Versorger

Das Baustrom-Problem

Bereits letzte Woche Donnerstag wollten wir unseren Baustromverteiler (den wir von guten Freunden geliehen bekommen haben) an unseren Hausanschlusskasten in der Hausanschlusssäule anschließen. Vor Ort mussten wir dann feststellen, dass der HAK voller Schlamm war. Kein Wunder – unsere Hausanschlusssäule stand, nachdem sie am 25.05. vom Elektriker angeschlossen worden war, bis zum 02.06. noch in einem sehr tiefen Loch. Erst am 02.06. kam der dafür zuständige Tiefbauer, machte das Loch wieder zu und buddelte die Säule ordnungsgemäß ein. Leider waren in diesen neun Tagen die sintflutartigen Regenfälle (wir berichteten ;-)), die dazu führten, dass das Loch voll mit Wasser lief und die Hausanschlusssäule quasi „schwamm“. Ende vom Lied: Der HAK war zugeschlammt, die Anschlussklemmen sahen aus wie ein Korallenriff und insgesamt war alles sogar noch leicht feucht. Absolut keine Voraussetzungen dafür einen Baustromverteiler anzuschließen!!!

Also kontaktierten wir direkt am Freitag Vormittag Westnetz, die den Vorfall zunächst aufnahmen und versicherten, dass sich Montag oder Dienstag jemand von dem Elektrobetrieb darum kümmern würde, die auch den HAK ans Netz angeschlossen hatten. Parallel riefen wir eben diesen Betrieb schon mal an und schilderten unser Problem – natürlich musste dort erst auf den tatsächlichen Auftrag/das Ticket von Westnetz gewartet werden. Aber so hatten wir das Ganze bereits angekündigt und geschildert.

Dienstag Nachmittag meldete sich dann Westnetz. Auf unserem Anrufbeantworter hinterließen sie eine Nachricht, dass sie nicht für unseren Fall zuständig seien und wir zunächst e-regio kontaktieren müssten. Schön – und warum hat uns das die Mitarbeiterin von Westnetz nicht direkt am Telefon gesagt??? Wir riefen also bei e-regio an. Der Fall wurde abermals aufgenommen, die verantwortliche Abteilung war aber nicht mehr zu erreichen. Wir würden morgen angerufen werden. Aha! e-regio hielt Wort, direkt Mittwoch früh kam der versprochene Anruf mit dem Hinweis darauf, dass Herr P. (den wir ja schon vom Baustellengespräch kannten) sich das Problem mal vor Ort anschauen würde. Okay! Gestern kam dann keine Rückmeldung mehr.

Als wir heute kurz am Grundstück waren, trafen wir dort auf Herrn P. Der hatte das Problem eigentlich nicht so richtig verstanden und kennt sich auch mit den Hausanschlusskästen/-säulen nicht weiter aus. Nach eigener Aussage „weiß er nur, dass man die Dinger braucht.“ Prima! Wie geht es nun weiter? Herr P. wird den Elektrobetrieb kontaktieren (wir sprechen hier von dem Elektrobetrieb, den wir direkt angerufen hatten, die aber ohne Auftrag nix machen können) und dieser wird nun wieder uns kontaktieren. Wann? Ich weiß es nicht… Ich weiß nur, dass wir bis spätestens zum Bodenplattentermin Baustrom brauchen… Ich hoffe nun einfach mal, dass wir morgen eine Rückmeldung erhalten und sich vielleicht spätestens Montag jemand kümmern kann. Die ganze Geschichte müsste nämlich vom Netz abgeklemmt und der HAK abgespritzt/gereinigt oder ersetzt werden. So eine große Sache kann das nicht sein. Aber wenn es schon so schwierig ist überhaupt den richtigen Ansprechpartner zu finden… wie war das noch gleich bei Asterix und Obelix…? 😉 Ich bin gespannt, wie es weiter geht!

Baustrom – erster Schritt

Im Anschluss an das gestrige Nachbarschaftstreffen in Flamersheim sind wir natürlich noch kurz bei uns am Grundstück vorbei gefahren. Und was sahen unsere überraschten Augen: Absperrgitter – wie auf einer richtigen Baustelle *lach* Nein, im Ernst, das war ein witziges Gefühl sowas bei uns am Grundstück zu sehen. Gab es ja bis dato immer nur bei den Nachbarn.

Tiefbauarbeiten Baustrom

Tiefbauarbeiten Baustrom

Das Ganze hat folgenden Zweck: Vor einiger Zeit haben wir uns ja mit e-regio in Verbindung gesetzt und unseren Stromanschluss inkl. Baustrom (Provisorium) beantragt. Beim Baustellengespräch war dann ja auch ein Vertreter von e-regio, mit dem wir die Position der Hausanschlusssäule besprochen und festgelegt hatten, dass wir diese nun in Kürze setzen möchten. Wie lange das nun aber konkret dauern wird bis bei uns „gebuddelt“ wird, wussten wir nicht. Daher waren wir auch sehr überrascht, als einige Nachbarn gestern immer davon sprachen, dass bei uns ja nun was passieren/gebuddelt werden würde. Zunächst dachten wir, dass sie sich verguckt haben müssten, weil wir das noch gar nicht auf dem Schirm hatten. Umso schöner dann, dass wir später feststellen dürften, dass sie doch Recht hatten 😉

Tiefbauarbeiten Baustrom

Tiefbauarbeiten Baustrom

Einen ersten Termin mit unserem Elektriker, der für uns den Zähler bestellt und auch später die Elektroabnahme macht, hatten wir am vergangenen Freitag. Vermutlich wird bei ihm der Zähler im Verlauf der kommenden Woche eintrudeln. Jetzt müssen wir noch einen Termin vereinbaren, an dem wir unsere Hausanschlusssäule zum Grundstück bringen, damit der Anschluss erfolgen kann. Irgendwann kurz danach werden wir dann auch den Baustromverteiler am Grundstück installieren und den Zähler von unserem Elektriker einbauen lassen. Und dann haben wir Baustrom – yeah!

Zur Info: Wir haben die Hausanschlusssäule gekauft und nicht gemietet. Grund dafür ist, dass die Miete meist um die 80 Euro/Monat kostet. Da wir aber ja damit rechnen müssen, dass die Säule möglicherweise allein zwischen Bodenplatte und Hausstellung mehrere Monate ungenutzt bei uns am Grundstück steht, sind wir unterm Strich günstiger, weil wir sie gekauft haben. Und anschließend können wir die Säule mit Sicherheit auch noch wieder an die nächsten Bauherren verkaufen
(oder eben selber vermieten).

Unser Baustellengespräch

Da waren sie nun endlich – die lang ersehnten Termine, mit denen es endlich vorwärts gehen wird. Zunächst hatten wir am 11.05. das Baustellengespräch. Dann heute die Bemusterung. Zu beiden Terminen schreibe ich ein paar Worte – allerdings in zwei verschiedenen Artikeln, sonst wird es zu lang 😉

Baustellengespräch
Um 14 Uhr trafen wir an unserem Grundstück auf den Projektleiter von Glatthaar, Herrn P., und auf unseren Kundenbetreuer von e-regio, ebenfalls Herrn P., um dessen Anwesenheit die Firma Glatthaar gebeten hatte. Schnell stellte sich heraus, dass es sehr sinnvoll war, dass jemand von Seiten der Versorger am Gespräch teilnahm, denn zunächst wurde überlegt, welchen Weg die Versorgungsleitungen nehmen sollen und wo dementsprechend dann auch demnächst unsere Baustromsäule stehen soll. Schwierig daran war, dass das Architekturbüro eine Position der Hausanschlüsse in die Pläne eingezeichnet hatte, bei der die Garage den direkten Weg zu den Leitungen der Straße versperrt hätte. Nur unter bestimmten Voraussetzungen werden die Leitungen unterhalb von Gebäuden, in unserem Fall unterhalb der Garage gelegt. Die beiden wurden sich aber recht schnell einig, dass Glatthaar die Mehrspartenhauseinführung ein wenig schräg  und ein wenig weiter nach vorne zur Straße hin in die Bodenplatte legt, sodass die Versorgungsleitungen dann vor der Garage und parallel zu dieser laufen können. Als das geklärt war, konnte Herr P. von e-regio sich wieder verabschieden. Mit Herrn P. von Glatthaar sind wir dann noch alle relevanten Aspekte für die Bodenplatte durchgegangen. Angefangen beim Aufbau und Material der Bodenplatte, über die erforderlichen Maschinen und deren Positionierung auf bzw. an unserem Grundstück, bis hin zu den Dingen, um die wir uns noch kümmern müssen und Zusatzleistungen, die wir gerne haben möchten.
Als Fazit kann ich nur sagen, dass es ein sehr angenehmes Gespräch war und wir uns sehr gut informiert und beraten fühlten. Herr P. machte auf uns den Eindruck eines absoluten Fachmannes und war stets darauf bedacht für uns die beste und kostengünstigste Variante zu finden. Vielen Dank an dieser Stelle dafür!

 

Wir haben einen Termin für das Baustellengespräch!

Anfang dieser Woche tauchte dann auch endlich online im Bauherren-Login der langersehnte grüne Haken bei der technischen Prüfung auf. War uns zwar ja schon klar, weil wir sonst nicht von Mobau Wirtz wegen der Bemusterung angerufen worden wären, aber es ist ja schön das nun auch schwarz auf weiß bzw. grün auf weiß zu sehen 😉

Und heute ging es dann munter weiter. Erst meldete sich die Firma, die für uns das Material für Heizung und Sanitär plant. Wir erhielten eine erste Information und die Ankündigung, dass sich in den nächsten Tagen nochmal jemand telefonisch bei uns melden wird, um ein Planungsgespräch zu führen, in dem wir die Position der Sanitäranlagen und ähnliches besprechen und festlegen, damit die Firma weiß, welches und wie viel Material benötigt wird.

Keine zwei Stunden später rief dann ein netter Mitarbeiter der Firma Glatthaar an, um einen Termin für das Baustellengespräch zu vereinbaren. Dieses haben wir nun am 11.Mai, also einen Tag vor der Bemusterung. Auch hier sind wir schon sehr gespannt, was uns so erwartet…

Insgesamt muss man sagen, dass wir nun auch die Erfahrung gemacht haben, die viele teilen, nämlich, dass die DFH an sich recht zügig und zuverlässig arbeitet. Wenn alle Unterlagen dort sind, setzen sie die entsprechenden Hebel schon angemessen schnell in Gang. Das Problem sind leider immer wieder die Subunternehmen – wie in unserem Fall eben das Architekturbüro. Hoffen wir mal, dass wir nun genug Ärger mit Subunternehmen hatten und dass die wenigen weiteren, mit denen wir noch zu tun haben, ihre Arbeit gut und zuverlässig machen.

Ansonsten haben wir schon vor einiger Zeit die Versorger kontaktiert (läuft ja für Gas, Wasser und Strom hier alles über e-regio) und um ein Angebot für die Anschlusserstellung gebeten. Die Vertragsunterlagen erhielten wir auch recht flott, sodass wir dann heute direkt alles unterschrieben haben. Und weil wir so schön „im flow“ waren, haben wir auch direkt den Bauherrenservice der Telekom angerufen und unseren Telefonanschluss auf den Weg gebracht. In Sachen Haus war es dann heute also ein ziemlich erfolgreicher Tag – so kann es doch bitte jetzt mal weitergehen. Den nächsten Haken würden wir dann gerne bei der Statik setzen, die wir noch von der DFH erhalten müssen.