Wenn nun alles gut geht, erscheint in den nächsten Tag der lang ersehnte grüne Haken und wir werden zur Bemusterung eingeladen…

Tiefbauerproblem gelöst!

Wir haben einen Tiefbauer! Ich kann es noch so gar nicht fassen. Ähnlich wie ich es nicht fassen konnte, dass sich die Suche nach einem Tiefbauer als so schwierig herausstellte.
Aber fangen wir mal von vorne an: Anfangs noch recht naiv, begaben wir uns Anfang März auf die Suche nach einem Fachmann für die notwendigen Erdarbeiten. Da uns klar war, dass die Firmen natürlich einige Unterlagen von uns benötigen (Lageplan, Bodengutachten usw.), entschieden wir uns für eine E-Mail als erste Kontaktaufnahme, der wir dann die entsprechenden Informationen angehängt haben. Insgesamt schrieben wir rund 25 Firmen aus der Umgebung an. Die ersten Antworten erhielten wir nach einigen Tagen: Absagen. Zu viel zu tun, können keine weiteren Aufträge mehr annehmen, Kalkulationsabteilung vollkommen ausgelastet… Super, das ging ja gut los! Nach diesen wenigen direkten Absagen hörten wir zunächst mal länger nichts mehr.
Nach etwa zwei Wochen telefonierte ich dann an einem Tag alle Firmen durch, die sich nicht gemeldet hatten. Ergebnis: Viele überlastete Ehefrauen und Sekretärinnen, die „die Unterlagen dem Mann auf den Schreibtisch gelegt haben“ oder dann direkt am Telefon erklärten, dass sie zu viel zu tun hätten. Einige wenige versprachen aber noch ein Angebot zu schicken. Nun denn, wir warteten (können wir ja inzwischen ganz gut ;-))… Viel tat sich aber nicht mehr – insgesamt lag die Ausbeute bei drei Angeboten von 25 angeschriebenen Unternehmen. Prima, ich (als naiver Bauneuling) hatte mir das natürlich ganz anders vorgestellt und geriet geringfügig in Panik! Die erhaltenen Angebote waren teilweise unvollständig bzw. nicht exakt das, was wir angefragt hatten und insgesamt schwer zu vergleich. Uff!

Da kam uns unser Verkaufsberater, Herr H., in den Sinn. Schon ganz früh in den Gesprächen hatte er immer davon erzählt, dass sich ein Kollege von ihm ein zweites Standbein in Sachen Tiefbau  aufgebaut hat. „Wenn Sie jemanden für die Erdarbeiten suchen, dann sagen Sie Bescheid, ich gebe Ihnen die Kontaktdaten.“ Gesagt, getan – und zack hatte ich einen Fachmann am Apparat, der sich ausschließlich auf Tiefbauarbeiten für massa spezialisiert hat und sich auch endlich mal mit uns am Grundstück treffen wollte, um sich die Sache anzuschauen. SO hatte ich mir das doch vorgestellt! 🙂 Das Gespräch am Grundstück war gut, das Angebot passte und nun haben wir nach zweimonatiger Suche tatsächlich einen Tiefbauer. Die Erleichterung ist groß – und ein dickes Dankeschön geht an Herrn H. für den heißen Tipp 🙂

Baugenehmigung nun da!

Nur ein kleines Update heute: Wir haben nun ganz offiziell die Baugenehmigung! Einmal durchatmen, bitte! 🙂

Baugenehmigung oder Eingangsbestätigung – das ist hier die Frage!

Man hätte es für einen Aprilscherz halten können, aber leider rief niemand „April, April!“. Tatsächlich hat unser Architekturbüro einfach nur mal wieder nicht ordentlich gearbeitet. Welch Überraschung!

Die angekündigten Originale der Baugenehmigung kamen gestern per Post. Wir haben uns schon seit der Mail mit der Ankündigung der Baugenehmigung und den Scans im Anhang gewundert, wo denn das Formular für die Baubeginnsanzeige und unser Baustellenschild sind. Wir hatten schon viel darüber gelesen und wussten auch durch die Whats-App-Gruppe der Nachbarn unseres Neubaugebiets, dass diese Unterlagen eigentlich der Baugenehmigung beiliegen sollten. Nun gut, dachten wir uns, eine richtige Baugenehmigung erwarteten wir ja sowieso nicht, da wir das Ganze nur im Freistellungsverfahren nach §67 beantragt hatten. Doch trotzdem blieb so ein ungutes Gefühl, welches mich dazu trieb, unserem Sachbearbeiter bei der Stadt Euskirchen eine Mail zu schreiben und nachzufragen, woher wir nun das Formular für die Baubeginnsanzeige bekommen würden.

Heute erhielt ich per Mail die Antwort, dass dieses Formular dabei sein würde, wenn wir denn in KW14 dann auch unsere Baugenehmigung erhalten würden! Waaaasssss? Wir hatten doch schon die Mail und die Originale vom Architekten mit den Worten „anbei die Originale Ihrer Baugnehmigung“ erhalten. Verwirrung! Also rief ich unseren Sachbearbeiter an und der nette Herr B. erklärte mir, dass es sich bei den Unterlagen, die wir erhalten hatten, um die Eingangsbestätigung handeln würde – die Baugenehmigung käme noch. Interessant! Ich war echt platt. Herr B. war amüsiert, obwohl ich ihm – glaube ich – auch wirklich leid tat. Auch er fand es völlig unverständlich, wieso das Architekturbüro diese Eingangsbestätigung als Baugenehmigung ausgegeben hatte. O-Ton: „Ich habe ja schon viel mit Architekten erlebt, aber sowas auch noch nicht!“ Ich habe zwar noch nicht viel mit Architekten erlebt, aber trotzdem hatte ich sowas nicht erwartet.

Entsprechend sauer entschlossen wir uns mal eine generelle E-Mail an Herrn H., unseren Verkaufsberater, zu schreiben, um ihn darauf aufmerksam zu machen, dass er mit diesem Büro vorsichtig sein und seine Kunden vielleicht auch darauf hinweisen sollte, alles von diesen sogenannten Fachleuten in Frage zu stellen und zu überprüfen. Herr H.meldete sich kurze Zeit später telefonisch und berichtete von vielen ähnlichen Erfahrungen mit diesem Büro. Er sagte, dass er unsere Mail an die Bezirksleitung der DFH weitergeleitet hätte. Wir hatten nicht damit gerechnet, dass sich deswegen überhaupt jemand bei uns meldet, aber es dauerte wieder nur kurze Zeit und ein Mitarbeiter des Architekturbüros rief an. Ich will hier nicht das ganze Gespräch wiedergeben. Ergebnis war eine Entschuldigung und der Verweis darauf, dass es ein Kommunikationsproblem gegeben habe, da ihnen natürlich klar gewesen sei, dass es sich NICHT um die Baugenehmigung handele und sie einfach nur die Formulierung in ihren Mails und Anschreiben verändern müssten, was sie nun auch angehen würden. Gut, hilft mir jetzt auch nicht mehr viel, aber vielleicht erspart es den nächsten Kunden dann wenigstens etwas an Ärger – wer weiß… Wir warten dann mal auf unsere „richtige“ Baugenehmigung!